G-Technology G-Raid Mini 01

G-Technolgy G-RAID mini

Viel transportabler Speicherplatz mit dem extra an Sicherheit

Ich stand letzte Woche vor dem Problem, dass meine Fotobibliothek immer mehr und mehr und besonders zunehmend auch schneller wächst. Zudem wünschte ich mir die Möglichkeit meine Fotos nicht nur am heimischem iMac sondern auch unterwegs oder mal am Arbeits-Mac zu sortieren und zu bearbeiten. Mein erster Gedanke war, es muss eine externe Festplatte her. Ist grundsätzlich kein Problem, aber meine Fotos einfach auf eine Platte zulegen und diese dann auch noch zu transportieren war mir zu unsicher. Also habe ich ein bisschen gesucht und bin auf das G-Technolgy G-RAID mini gestossen.

G-Technology G-Raid Mini 04

Es ist die perfekte Lösung für mich. In dem hochwertigem Alugehäuse im Apple-like Design stecken zwei Hitachi 2,5″ Festplatten (7200 UPM, 16 MB Cache). Diese kann man entweder im Raid 0 für mehr Speicherplatz und Performance nutzen oder wie ich im Raid 1. Im Raid 1 werden die Daten parallel auf beide Festplatten geschrieben und man hat die Ausfallsicherheit falls eine Festplatte versagt. Dies war mir wichtig, da ich auch wollte, dass meine neuen Fotos, die ich gegebenenfalls unterwegs importierte ordentlich geschützt sein sollen und daher zu diesem Zeitpunkt auch dann kein weiteres Backup existiert.

Anschluss findet das G-RAID mini entweder per USB 2.0, FireWire 800 oder eSata. FireWire 800 hat den Vorteil, dass man kein weiteres Netzteil benötigt. Schließt man die Platte per eSata an, kann man auch das FireWire-Kabel zur Stromversorgung nutzen oder man nimmt, wie auch bei der USB-Verbindung notwendig, das Netzteil zur Hilfe. Eine kleine farbige LED an der Frontseite informiert über Zugriffe und auch Raid-Zustand.

G-Technology G-Raid Mini 03

Die Performance ist gut. Per USB 2.0 kann man leider nicht viel erwarten, da der Anschluss nicht so viel hergibt. Man muss sich hier mit etwa 25 MB/s an Datendurchsatz begnügen. Für die kleine Fotoentwicklung und den Import genügt mir dies auch schon. Für längeres Arbeiten lohnt sich der Umstieg auf FireWire 800. Damit erreicht die Festplatte Durchsatzraten von etwa 85 MB/s. Die für mich mehr als ausreichend sind. eSata kann ich leider nicht testen, aber G-Technology gibt hier im Raid 0 einen Durchsatz von 120 MB/s und mehr an. Für den Wechsel zwischen Raid 0 und Raid 1 muss man eine kleine Software nutzen. Dies finde ich eigentlich ganz gut gelöst, da man nicht aus versehen beim Transport an der Platte selbst etwas verstellen kann.

G-Technology G-Raid Mini 05

Gestört hat mich anfangs erst der kleine Lüfter auf der Unterseite da man ihn in sehr ruhiger Umgebung schon wahrnimmt. Wenn man sich allerdings überlegt, dass man die eigenen Daten abgesichert wissen möchte, dann ist dies sehr akzeptabel. Ich möchte nicht, dass die Festplatten den Hitzetod sterben und alle meine Daten mit in die Datenhölle reißen. Was mich allerdings dann dabei doch wiederum ein bisschen stört ist, dass das G-RAID mini keinen Powerschalter besitzt. So läuft der Lüfter immer egal ob man die Festplatte aktuell nutzt oder nicht, auch das Auswerfen unter OS X hilft nicht. Brauch man die Platte nicht und möchte seine absolute Ruhe haben muss man schon das Kabel ziehen.

Zum Lieferumfang gehört neben der Festplatte selbst noch je ein Anschlusskabel (USB, 2x FireWire 800, FireWire800/400, eSata), ein Netzteil und ein praktisches kleines Casemit Klettverschluss in dem man die Platte in seiner Tasche verstauen kann ohne Angst vor Kratzern haben zu müssen. G-Technology gibt 3 Jahre Herstellergarantie.

Fotos

Shopping

Kaufen kann man das G-Technology G-RAID mini zum Beispiel bei Amazon für etwa 250 € in der 1 TB (2x 500 GB) Variante.

Bewertung

gut
Meine Daten fühlen sich auf dem G-RAID mini sicher transportiert. Raid 0, Raid 1, hochwertiges Gehäuse, Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten und das wirklich schicke Design, lassen das G-RAID einfach gut dastehen. Sicherheit und Geschwindigkeit ist das was viele (semi-)professionelle Anwender aus dem Foto- und auch besonders Videobereich benötigen, die entsprechende Lösung finden diese hier. Ich bin auf eine Thunderbolt Variante gespannt, die aber preislich wohl noch weiter oben angesetzt sein wird.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters.
Informationen zu ethischen Grundsätzen.

  1. Sieht nach einem wirklich interessanten Produkt aus. Eine Konkurrenz mit Thunderbolt gibt es ja von Lacie. Aber beide sind preislich schon sehr hoch angesetzt. diese hier allerdings ist noch etwas kleiner glaube ich.
    wäre interessant zu wissen, ob diese auch am Thunderbolt Anschluss mithilfe des Apple Adapters ohne Netzteil funktioniert.

  2. Oh, gerade bemerkt, dein Link führt nicht zur richtigen Platte! Die die dort abgebildet ist, ist deutlich dünner und ohne eSATA.
    Das hier scheint die richtige zu sein.

  3. Danke für den schönen Bericht. Ist schon ein nettes Teil…der fehlende Powerschalter würde mich auch etwas stören, aber nun gut. Bisher habe ich immer auf HDD Gehäuse von inXtron gesetzt (ehemals Macpower)….sehr hochwertig verarbeitet und ich kann selbst entscheiden welche Platte ich verbaue. Auf jeden Fall auch ein Blick wert: Inxtron.

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