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Secrid Miniwallet – Sicherheit für RFID Karten

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RFID-Karten gehören heute mehr und mehr zum Standard von Kreditinstituten, Nahverkehrsbetrieben und auch der Personalausweis ist heutzutage eine RFID-Karte. Das bringt viele Vorteile mit sich. Bezahlen an der Kasse und im Internet wird deutlich einfacher und sogar das Abschließen von eigentlich unterschriftspflichtigen Verträgen ist dank der neuen Karten problemlos möglich. Doch wie sicher ist es, diese Karten tagtäglich mit sich zu führen? Was schützt effektiv vor unerwünschtem Zugriff?

Nun es gibt zum einen RFID sichere Kartenhüllen. Doch sind wir mal ehrlich, es ist nicht nur umständlich die Karte aus dem Portemonnaie und anschließend aus der Hülle zu nehmen, es sieht zudem auch noch unschön aus. Diesen Umstand hat auch die Industrie erkannt. Sodass das Angebot an RFID-sicheren Portemonnaies stetig wächst.

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Das Secrid Miniwallet kommt in einer schicken, dezenten Verpackung

Ich möchte euch hier nun eine, wie ich finde, sehr elegante Variante eines Kartenportemonnaies vorstellen: das Secrid Miniwallet. Ich habe es mir vor rund zwei Monaten zugelegt und seitdem intensiv getestet, sodass es Zeit wird euch von meinen Erfahrungen zu berichten.

Wie bereits erwähnt handelt es sich hierbei um ein sogenanntes Kartenportemonnaie. Im RFID gesicherten Alurahmen haben bis zu sechs Karten Platz. Betätigt man den unteren Plastikhebel, werden die Karten ordentlich aufgefächert heraus geschoben.

Das sieht nicht nur schick aus, sondern hat auch den Vorteil, dass man die richtige Karte mit einem Blick griffbereit hat. Um den Alurahmen herum befindet sich ein Ledereinband aus hochwertigem und gut verarbeitetem Nappaleder. Das Leder fühlt sich butterweich an und jede Naht ist sauber gearbeitet. Im Ledereinband sind zwei weitere Kartenfächer eingenäht. Ich nutze eines davon für mein ÖPNV Ticket, da hier keine besonders schützenswürdigen Daten gespeichert sind und ich das Portemonnaie dann nicht extra öffnen muss. In dem anderen Fach befindet sich eine Karte ohne RFID. Wer auch sein Kleingeld mit im Secrid aufbewahren möchte, kann eines der Kartenfächer dafür verwenden. Mir persönlich gefallen die unschönen Ausbeulungen im Leder jedoch nicht, sodass ich mein Kleingeld einfach lose in der Hosentasche oder in einem kleinen Beutel aufbewahre.

Auch für Geldscheine hält das Secrid eine Lösung bereit. Zwischen dem Alurahmen und dem Ledereinband befindet sich eine gefaltete Plastiklasche, in die man die Scheine stecken kann. Verschlossen wird der Ledereinband mittels Druckknopf

Fazit

Wie bereits erwähnt, habe ich das Secrid nun bereits zwei Monate im Einsatz, ohne es gepflegt zu haben und es sieht immer noch aus wie am ersten Tag. Die Verarbeitung ist sehr gut, es gibt weder lose Fäden, noch ausgelassene Stiche in den Nähten oder ausgerissene Fransen im Leder. Es ist sehr flach gearbeitet und mit seinen Maßen von 9,6 cm (L) x 6,3 cm (B) x 2,5 cm (H) passt es sehr gut auch in die vordere Hosentasche. Der Kartenmechanismus des Alurahmens sieht sehr stylisch aus und hat schon bei manchem Verkäufer eine Nachfrage provoziert, wo man denn ein solches Portemonnaie kaufen kann. Zudem funktioniert der RFID Schutz der Karten im Alurahmen einwandfrei, ich habe es selbst an mehreren Lesegeräten getestet. Der einzige Kritikpunkt meinerseits ist der Druckknopf, der dazu führt, dass das Secrid mit 2,5 cm Höhe an dieser Stelle etwas von seinem filigranem Erscheinungsbild einbüßt. Dennoch, ich benutze es täglich und werde mir so schnell kein anderes Portemonnaie zulegen!

Secrid miniwallet - Sicherheit für RFID Karten
Der Mechanismus ist leicht mit einer Hand zu bedienen