Hi, ich bin Sven, Baujahr 81, wohne im Umland des schönen Hamburgs und würde mich wohl selbst Geek nennen. Ich bin Videospiel-addicted seit dem GameBoy, Fan von Apple seit einem iPhone 3G, fasziniert von Gadgets aller Art und bezeichne mich selbst auch gern als Film- und Serienjunkie.

Alle Artikel von Sven Schmidt

BigBen Design VR Stand

BigBen Design VR Stand

PlaystationVR ist in aller Munde und auch ich gehörte zu den Glücklichen, die (fast) zum Releaseday die Brille in den Händen halten bzw. aufsetzen durfte. Doch was dann? Was mach ich mit der Brille, wenn ich sie nicht auf dem Kopf habe, sondern lieber altmodisch ein Spiel spielen möchte? Teure Hardware braucht natürlich einen Platz, an dem sie gut aufgehoben ist. Natürlich könnte sie zurück in den Karton, aber wer möchte schon jedes Mal alles wieder soweit verstauen? Also musste natürlich ein Ständer, auf dem die PlaystationVR thronen kann, her. BigBen hat mit dem Playstation VR Design Stand einen von Sony offiziell lizensierten Ständer veröffentlicht, der die Aufbewahrungsprobleme endlich lösen soll.
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Space Rift – Episode 1

Space Rift - Episode 1 - Review

Kurz nach dem Start der Playstation VR konnte ich sie auch mein Eigen nennen und freute mich auf die Immersion, das Gefühl mittendrin zu sein, tolle Abenteuer zu erleben und Geschichten zu schreiben, in denen ich nicht nur vor dem Bildschirm wirklich die Hauptrolle spiele, sondern mittendrin bin. Bisher fehlte für mich noch das richtige Spiel im Portfolio, kleine Minispiele konnten mich nicht nachdrücklich überzeugen. Doch wie wäre es mit einem Weltraumepos? Ich als Fan der Macht bin bei sowas natürlich schnell Feuer und Flamme. Das Entwicklerteam Vibrant Core versucht mich mit Space Rift im Episodenformat in den Bann zu ziehen. Ob ihnen das gelingt? Weiterlesen

WWE 2K17

WWE2K17 Review

Shoulder-Breaker, Hip-Toss, Clothes-Lines, wer bei diesen Worten direkt an verschwitzte Männer und Frauen bei sagenhaften Manövern in einem quadratischen Ring denkt, der ist in der Regel Wrestling-Fan. Letztes Jahr hatten wir bereits WWE 2K16 im Test und dem jährlichen Turnus folgend ist nun WWE 2K17 erschienen und versucht die Fans wieder in den Bann zu ziehen.

WWE2K17 Review Logo

Sport mit Story?

Nicht umsonst fällt die WWE und ihr Sport unter die Kategorie Sports-Entertainment. Es geht dabei nicht nur um die möglichst spektakulären Bewegungen, die die Athleten vollführen, auch die Hintergrundstory, die Fehden, die zwischen den Kontrahenten geführt werden, gehören zur Unterhaltung des Publikums dazu. Die Hintergrundstory eines Wrestlers, die im letztjährigen Ableger noch von mir hochgelobt wurde, muss dieses Jahr leider weichen. Auch wenn Brock Lesnar das Cover ziert und mit Bill Goldberg groß geworben wurde, das Nachspielen einer Geschichte bleibt heute dem eigenen Wrestler vorbehalten. Diesen kann man wie üblich im umfangreichen Editor neben Ein- und Auszug, Siegesposen, etc. erstellen. Meiner Meinung sehr schade, gerade weil man mit der Rückkehr von Bill Goldberg in die WWE einen großen Aufhänger gehabt hätte.

Alternativ bieten sich natürlich die bisher bekannten Matchvarianten on- und offline an, um mit den mehr als 120 vorhandenen Wrestlern aktiv zu werden. Diese sind jedoch nicht von vornherein freigeschaltet, sondern müssen sich durch verdiente oder gekaufte Währung erarbeitet werden. Durch das Kaufen eines Wrestlers werden auch zu ihm passende Gegenstände im Editor zur Verfügung gestellt. Genauso verhält es sich mit weiteren Arenen und Titeln, die auch erst durch Eintausch gegen Credits nutzbar werden. Sehr schade, zwar ist der Einsatz von Geld, um bei der Freischaltung abzukürzen, kein neues Thema, jedoch hinterlässt der Wechsel auf eine InGame-Währung, welche mit hartem Geld erwerbbar ist, den faden Beigeschmack der Gewinnmaximierung.

