Mokey mit Schlüsseln

Mokey – Der smarte Key-Organizer

Wie so oft hat man einen viel zu vollen Schlüsselbund, die Schlüssel stehen kreuz und quer vom Schlüsselbund ab, oder man hat keine richtige Ordnung in den Schlüsseln. Bei alledem soll Mokey helfen, Ordnung in das Chaos zu bringen. Mokey ist ein Key Organizer, in den man die Schlüssel einfach reinschraubt. Einfach? Man muss sich schon ein paar Gedanken machen, wie man die Schlüssel anordnet. Hat man das getan, hat man einen Wust an Schlüsseln vor sich, die in den Mokey eingeschraubt werden können.

Zubehör zum Anschrauben

Das sieht auf den ersten Blick ziemlich einfach aus. Mokey aufschrauben, Schlüssel mit Unterlegscheiben von einander separiert draufstecken, Mokey zusammenschrauben. So habe ich es getan. Funktioniert sicherlich, brachte mir aber nicht das gewünschte Ergebnis. Die Schlüssel waren alle relativ locker im Mokey, so dass sie jedes Mal, wenn man das Mokey aus der Tasche zieht, lose herumbaumeln. Lässt man die Zwischenscheiben weg, bekommt man das Ergebnis, dass die Schlüssel sich gegenseitig halten, und fest im Mokey sitzen – meine Wunschkonfiguration.

Das Mokey lässt sich mit allerhand Zubehör aufpeppen, dazu zählen Schlüsselfinder, Flaschenöffner, USB-Stick, Geldklammer und ein Erweiterungsset für mehr Schlüssel. Der Flaschenöffner ist praktisch und passt sich gut in das Mokey ein, ebenfalls der USB-Stick. Die Geldklammer wird einfach außen aufgeschraubt. Praktisch, wenn man auf Parties kein Portemonnaie mitnehmen möchte. Für jeden Tag ist mir das Geld zu lose am Schlüsselbund.

Der Schlüsselfinder leistet jedem gute Dienste, der seinen Schlüssel hin und wieder mal verlegt. Leider baumelt er extern am Mokey und lässt sich nicht darin integrieren. Wenn er integrierbar ist, wäre er für mich auf jeden Fall die Anschaffung wert. Nicht nur der Schlüssel lässt sich damit finden, auch das verlegte Handy kann mit einem Druck auf die Taste am Gerät einfach zum Klingeln gebracht werden. Laut Hersteller auch bei lautlosem Handy. In meinen Versuchen hat sich jedoch gezeigt, dass dies nicht immer funktionierte.

Beim Anblick des USB-Sticks habe ich mir gedacht: „Hey, super, das ist praktisch um mal ein paar Dateien mitzunehmen, die man mal unterwegs braucht“. Dafür ist er auch gedacht. Aber Vorsicht, sind die Dateien zu groß, oder muss man mal die ganzen 8GB schreiben oder lesen, dauert es einen Moment. 8GB werden innerhalb von 25-30 Minuten geschrieben. Lesen geht 4 Mal schneller. Die gesamten 8GB dauern ca. 6-7 Minuten – nichts für schnell mal eben, bevor der Zug fährt.

Insgesamt hat mich der Mokey aber positiv überrascht. Wenn man ihn einmal zusammengeschraubt hat und sein Schlüsselchaos geordnet hat, macht es Spaß ihn zu benutzen. Für Daten to go nutze ich aber weiterhin meinen kleinen Patriot USB 3.0 Stick, Geschwindigkeit ist für mich dort doch ein großes Kriterium.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters.
Informationen zu ethischen Grundsätzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.