Kingston SDX10V 128GB SDXC – Die Floppy des 21. Jahrhunderts

SDXC-Karte:
Jan
Price:
95 €

Reviewed by:
Rating:
4
On 15. Mai 2013
Last modified:3. Juni 2013

Summary:

Mir gefällt die Kingston SDX10V einfach. Die moderne Floppy wird immer größer und schneller. Außerdem verbreitet sich die Secure Digital Memory Card rasant weiter und findet Platz in immer mehr Gadgets. Ich möchte die Karte nicht mehr missen. Sie hat viele meiner USB-Sticks in Rente geschickt. Schade finde ich nur die etwas magere Geschwindigkeit an meinem Card-Reader. In machen Fällen muss man dann wohl doch zur Festplatte greifen.

SD-Karten sind für mich die Diskette des 21. Jahrhunderts. Vor einigen Jahren noch waren sie für mich allein in der Digitalkamera sinnvoll, dies hat sich heutzutage geändert. Es gibt immer mehr Anwendungsfelder. Gerade da freue ich mich, dass die kleinen Floppys immer schneller werden und mehr Speicherplatz erhalten. Mit der SDX10V 128 GB hat Kingston eine der wenigen ganz großen Karten im Programm, die man am Markt findet.

128 GB sind das obere Ende bei den SD-Karten, die man sich auch noch gut leisten kann. Es gibt nur eine 256 GB Karte von einem Hersteller, diese ist mit einem Preisaufschlag von über 600% aber auch mehr als überproportional teuer.

Mit einem Preis von etwa 95 € und damit etwa 74 Cent pro GB ist, die Kingston SDX10V eine der günstigen Vertreter der SDXC-Karten. Dabei sollte man die SDXC-Technologie nicht mit der SDHC verwechseln. SDHC ist quasi SD 2.0 und SDXC ist das aktuell SD 3.0.

SDXC erlaubt Größen bis 2 TB und als Dateisystem kommt meist das für Flashspeicher optimierte exFAT zum Einsatz. SDXC-Karten sind nur sehr eingeschränkt abwärtskompatibel. Heißt ihr müsst immer darauf achten, dass euer Gerät, in der ihr die Karte betreiben möchtet auch den aktuellen SDXC-Standard unterstützen.

Ich habe mich über den immensen Speicherplatz der SDX10V sehr gefreut und nutze sie quasi täglich für verschiedenste Dinge.

Haupteinsatzgebiet ist natürlich wie immer noch die Kamera. Es ist einfach faszinierend, dass ich jetzt genügend Speicherplatz habe um auch einen ganzen Urlaub mit einer Karte nur auszukommen. Dabei habe ich für 10 Tage Urlaub genug Platz für tausende Fotos im RAW-Format und JPEG – ich speichere gerne immer die Kombination von beidem ab. Dazu kann ich noch stundenlang Videos aufnehmen. Während des Trips brauche ich keine Angst haben meine SD-Karten zu verbummeln, da ich überhaupt nicht wechseln muss und die Karte immer in der Kamera bleibt. [Ja, ich weiß, wenn die Kamera weg ist, dann ist auch blöd, aber das ist dann ein viel grundsätzlicheres Problem ;) ]

Neben der Fotografie kann man mit so einer großen SD-Karte aber noch vieles anderes machen an schönen Sachen. So kann man die SD-Karte super als Ersatz für USB-Sticks oder mobile Festplatten nutzen, da sind 128 GB für viele Sachen mehr als ausreichend Platz. Und für den Transport kann ich die Karte einfach in das Kleingeldfach meines Porte­mon­naies verfrachten. Datenaustausch und -transport ist so leicht erledigt.

Eine weitere Möglichkeit ist die SD-Karte zu nutzen um die Speicherkapazität seines MacBooks zu erweitern. Ich denke da besonders an das MacBook Air und das MacBook Pro Retina. Durch die recht hohen Preise für die SSDs bei Apple, greift man gerne zu kleineren Ausstattungen. Hier kommt man mit 128 GB Speicher über die kompakte SD-Karte schon ein schönes Stück weiter.

Gerade für mobile Anwender, die ihr MacBook fast ausschließlich unterwegs nutzen und Backups daher oft vernachlässigen ist auch die Variante die SD-Karte als Backup-Medium zu nutzen praktisch. Einfach das TimeMachine Backup immer auf die SD-Karte laufen lassen. Dies kann man auch ohne Probleme während der Zugfahrt oder des Meetings machen. Nachdem Backup die Karte wieder in Porte­mon­naie und ihr habt Sicherheit für eure Daten, falls es einen Defekt gibt, ihr etwas aus Versehen löscht oder euch eurer Rechner abhanden kommt.

Eine Abwandlung des Backups wäre es mit SuperDuper oder Carbon Copy Cloner einen bootbaren Klone eurer Festplatte zu erstellen, hier habt ihr dann sogar ein Notfall-System dabei, falls euer Arbeitsgerät plötzlich beim Kunden nicht mehr so möchte wie ihr.

Ich nutze die Kingston SDXC Karte selbst auch um Fotos und Filme mit zur Verwandtschaft zu nehmen. Man bekommt haufenweise der gesammelten Werke drauf. Vor-Ort einfach in den Kartenleser des Fernsehers stecken und man kann zusammen die Ereignisse der letzten Urlaube und Feiern nochmals erleben.

Die Kingston SDX10V ist als Class 10 Karte ausgewiesen und schafft bei mir aber leider nur magere Datentransferraten. 9 MB/s Lese- und 6 MB/s Schreibgeschwindigkeit am internem Kartenleser meines iMacs. Dieser läuft allerdings nur über USB 2.0. An einem gutem Kartenleser mit modernerem Interface schafft die Karte aber angeblich laut Aussage anderer Besitzer gute 50 MB/s Lese- und etwa 24 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Wird wohl mal Zeit, dass ich meinen Card-Reader upgrade. :(

Kingston bietet übrigens auf all seine SD-Karte eine lebenslange Garantie.

Fotos

Shopping

Zu kaufen gibt es die Kingston SDXC Karten bei Amazon mit 64 GB für 54 € und mit 128 GB für 95 €.

Bewertung

gut -
Mir gefällt die Kingston SDX10V einfach. Die moderne Floppy wird immer größer und schneller. Außerdem verbreitet sich die Secure Digital Memory Card rasant weiter und findet Platz in immer mehr Gadgets. Ich möchte die Karte nicht mehr missen. Sie hat viele meiner USB-Sticks in Rente geschickt. Schade finde ich nur die etwas magere Geschwindigkeit an meinem Card-Reader. In machen Fällen muss man dann wohl doch zur Festplatte greifen.

Welchen Anwendungsfall habt ihr bzw. könntet ihr euch für eine SD-Karte mit besonders viel Speicherplatz vorstellen?
Mir gefällt die Kingston SDX10V einfach. Die moderne Floppy wird immer größer und schneller. Außerdem verbreitet sich die Secure Digital Memory Card rasant weiter und findet Platz in immer mehr Gadgets. Ich möchte die Karte nicht mehr missen. Sie hat viele meiner USB-Sticks in Rente geschickt. Schade finde ich nur die etwas magere Geschwindigkeit an meinem Card-Reader. In machen Fällen muss man dann wohl doch zur Festplatte greifen.
Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung der Produkte für diesen Artikel.