In den Seilen

Wer kein Echtgeld ausgeben möchte, muss eben alles auf spielerische Weise erreichen. Dafür begeben wir uns in den Ring und fühlen uns direkt wieder zuhause. Klingt im ersten Moment positiv, zeigt aber dass das Spiel in puncto Gameplay keine großen Sprünge nach vorn gemacht hat, was somit Hand-in-Hand mit der Grafik geht. Auch da hat sich leider nicht viel getan, sondern bietet sich gewohnte Kost. Klar, hier und da wurde ein wenig an der Mechanik gefeilt, die Abläufe etwas flüssiger gestaltet, der Grafik ein wenig Politur beigemischt. Aber ob das für einen Schritt nach vorn reicht?

Technischer KO?

Zum Release hatte das Spiel zu allem Überfluss noch mit vielen Bugs zu kämpfen, die jedoch inzwischen zum größten Teil durch Patches behoben wurden. WWE 2K17 musste im Test nun schon mehrere harte Treffer einstecken, doch das alles heißt nur, dass es nicht zum Champion-Titel reicht. Es ist weiterhin ein Spiel das Spaß macht, jedoch im Vergleich zum Vorgänger ein Stillstand ist. Durch den Wegfall des Showcases wurde es um einen essentiellen Modus beschnitten, das neue Credits-System hinterlässt ein Zähneknirschen und auch technisch fehlt es immer noch am Erreichen der nächsten Generation.

WWE2K17 Review KO

Fazit

WWE 2K17 bleibt leider hinter den Erwartungen zurück. Es ist kein schlechtes Spiel, es fehlt aber dennoch an Innovationen und Neuerungen, dem berühmten Schritt nach vorn. Ein aktualisierter Kader kann da leider nicht unterstützen, da man dies auch in 2K16 händisch editieren kann. Somit kann man (leider) getrost auch zum günstigeren Vorgänger greifen.

WWE 2K17 gibt es für PS4, PS3, One und 360 bei Amazon für ca. 40€ und im digitalen Store von Sony und Microsoft zu kaufen.

– Getestet wurde die Playstation 4 Version –

Seid Ihr Wrestling-Fans? Was sagt Ihr zur WWE-Reihe? War der Showcase-Modus für Euch wichtig?

AUKEY Mini Quadcopter

Aukey Quadcopter Post

Drohnen sind heutzutage in unterschiedlichen Formen erhältlich. Diese, nicht immer kleinen, ferngesteuerten Spielzeuge für Jung und Alt erobern den Markt fahrend und fliegend. Für Einsteiger in die fliegende Welt der Drohnen ist meist ein Start mit kleinem Quadcopter der richtige Weg. Aukey hat eine passende Drohne dazu veröffentlicht – den Mini Quadcopter. Als Neueinsteiger wollte ich testen, ob der kleine Flieger für mich geeignet ist.

Do what I say!

Ferngesteuerte Geräte haben mich bereits in Kindheitstagen fasziniert. Damals gehörte mir ein Jeep, mit dem ich im Sommer viel Spaß hatte. Den Winter überlebte das Gefährt zu meinem Bedauern leider nicht, stattdessen musste ich zum ersten Mal in meinem Leben feststellen, dass Batterien auslaufen können. In heutigen Zeiten von Akkus passiert das hoffentlich nicht mehr so leicht und so habe ich zu dem AUKEY Mini Quadcopter gegriffen, um zu sehen, ob die Welt der fliegenden Drohnen auch meine Welt ist.

Aukey Quadcopter Upside

Der AUKEY Mini Quadcopter kommt als Quadcopter daher und neben der Drohne findet man noch die Fernbedienung, ein USB-Ladekabel sowie ein Satz Austauschflügel in der Verpackung. Der AUKEY Mini Quadcopter misst 4 × 4 × 2,2 cm was die Steuerung im Gegensatz zu den großen Modellen doch sehr vereinfacht, gleichzeitig ist sie jedoch auch eher für den Innenbereich prädestiniert. Kurzum, durch die Größe ist eine Stabilität ab leichtem Wind eher weniger gegeben. Das Büro bot sich somit für die ersten Flugminuten mehr als an.

aukey_quadcopter_remote

Ready for Take-Off?

