Videogames

2Dark

Nachdem Basti die letzten drei Folgen in unserer Indie Serie übernommen hat, bin ich heute mal am Zuge. Ich hab mir für euch mal 2Dark angeschaut. Ein Spiel vom französischen Entwickler Gloomywood. Das Unternehmen, welches als „Kopf“ den Entwickler Frederick Raynal hat. Bei einigen älteren Gamern könnte es nun Klick machen, denn Raynal war mitverantwortlich für das 1992 erschienene Spiel Alone in the Dark, was als einer der Wegbereiter für das Genre Survial-Horror Spiele gilt. Ob es sich bei 2Dark ebenfalls um ein Spiel aus dem Bereich handelt, erfahrt ihr jetzt und hier.

Zunächst werfen wir aber einen Blick auf die Story des Spiels. In dem Spiel übernehmt ihr die Rolle von Detective Smith, der im Intro auf tragische Weise Frau und Kinder verliert. Während die Frau auf einem gemeinsamen Campingausflug brutal ermordert wird, werden die Kinder von unbekannten entführt. Das Spiel beginnt dann sechs Jahre später. Die Kinder sind weiterhin verschwunden, möglicherweise sogar tot. Smith, der inzwischen vom Polizeidienst suspendiert wurde, macht sich nun alleine auf die Suche nach den in der imaginären Stadt Gloomywood verschwunden Kindern.

Klingt spannend und das ist es auch. Es ist aber auch etwas brutal, nicht umsonst hat das Spiel einen Hinweis beim Start des Spiels in dem es heißt:

Dieses fiktive Werk enthält explizit gewalttätige und blutige Szenen, Kraftausdrücke und andere grausame und schockierende Inhalte, die nur für Spieler ab 18 Jahren (also Erwachsenen) geeignet sind. Die Entwickler und Publisher unterstützen die physischen und verbalen Gewalttaten, die in diesem Spiel dargestellt sind, in keinster Weise. Der Spieler spielt das Spiel nach eigenem Ermessen.

Klingt irgendwie grauenvoll, oder? Und war für mich auch erstmal abschreckend, denn ich hab schon einige Spiele gespielt und an solch einen Hinweis kann ich mich aktuell nicht erinnern. Die Steuerung im Spiel ist ziemlich simpel und erinnert an die vielen Twin Stick Shooter, die es gibt. Gespielt habe ich auf der PlayStation 4, wo der linke Stick für die Bewegung und der rechte für die Blickrichtung zuständig ist. Ihr habt ein Inventar, welches grundsätzlich auf der linken Seite angezeigt, aber bis auf eine Spalte, ein- bzw. ausgeklappt werden kann.

Ihr findet auf eurem Weg allerhand Gegenstände und Hinweise. Taschenlampen, Feuerzeuge und Kerzen sorgen dafür, dass ihr euch im Dunkeln zu Recht findet – Aber passt gut auf, dass ihr nicht gesehen werdet. Wenn Gegner in der Nähe sind, ist die Dunkelheit euer Freund. Dort könnt ihr nämlich nicht gesehen werden, es sei denn der Gegner hat eine Lampe dabei. Ebenso solltet ihr nicht zu laut sein, denn Geräusche schrecken die Gegner auf, die sich dann auf die Suche begeben.

Natürlich gibt es auch Waffen, aber kämpfen sollte man nicht unbedingt. Viel wichtiger ist, dass ihr schleicht um eure Ziele zu erreichen. Die Hauptaufgabe pro Level besteht darin dort möglichst alle Kinder zu retten. Das Spiel verzeiht einem nur wenige Fehler und so kann man froh sein, dass man jederzeit speichern kann. Hierzu kombiniert man das Feuerzeug mit Zigaretten und während der kleinen Raucherpause speichert das Spiel. Auf diesem Weg kann man sich Schritt für Schritt in den Levels an den richtigen Weg herantasten. Allerdings ärgert man sich extrem, wenn man weit gekommen ist, dann stirbt und nicht gespeichert hatte.

Das Spiel ist alles andere als Einfach, aber macht viel Spaß. In jedem Level kommt es darauf an die richtigen Wege zu finden, um die Kinder zu befreien. Es gibt in den Levels übrigens unterschiedliche Wege, die nach Rom führen. Welchen ihr wählt, bleibt euch überlassen.

Das Spiel gibt es digital für ca. 30 Euro für PlayStation 4, Steam und Xbox One

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.