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Bravo Team

Futter für die PlayStation VR ist relativ rar gesäht. Vor kurzem gab es wieder eine kleine Welle an VR Titeln, unter anderem mit dem süßen Adventure Moss und Bravo Team, welches von Supermassive Games entwickelt wurde. Diese bescherten uns zuvor Until Dawn und den PlayLink Titel Hidden Agenda.

Mit Bravo Team gab es auch endlich wiedermal ein Spiel welches den Aim Controller unterstützt welcher bereits die Immersion in Farpoint förderte. Nun in der Rolle einer Militäreinheit im Kriesengebiet werden hier taktisches Teamwork und eine adrenalingeladene Reise versprochen.

Was auf den ersten Bildern und Videos recht cool wirkte entpuppt sich leider wieder als ein weiterer Flop in der Reihe der (PS)VR-Titel. Während man im Vergleich zu Farpoint sich nicht selber frei umher bewegen kann, nutzt man hier Teleportation. Aus der Deckung hervorschauen (welches selbst auch per Tastendruck und nicht durch Bewegung erfolgt) und das nächste Hindernis hinter dem man sich verstecken möchte auswählen. Was hier folgt ist eine außerkörperliche Erfahrung. Der Körper eurer Spielfigur läuft voraus bis sie in Deckung ist und dann werdet ihr hinterher teleportiert.

Und so wechselt man sich ab zwischen schießen und zur nächsten Deckung laufen. Hier und da gibt es eine Munitionskiste und Waffen aber das war es auch. Die Mechanik ist schnell sehr ermüdend und bricht komplett die Immersion. Hier war Farpoint wesentlich effektiver.

Auch Coop macht es die ganze Situation nicht wirklich besser. Das Spiel ist von Grund auf als Coop-Titel aufgebaut und im Einzelspieler wird die Rolle eures Mitspielers eben von einer KI übernommen. Das ganze für einen Preis von 40€ (digital) liefert leider nur mangelhaften Spielspaß.

Wer Spaß zu zweit sucht, sollte vielleicht lieber zu A Way Out greifen. Ist zwar kein VR, aber es ist günstiger und der Inhalt ist um ein vielfaches unterhaltsamer.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.