Zur Nutzung wird die Drohne erst einmal mittels des Kabels geladen und die Fernbedienung mit zwei AAA-Batterien bestückt. Das Laden der Drohne geht recht schnell und so meldete die Diode des Ladekabels bereits nach 30 Minuten einen abgeschlossenen Ladevorgang. Der Spaß konnte also losgehen, zumindest fast. Wichtig an dieser Stelle ist zuerst die Kalibrierung, für die man die Drohne auf einen ebenen Untergrund stellt und verschiedene Hebelbewegungen an der Fernbedienung durchführt. Das klappt soweit alles problemlos und dem ersten Start steht nichts mehr im Wege.

aukey_quadcopter_switch

Zu meinem Glück war mir die Steuerung eines Quadcopters in dieser Größe nicht unbekannt. Im Büro fliegen bereits einige dieser Bauweise und Größe durch die Lüfte und so wollte ich mich natürlich schnell anschließen. Entgegen meiner bisherigen Erfahrungen handelt es sich jedoch beim AUKEY Mini Quadcopter um ein vollkommen neues Steuerungsgefühl für mich. Die Motoren der Drohne werden zuerst einmal mit einer Stickbewegung aktiviert, wonach sich das Gerät dann in die Lüfte begeben kann. Wenn sie richtig kalibriert ist, hält sie dabei sogar die Position weitestgehend und variiert nur in der Höhe.

Bisher waren mir andauernde Korrekturen der Position und Richtung meiner Kollegen bekannt – jedoch nicht hier. Die Höhe wird sauber mit dem linken Stick variiert während man mit dem rechten Stick die Richtung vorgibt. Hinzu kommt noch die Möglichkeit die Schnelligkeit der Richtungswechsel in 3 Stufen anzupassen. So gelingen jedem Anfänger auch schnell tolle Flugmanöver. Anhand der Dioden, die sich an jedem Rotormotor befinden, lässt sich dabei immer ablesen, wo vorn und wo hinten ist, damit der Flug nicht plötzlich an einer Wand endet. Ansonsten blieb mir pro Ladevorgang ca. 10 Minuten Flugzeit bis der Akku schwächelte. Eine sehr gute Leistung in Vergleich zu Drohnen ähnlicher Form bzw. Größe.

Aukey Quadcopter Side

Kunststücke

Natürlich hat die kleine Drohne auch eigene Manöver direkt im Repertoire und so lassen sich Loopings sowohl vor- als auch rückwärts durchführen. Aber auch Rollen zu beiden Seiten sind möglich. Ein simpler Druck auf den Richtungsstick sowie die Wahl der Richtung und schon dreht sich der Copter und steht danach wieder an seinem Platz.

Aukey Quadcopter Size

Pilotenschein?

Der AUKEY Mini Quadcopter ist ein schönes Spielzeug, mit dem sowohl Jung als Alt seinen Spaß haben kann. Die Steuerung ist für Einsteiger sehr gut geeignet und die Robustheit des Modells verzeiht auch mal härtere Kontakte mit Wand oder Boden. Für den Preis bekommt man ein schönen Einblick in die Welt der Mini-Drohnen und so kann ich den AUKEY Mini Quadcopter nur jedem wärmstens ans Herz legen.

Den AUKEY Mini Quadcopter gibt es bei Amazon für ca. 30€ zu kaufen.

Was haltet Ihr von Drohnen? Habt Ihr Interesse oder besitzt Ihr schon eine?

Madden NFL 17

In den letzten 12 Monaten war die Madden-Reihe für mich ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits habe ich es immer wieder mit Begeisterung gespielt, andererseits hat mich nichts mehr gefrustet, als Woche für Woche auf einen Patch zu warten, denn ein Bug wollte partout nicht weichen (näheres dazu hier auf gdgts.de). Nun ist mit Madden NFL 17 die Reihe in die nächste Runde gegangen. Statt weiter auf den Patch zu warten, habe ich meine Hoffnung auf ein einwandfreies Spiel in neuem Gewand konzentriert. Was wird diesmal überwiegen – Frust oder Begeisterung?

