Medion Grafiktablett

Review of: Medion P82012
Grafiktablett:
Jan
Price:
30 €

Reviewed by:
Rating:
4
On 6. Juni 2010
Last modified:4. Juni 2013

Summary:

Wer nur ab und zu ein Grafiktablett braucht, oder einfach mal rein schnuppern möchte, bekommt hier für 30 € schon ziemlich viel für sein Geld.

Ja, auch Medion-Geräte kann man an seinen Mac anschließen, auch wenn Martin dies als böseste Blasphemie bezeichnet. Dank seines Blogbeitrags bin ich noch 10 Minuten vor Ladenschluss in den nächsten Aldi gestürmt und habe mir drei Grafiktabletts besorgt. Meine Freundin, ihre Studienkollegin und ich wollten uns dieses super günstige Grafiktablett für 30 € nicht entgehen lassen. Das Medion P82012 (MD 85637) ist von Haus aus nicht mit einem Mac-Treiber gesegnet. Martin hat in seinem Artikel allerdings direkt auf den passenden Mac-Treiber verwiesen, der dem Tablett unter Mac OS leben einhaucht.

Das Tablett hat eine Grundfläche von 30,5 x 25,7 cm. Davon sind 25,4 x 15,8 cm echte Zeichenfläche. Um die Zeichenfläche herum findet man noch 30 kleine eingezeichnete Flächen, auf die man dank des Treiber verschiedene Tastaturkürzel legen kann. Die Plastikabdeckung lässt sich hoch nehmen, so dass man einerseits die ziemlich hässliche mitgelieferte Vorlage entfernen kann und andererseits selbst Vorlagen zum Abzeichnen unterlegen kann. So lassen sich zudem auch eigene Vorlagen für die Benutzung der Tastaturkürzel herstellen und nutzen. Der Stift wird mit einer AAA betrieben. Diese verleiht ihm ein angenehmes Gewicht. An der Seite besitzt er noch zwei Tasten. Der Stift hat 1024 Druckstufen. Der Lieferumfang wird durch einen Stifthalter komplettiert.

Der Mac-Treiber lässt eigentlich keine Wünsche offen. So lässt sich die Druckstärke sehr genau einstellen, die Tasten des Stiftes können belegt werden und man kann die Fläche des Grafiktabletts mit seinen Monitoren mappen.

Der Keyhandler, der auch Bestandteil des Mac-Treibers ist, sorgt für die Verwendung der 30 virtuellen Tasten auf dem Tablett. Hier kann man für jedes Programm ein eigenes Tastenlayout erstellen. Dabei kann man die Tasten des Keyboards, plus Sondertasten (Command, Option, Shift) auswählen, oder auch Links angeben. So lassen sich Programme starten oder Skripts ausführen. Der Keyhandler läuft ständig im Hintergrund und hat auch ein Dock-Icon. Man kann ihn aber aus den Anmeldeobjekten löschen und nur bei Bedarf starten.

Das Tablett wird sowohl von Mac OS als solches erkannt, so dass es einem auch Inkwell zur Verfügung stellt, als auch von allen Programmen, die ich probiert habe (Photoshop, Illustrator, Acorn, Pixelmator).

Design, Verarbeitung sowie Treiber können natürlich nicht ganz mit der sehr viel teureren Konkurrenz mithalten, aber für das Geld kann man überhaupt nicht meckern. Ein ganz bisschen störend ist die ständig blinkende blaue LED.

Zu kaufen gibt gab es das Grafiktablett vor ein paar Wochen bei Aldi-Nord für 30 €. Vielleicht hat man aber Glück um bekommt noch eines bei eBay.

Fotos

Bewertung

gut
Wer nur ab und zu ein Grafiktablett braucht, oder einfach mal rein schnuppern möchte, bekommt hier für 30 € schon ziemlich viel für sein Geld.

Wer nur ab und zu ein Grafiktablett braucht, oder einfach mal rein schnuppern möchte, bekommt hier für 30 € schon ziemlich viel für sein Geld.