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Danalock V3 Bluetooth + Z-Wave

Neben dem Danalock V3 HomeKit hatte ich nun auch endlich die Gelegenheit das Danalock V3 Bluetooth + Z-Wave ausgiebig für euch zu testen.

Ich habe ja im Bericht zum Danalock V3 HomeKit bereits angekündigt, dass ich mit den Einschränkungen, die Apple dem Schloss auferlegt nicht sonderlich gut zufrieden bin. Diese Kritik gilt nach wie vor. Mir wurde doch seitens des Herstellers bereits signalisiert, dass man aktuell mit Apple in Verhandlungen ist, weiteren Funktionsumfang zuzulassen. Dies dauert offenbar aber noch einige Zeit. Bis es soweit ist, kann ich euch das Danalock V3 Bluetooth uneingeschränkt empfehlen.

Möchtet ihr näheres zum Einbau erfahren, lest bitte den Bericht zur HomeKit-Version. Bei den unterschiedlichen Versionen gibt es keinen Unterschied diesbezüglich. Aktuell sind jedoch Vier verschiedene Versionen des Danalock V3 erhältlich. Zum einen die bereits getestete HomeKit Variante. Zum anderen die Bluetooth-Version und darüber hinaus noch je eine Version, die zusätzlich zum Bluetooth entweder den Z-Wave oder den Zigbee Funkstandard unterstützt. Diese drei haben jedoch alle einen sehr ähnlichen Funktionsumfang, abgesehen vom zusätzlich unterstützten Funkstandard.

Vorteile gegenüber Danalock V3 HomeKit

Das Danalock Bluetooth ist, zum Glück, nicht den selben Restriktionen unterworfen, wie die HomeKit Variante. Das ist auch gut so. Ich muss nicht immer wieder mein Handy oder meine Apple Watch hervorholen, um den Danalock das Aufschließen zu erlauben.

Ich nutze es in Verbindung mit dem, ebenfalls von Danalock angebotenen, Beacon. Das hat den großen Vorteil, dass ich zunächst die Homezone betrete (das kann auch schon mal der Fall sein, wenn ich zufällig mit dem Auto am Haus vorbeifahre), das Danalock sich aber erst öffnet, wenn ich in Reichweite des Beacon bin. Ich habe die Entfernung auf 15 Meter eingestellt. Das klingt zwar auf den ersten Blick viel, ist es aber gar nicht, da ja zwischen mir und den Empfänger noch mehrere Dicke Wände liegen, die das Signal schwächen. So kann ich in aller Seelenruhe mein Fahrrad im Keller abschließen und erst, wenn ich die Treppe hoch gehe, öffnet sich meistens genau im passenden Moment die Tür. Hin und wieder kommt es schon mal vor, dass ich einige Sekunden vor der Tür warten muss. Das ist jedoch sehr selten der Fall.

Der Beacon ist klein und kann nahezu überall dezent platziert werden.

Auch beim Verlassen des Hauses habe ich nun alle Freiheiten, das Schoss wirklich automatisch abschließen zu lassen, ohne es zuvor nervig auf dem Handy bestätigen zu müssen. Über Z-Wave habe ich es in meinen Home Assistant eingebunden und kann so über Node Red sämtliche IFTTT Fälle Programmieren. Wenn der letzte von einer Gruppe bestimmter Geräte des Haus verlässt, wird das Schloss verriegelt.

Auch die Integration in die Danalock Deutschland App ist deutlich angenehmer. So kann man nun auch die Zeit, die die Falle beim Öffnen zurückgezogen wird einstellen. Aktuell sind das bei uns 9 Sekunden und nicht wie bei der HomeKit Variante nur 2 Sekunden.

Fazit

Alles im allen bin ich mit dem Danalock V3 Bluetooth + Z-Wave nochmal deutlich besser zufrieden, als mit der HomeKit Version. Gerade für Menschen, die die Freiheit haben wollen, das Schloss für ihre Bedürfnisse anzupassen, ist diese Version die deutlich bessere Wahl.
Android Nutzern bleibt ohnehin keine andere Möglichkeit als diese, aber auch iOS Nutzer sollten sich die Anschaffung der HomeKit Version gut überlegen und die Vor- und Nachteile gut gegeneinander abwägen.

Ich bin mit meinem Danalock jedenfalls sehr zufrieden!

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

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