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Anker Premium Stereo Bluetooth Lautsprecher

Anker Premium Lautsprecher Front

Die letzten Tage konnte das Wetter noch einmal richtig überzeugen. Grund genug noch einmal den Grill anzuwerfen und den Garten zu genießen. Nur eins fehlte immer im Garten – Musikuntermalung. Da ich mein Händy gern am Körper trage und nicht irgendwo liegen lassen möchte, war die Wahl schnell in Richtung Bluetooth-Lautsprecher gefallen. Doch durch die zunehmende Verbreitung von Bluetooth ist auch der Markt gewachsen und es gibt eine große Anzahl unterschiedlichster Bluetooth-Geräte in allen Preis- und Qualitätsstufen. Da mein Budget begrenzt war, entschied ich mich für den Anker A3143 Premium Stereo Bluetooth Lautsprecher. Anker hatte mich bisher noch nicht enttäuschen können, weshalb mir die Wahl nicht schwer fiel. Ob es auch diesmal meinen Erwartungen entsprach musste sich dann nur zeigen.

Anker Premium Lautsprecher Up

Shiny Eyes

Der Anker Premium Stereo Lautsprecher zeigt sich in Klavierlackoptik und ist in zwei Farben erhältlich – schwarz und weiß. Ersteres liegt mir vor. Von vorn betrachtet hat der Lautsprecher durch seine geschwungene Ober- und Unterseite die Optik eines Auges. Nicht was ich mit einem Lautsprecher verbinde, dennoch eine dynamische und erfrischende Darstellung im Gegensatz zu den meisten Zylinder- oder Quaderformen. Auf der Oberseite befinden sich die multifunktionalen Buttons, welche für Ein/Aus, Play/Stop sowie Laut/Vorwärts und Leise/Zurück stehen. Gleichzeitigen zeigen Dioden in den Knöpfen den Ladestatus bzw. die Bluetooth-Verbindung an.

Trotz der Maße von ca. 21cm x 7cm x 6cm (BHT) schlägt der Lautsprecher mit massigen gut 620 Gramm Gewicht zu Buche. Kein Leichtgewicht also, das man überall dabei hat. Für mich, der es nur innerhalb der Wohnung sowie bis in den Garten transportiert, ist dies jedoch kein Problem. Apropo Transport – geliefert wurde mein Lautsprecher in einer stabilen, gepolsterten Tasche, die schon in Richtung Hardcase anmutet. Eine gute Wahl, wie ich finde, für diejenigen, die den Speaker doch mit auf Reisen nehmen.

Während die Rückseite in Plastik mit Luftauslassschlitzen versehen ist, ist die Vorderseite mit Netz bespannt um die beiden 10W Treiber und den passiven Subwoofer zu schützen. Verziert wird es vorn mit dem Anker-Logo. Die Unterseite ist mittig mit einem Gummifuss versehen, welcher nicht nur einen geraden, sondern auch einen rutschfesten Stand bietet. So kann dem Lautsprecher mit seiner abgerundeten Form nicht so schnell etwas zustoßen.

Seitlich finden sich Anschlüsse für die gleichfarbigen, mitgelieferten Kabel – 3,5“ Klinke als Anschluss für nicht-bluetoothfähige Geräte sowie der Micro-USB Port zum Laden des Akkus. Dieser wird vom Hersteller mit bis zu 8 Stunden Laufzeit angegeben, was je nach Lautstärke variieren kann. Ein erster Test zeigte mir bei gehobener Zimmerlautstärke eine Laufzeit von gut 7,5 Stunden, kann also an dieser Stelle nicht klagen.

Anker Premium Lautsprecher Input

Boombox

Kommen wir nun doch zum wichtigsten Teil des Lautsprechers – dem Sound. Nachdem die Verbindung zu meinem Smartphone über Bluetooth schnell eingerichtet war, konnte ich einen ersten Test durchführen. Der Anker A3143 Premium Stereo Bluetooth Lautsprecher konnte mich im ersten Schritt überzeugen. Der Bass war satt, die Höhen klar und so konnte ich meine Lieblingsmusik auf hoher Lautstärke genießen. Wer hier jedoch den übertriebenen Bass, wie er heutzutage von den Geräten von Beats „zelebriert“ wird, erwartet, wird „enttäuscht“ werden. Realismus steht hier im Vordergrund. Meiner Meinung nach genau richtig. Ich halte nichts von dem übertriebenen Bass, der nur bedingt einsetzbar ist. So hab ich hier mit Anker A3143 eher einen Allrounder, der sowohl bei Hip-Hop, Dubstep als auch bei Metalcore glänzen kann. Sogar das gesprochene Wort, in diesem Fall Podcasts und Hörspiele lassen sich damit sehr gut hören. Auch die Leistung in Form der maximalen Lautstärke war für mich weit mehr als ausreichend. Für eine angenehme Hintergrundberieselung reichte schon 1/4 der maximalen Lautstärke eines iPhones, mehr als 1/2 traute ich mich sogar bisher nicht in freier Wildbahn (außerhalb des Tests), da ich das dann bereits als Lärmbelästigung empfinde. So kann für mich der Lautsprecher durch und durch überzeugen und lässt in dem Punkt keine Klagen zu.

Anker Premium Lautsprecher Bag

Fazit

In puncto Sound muss sich der Anker A3143 Premium Stereo Bluetooth Lautsprecher nicht vor den großen, bekannten Marken verstecken, ganz im Gegenteil. Ich würde es sogar eher als ein Kopf an Kopf Rennen bezeichnen. Gleichzeitig muss ich hier aber noch einmal erwähnen, dass der Speaker für mich eher im Heim- und Gartenbereich anzusiedeln ist. Als Outdoortauglich ist er für mich auf Grund des Gewichts, des kratzanfälligen Designs und des Frontnetzes nicht. Ich denke aber, dass er sich an diesen Platz auch nicht positionieren möchte. Stattdessen nutze ich ihn so gern beim Kochen als Lautsprecher für das iPad während darauf zB. Dr. Who läuft oder wie initial gewünscht im Garten beim Grillen für die Unterhaltung der Gäste. Und da macht er eine durchgehend gute Figur.

Der Anker A3143 Premium Stereo Bluetooth Lautsprecher ist bei Amazon für 66€ erhältlich.

Was haltet Ihr von Bluetooth Lautsprechern? Was ist Euch dabei wichtig? Was haltet Ihr von dem getesteten Speaker?

Lumtex LED Design-Tischlampe

Lumtex Review

In meinem heimischen Büro war es bisher immer schwierig Funktionalität mit Design zu vereinen. Unter anderem ein Grund, warum ich nun das gesamte Interieur austausche – ehemalige Wohnzimmerregale wirken sich in einem frischen, hellen Arbeitszimmer einfach nicht positiv auf die Arbeitsmoral und einen selbst aus. Besonderes Augenmerk wird dabei natürlich auf den Schreibtisch gelegt, so dass man nicht unnötig abgelenkt wird. Wenn dann auch noch alles wie aus einem Guss wirkt, ist das Ziel erreicht. Genau dafür habe ich mir eine neue Schreibtischlampe ausgesucht – die Lumtex LED Design-Tischlampe touch.

Lumtex Design Schreibtischlampe

Das Design machts!

Das Design steht bei der Lampe an erster Stelle und orientiert sich doch unverkennbar an dem Design eines Apple iMacs, was sie zur idealen Beleuchtung meines Schreibtisches macht. Die schlanken Maße von ca. 21 cm Breite und 24 cm Höhe lassen sie nicht aufdringlich oder wuchtig erscheinen. Das Material ist Plastik in den Farben Gold, Silber oder Grau, welches jedoch einen wertigen Eindruck macht und sie so zwar leicht aber auch stabil macht. Sein Übriges trägt der gummierte Standfuss bei, der ein Verrutschen auf glatten Oberflächen so gut wie unmöglich macht. Auch die Verarbeitung ist durchweg ohne erkennbare Makel, keine überstehenden Ränder oder aufdringlichen Fugen. Noch dazu hervorheben möchte ich, dass die Lampe komplett ohne Branding auskommt. Diese meist lästigen oder hässlichen prominent platzierten Logos oder Namen zerstören meist das Gesamtbild von Designobjekten. Lumtex hat hier gut mitgedacht und verzichtet vollständig darauf – Vorbildlich.
Bestückt ist die Lampe mit insgesamt 28 LEDs der Energieeffizienzklasse. Diese lassen sich in 3 verschiedenen Helligkeitsstufen über ein Touchfeld dimmen. So hat man immer das richtige Licht für seine Bedürfnisse, denn der mit 5 mm sehr dünne Kopf der Lampe, lässt sich in einem Winkel von bis zu 210° Grad schwenken. So leuchtet sie wo und wohin man sie braucht.

Völlig losgelöst

Die LEDs leuchten je nach Helligkeitsstufe lt. Hersteller bis zu 8 Stunden. Ja, richtig gelesen, denn die Lampe beinhaltet einen 800mAh Akku, welcher über Micro-USB aufgeladen wird. Ein entsprechendes 1 m langes Kabel liegt bei. So hat man das Thema Kabelsalat endlich vom Tisch. Mein Test ergab eine gestaffelte Laufzeit von 7,5 Stunden, 3,75 Stunden und 2 Stunden für den Akku. Inwieweit sich die Ladezeit verhält kann ich nicht beurteilen, da es keine Möglichkeit einer Erkennung des Ladezustands gibt. Demnach habe ich die Leuchte einfach tagsüber am Computer geladen und hatte abends wieder volles Licht.

Lumtex Schreibtischlampe Touch

Fazit

Die Lumtex LED Design-Tischlampe touch ist meiner Meinung nach eine sehr gute Schreibtischlampe für den designbewussten Schreibtisch. Das Design passt sich sehr gut an vorhandene Apple Computer an und die LEDs können mit einer guten Beleuchtung in drei Stufen punkten. Auch das ein Akku in einer Schreibtischlampe verbaut ist, war mir bisher noch nie untergekommen und zeigt sich im Praxistest durchaus alltagstauglich. Einziger Wermutstropfen ist für mich schlussendlich dann doch das Material. Gern hätte ich mir die Lampe auch in Aluminium auf den Tisch gestellt. Entsprechenden Aufpreis wäre ich auch bereit zu zahlen, denn schon jetzt ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Eine Alu-Option, gerade für Silber, fehlt dennoch meiner Meinung nach noch. Ansonsten kann ich die Lampe definitiv weiterempfehlen.

Die Lumtex LED Design-Tischlampe gibt es bei Amazon für 29,90€ in den Farben Gold, Silber und Grau zu kaufen.

Was haltet Ihr von solchen Design-Accessoires? Ist Euch schon einmal eine akkubetriebene Schreibtischlampe untergekommen? Was haltet Ihr insgesamt von der Lumtex LED Design-Tischlampe touch?

booq Taipan Shock

Review Booq Taipan Shock Titel

Wer meine letzten Reviews verfolgt hat, dem ist bekannt, dass ich einen Faible für Rucksäcke und Taschen habe. Und so wurde es mal wieder Zeit das Repertoire zu erweitern. Diesmal habe ich mich bei der Firma booq umgesehen. Natürlich sollte es wieder etwas businesstaugliches sein – etwas, dass sowohl zu einem Meeting als auch zu einer Konferenz passt. Entsprechender Stauraum für Technik ist also Grundvoraussetzung. Fündig wurde ich dann beim Modell „Taipan Shock“. Bleibt dann nur die Frage, ob der erste Eindruck hält, was er verspricht? Weiterlesen

Uncharted 4

Uncharted 4 Article

Nachdem nun vor kurzem bei mir noch „Uncharted – The Nathan Drake Collection“ auf dem Prüftisch lag, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen den Nachfolger „Uncharted 4 – A Thief’s End“ zu spielen. Dem Satz entsprechend „Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen“ möchte ich an dieser Stelle ausnahmsweise direkt etwas vorweg nehmen. Uncharted 4 ist meiner Meinung nach eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Warum ich dies so empfinde, möchte ich natürlich aber auch gern erklären.
Uncharted 4 Kletteraction

Mein Schatz?

Nathan Drake hat bereits viele Abenteuer durchlebt, sind wir bei der PS4 nun inzwischen beim vierten Teil angekommen. Dennoch war es jedes Mal ein neues, mitreißendes Abenteuer, das uns erwartete. Und auch dieses Mal ist es wieder etwas ganz anderes, denn Nathans totgeglaubter Bruder ist zurück und er braucht dringend Hilfe bei der Suche nach einem Schatz, denn er steht bei einem Gangsterboss in der Kreide. Der berüchtigte Piratenkapitän Henry Avery hatte einst einen Umschlagplatz an Gold und Juwelen für ihn und andere Piraten erschaffen und diesen Reichtum gilt es nun zu finden. Und das der Weg das Ziel ist, hat der gute Avery wohl etwas zu wörtlich genommen, denn uns stehen viele Rätsel bevor, um den Himmel auf Erden für Schatzsucher zu finden. Doch natürlich sind ihnen andere am Schatz interessierte Truppen und Führung eines alten Weggefährten bereits auf den Fersen und wollen Nathan, Sam und Sully aus dem Weg haben. Und so schlagen wir uns, nicht zwingend wörtlich zu nehmen, durch staubige Gebiete, tiefen Gewässern und luftigen Höhen, erleben Fortschritte und Rückschläge, verlieren dabei aber nie den Mut, sondern bleiben stets der charmante Schatzsucher.
Uncharted 4 Gesichter

Glanz ohne Hut und Peitsche

Was wie ein Abenteuer eines filmbekannten Archäologen klingt, spielt sich auch so – im positivsten Sinne. Das ganze Werk Uncharted 4 vermittelte immer wieder das Gefühl, dass ich hier eher in einem Kino sitze und einen großartigen Abenteuerfilm miterlebe, statt dass ich ein Videospiel spiele. Selbstverständlich gab es bereits Kritiker, die die Häufigkeit von Zwischensequenzen in dem Spiel bemängelten, dies kann ich aber ganz und gar nicht verstehen, da diese sich nahtlos in das Spiel integrieren und auch kein Unterschied zwischen Spielgrafik und Zwischensequenz zu erkennen ist. Die Gesichtszüge sind durchweg glaubwürdig und detailverliebt was sich bis hin zur Umgebung fortsetzt. Während meines Tests konnte ich nie Slowdowns, Kantenflimmern oder aufploppende Modelle feststellen. Und davon sind die Entwickler auch überzeugt, denn sie haben dem Spiel oben drauf noch einen Fotomodus spendiert, durch den man frei beweglich die Kamera justieren kann um wundervollen Erinnerungsfotos von seinen Abenteuern zu schießen. Auch der Sound lässt dabei keine Wünsche offen und so zeigen sich sowohl Effekte als auch Musik bombastisch und immer zu der Stimmung der Szene passend.
Uncharted 4 Flucht

Mit ganz viel Gefühl

Doch nicht nur grafisch setzt Uncharted 4 für mich eine neue Messlatte, auch die Story ist mit unglaublich viel Liebe geschrieben. Alles beginnt wie man es von Nathan schon bereits mehrmals erlebt hat, auf der Flucht, diesmal auf hoher See. Zusammen mit seinem Bruder Sam muss er sich Verfolgern auf Booten erwehren und unter anderem gekonnt durch ein Riff manövrieren. In der nächsten Szene finden wir uns im Körper des jugendlichen Nathan wieder und folgen kurz darauf unserem Bruder über mehrere Dächer. Wenige Minuten später sind wir bereits wieder in volljähriger Blüte und kämpfen in einem Gefängnis gegen einen anderen Insassen. Alle drei Sequenzen sind hervorragend inszeniert und bescheren uns bereits die ersten Male Gänsehaut und dabei sind wir damit erst mitten im Tutorial.
Doch nicht nur da hat Naughty Dog viel Liebe zum Detail gezeigt, auch nostalgische Gefühle wissen sie bei alten Gamerhasen hervorzuholen. Warum möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, es entlockte mir auf jeden Fall ein breites Grinsen und viel Spaß.
Uncharted 4 Jugendlicher

Viele Wege führen zum Schatz

Auch wenn Uncharted uns nur vorgegebene Pfade anbietet, sind diese dennoch weit genug geöffnet, so dass dies keinesfalls auffällt. Stattdessen wird dadurch nur das Miterleben eines Filmes verstärkt und hervorgehoben. Außerdem ist dem Spieler weiterhin überlassen, ob er sich laut mit Gewehr und Pistole den Weg frei schießt oder auf leisem Fuße von Deckung zu Deckung huscht und Gegner aus dem Schatten heraus ausschaltet. Letzteres funktioniert direkt aus hohen Gräsern auf Knopfdruck leise aber effektiv, während man beim Feuergefecht entweder frontal oder aus dem Hinterhalt zu Werke gehen kann. Außerdem ist die Wahl des Schwierigkeitsgrades auch ein Punkt, der eine Empfehlung zu dem Vorgehen ausspricht, denn wer möchte schon bei intelligenten Gegnern frontal angreifen? Lobend sei auch hier erwähnt, dass es, wie bereits in der Compilation, einen Entdecker-Modus gibt, der mit sehr leichtem Schwierigkeitsgrad aufwartet und einen das Spiel vollkommen genießen lässt. Das Sahnehäubchen diesmal ist, dass dennoch Schätze und Trophäen gesammelt werden können, was bei der Collection einem noch verwehrt blieb. Zum Freiheitsgefühl zutragend, sind die immer wieder auftauchenden Abzweigungen und Abkürzungen, die uns diese gewisse Freiheit in der Wahl des Weges vortäuschen, dennoch zum gleichen Ziel führen.
Uncharted 4 Kampf
Wogegen wir uns nicht wehren können, sind die Klettereinlagen, die serientypisch einen großen Teil des Spiels ausmachen. Die Steuerung geht dabei aber sehr flüssig und geschmeidig von der Hand und lässt so eigentlich kaum Fehler zu. Auch unumgänglich sind die Rätseleinlagen, ohne die jedoch kein richtiges Abenteuerspiel ein Abenteuer wäre. Da werden richtige Lichtöffnungen geschaffen um Verborgenes freizulegen, Steine korrekt angeordnet oder Mechanismen verborgen aktiviert, um den korrekten Weg einzuschlagen. Wirklicher Hirnschmalz wird dabei zwar nie benötigt, ist aber meiner Ansicht nach vollkommen verständlich, denn wer würde schon gern frustriert an einem Rätsel hängen, wo er doch gerade so von der Story gefesselt ist und der Spielfluss dadurch unterbrochen wäre.
Uncharted 4 Rätsel

Viele, viele gierige Jäger

Wie bereits in den letzten zwei Vorgängern darf auch bei Teil 4 ein Mulitplayer-Modus nicht fehlen, bei dem 10 Spieler sich gegenseitig bekriegen und dabei auf der Jagd nach Abschüssen und Ingame-Währung sind, welches dann auch umgehend gegen Waffen oder Kleidung eingetauscht werden. Auch hier kann das Spiel durchaus überzeugen, auch wenn die Grafik auf Grund des multiplen Gewusels etwas heruntergeschraubt wurde. Dennoch bietet der Multiplayer ein nettes Beiwerk, wenn auch nicht mehr, zumindest für mich.
Uncharted 4 Zielen

Gutes kostet eben

In diesem Fall kostet dieses hervorragende Spiel Power und zwar die der PS4. Diese benimmt sich nämlich sehr häufig als Geräuschkulisse ala Turbine, wenn die Lüfter ob der zu bewältigenden Grafikpracht wieder auf das Maxmimum drehen. Dieses Problem kann man dem Entwicklerstudion definitiv nicht ankreiden, störend ist es dennoch hin und wieder, so dass ich mir teilweise damit beholfen habe, in dem ich auf das Headset umschwenkte.
Uncharted 4 Bootstour

Fazit

Uncharted 4 ist für mich ein wirkliches Meisterwerk und für mich ein vierter Teil, den ich mir bei mancher Filmserie gewünscht hätte. Durch das Zusammenspiel von fantastischer Grafik, Hollywoodreifem Erzählstil mit glaubwürdigen Charakteren und Abwechslung im Gameplay bzw. dessen Möglichkeiten haben wir die richtigen Zutaten um mit Uncharted 4 einen Blockbuster der Spitzenklasse vor uns zu haben. Wer dem Genre Adventure etwas abgewinnen kann, für den ist Uncharted 4 ein Pflichttitel, alle anderen kommen meiner Meinung nach auch nicht um das Spiel herum.

Uncharted 4 gibt es für die PS4 bei Amazon für 56€ und im digitalen Store von Sony zu kaufen.

Was sagt Ihr zu Uncharted 4? Wie hat es Euch gefallen? War es Euer erster Teil der Serie?