Videogames

Destiny 2 (PS4)

Destiny 2 ist für Konsolen-Spieler (PS4 & Xbox) bereits seit Anfang September erhältlich, während die PC Version noch bis Ende Oktober auf sich warten lässt. Einige Spieler langweilen sich aktuell bereits zu Tode – für andere hingegen hat Destiny auch im zweiten Teil seinen Reiz noch nicht verloren. Was sich in Bungies bekanntem Loot-Shooter geändert hat und was ich von Destiny 2 halte, lest ihr in diesem ausschweifenden Resümee zum Spiel.

Ich bin erst sehr spät Hüter geworden aber war dennoch vom ersten Moment an sehr angetan – der Fortschritt der anderen Spieler störte mich nicht. Ein großer Vorteil war, dass ich aufgrund meines späten Einstiegs alle Erweiterungen nahtlos durchspielen konnte. In sich nicht ganz stimmig, aber dennoch sehr spaßig war die Story von Teil 1. Etwa ein Dreiviertel Jahr habe ich Destiny 1 fast jeden Tag gespielt und wurde einfach nicht müde. Vor allem, der mich sehr überzeugende PvP Modus, hielt mich bei der Stange und meine Langzeitmotivation hoch. Dann kam Anfang September endlich der langersehnte zweite Teil… yeahi!

Hintergrundwissen: eine grobe Zusammenfassung vom ersten Teil

Die Menschheit erlebte das „Goldene Zeitalter“, als eine unbekannte Kraft, der Reisende, die Planeten des Sonnensystems kollonisierbar machte. Menschen lebten fortan im Wohlstand und der technische Fortschritt wurde stark vorangetrieben. Maschinen mit menschenähnlichen Eigenschaften, die „Exos“, wurden geschaffen und lebten im Einklang mit der Menschheit.

Doch eines Tages wurde die Erde von einer feindlichen Macht überschattet: der Dunkelheit. Sie zerstörte die Welt, wie die Menschheit sie bisher kannte. Es war das Ende von Wohlstand und Fortschritt. Nur der Reisende konnte dem ein Ende bereiten und beschützte die Menschheit. Er opferte sein „Licht“ und wies die Dunkelheit zurück. Die Überlebenden dieses „Kollaps“ errichteten unter dem Schutzschild des entkräfteten Reisenden, die letzte Stadt auf der Erde: den Turm. Ein anderer Teil der Überlebenden flüchtete in einen anderen Teil des Sonnensystems und lebte dort auf dem Riff. Aus unbekannten Gründen färbte sich ihre Haut gräulich-blau. Man nannte diese Menschen dort nur noch die „Erwachten“.

In vereinter Kraft mit ihnen, stellte der Reisende sich der Dunkelheit und all ihren Dienern, und bezwang sie letztendlich in der Story von Destiny 1. […]

Eine komplette und wirklich sehr umfassende Zusammenfassung von NexxossGaming zum ersten Teil und allen Erweiterungen findet ihr hier im Video.

Oberbefehlshaber Dominus Ghaul

Die Story

Wer bereits die Beta gespielt hatte, wusste genau was ihn erwartet: zwei Jahre sind vergangen und ein neuer Feind hat nicht nur die letzte Stadt in Schutt und Asche gelegt, sondern uns gleich auch noch das „Licht“ ausgeknipst: Ghaul. Kabale, bzw. die Rotlegion, greifen die letzte Stadt und den Reisenden an. Mit dem letzten bisschen Licht schwinden auch unsere Superkräfte. Mit aller letzter Kraft kriechen wir durch Trümmer der zerstörten Stadt und versuchen uns irgendwie zu retten. Es ist Krieg!
Das Schicksal der Menschheit liegt nun in unseren Händen. Wir müssen weitere Hüter finden und mit Ihnen zum Gegenschlag gegen Oberbefehlshaber Ghaul ansetzen!

Der zerstörte Turm

Gänsehaut pur

Wir starten in eine wirklich hoch emotionale Story. Ein unfassbar guter, fast schon epischer, Soundtrack unterstreicht die gleicher Maßen traurige und spannende Stimmung. Man wird innerhalb weniger Minuten durch verschiedene Video- und Spielsequenzen in eine melancholische, traurige Stimmung versetzt und kann sich dem Bann dieses faszinierenden Spiels und der spannenden Story jetzt schon nicht mehr entziehen. Aber nicht nur alte Destiny-Hasen werden von den ersten Minuten des neuen Spiels ergriffen. Auch komplette Destiny-Neulinge dürften diese Sequenzen ins Hüter-Boot holen, um gemeinsam den neuen Bösewicht zu besiegen.

Beeindruckende Umwelt

1.2 Millionen Spieler zum Release

Am Release-Wochenende spielten laut Aussage von Bungie bis zu 1.2 Millionen Menschen gleichzeitig und verhalfen ihrem Hüter zurück zum Licht. Überraschender Weise ohne nennenswerte Probleme und erstaunlich stabile Server. Auch ich war einer dieser Spieler und freute mich darauf die Story endlich anzugehen.

In insgesamt circa 8 Stunden hat man, je nach persönlichen Skills und Team, die Story des Basisspiels bereits durchgespielt und fiebert der Veröffentlichung der ersten Erweiterung entgegen. Aber keine Angst: neben der Story gibt es auch in Destiny 2 wieder aller Hand zu tun…

Die Klassen

Zu Beginn wählt ihr eure Klasse. Die Entscheidung für Titan, Warlock oder Jäger kann eigentlich nach Belieben gefällt werden: ihr werdet später ohnehin die fehlenden Charaktere ebenfalls spielen wollen. Mein erster Charakter war der Warlock – der Magier unter den Charakteren –, der einen recht eleganten Gleitflug hat und mit seinem heilendem Rift eine gute Partie für andere darstellt.

Klassenfähigkeit und Fokus

Wie oben erwähnt gibt es nach wie vor die drei Bekannten Klassen: Titan, Warlock und Jäger. Jeder Typ hat eine einzigartige Klassenfähigeit: der Titan hat einen Schutzwall, der Warlock kann sich selbst und seinen Trupp heilen und der Jäger… nun ja – der kann besonders flink ausweichen. Auch könnt ihr wieder einen der bekannten drei Fokusse auswählen: Arkus, Leere oder Solar. Je nach Fokus ergeben sich weitere Fähig- und Fertigkeiten für euern Charakter.

Neu ist dabei die Ausrichtung des jeweiligen Fokusses, denn ihr könnt nun zwischen zwei Wegen“ pro Fokus auswählen und bestimmt damit individuell, was die Special-Moves des Charakters sind.

Ein Fireteam aus drei Hütern

Fireteams

Im zweiten Teil müsst ihr euch zunächst wieder eine ganze Weile als Solokämpfer in der Story durchschlagen. Ist das geschafft, ist es auch in Destiny 2 wieder möglich mit Freunden, Bekannten und auch fremden Spielern zusammen zu spielen. Egal ob gemeinsam gegen einen NPC im Strike oder Raid oder gegen menschliche Gegner im Schmelztiegel oder den Trials (Vgl. Osiris). Euch stehen ab jetzt viele Wege offen. Ihr könnt euch natürlich weiterhin als Solokämpfer durchschlagen, aber nur als Fireteam stehen euch alle Möglichkeiten zur Verfügung. Spätestens jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um über einen Clan nachzudenken…

Das Clan-Menü

Clan

Die Clans haben in Destiny 2 zwei wesentliche Vorteile: durch das Erledigen von Aufgaben und Herausforderungen erhält man Clan EP, die auf einem Clan-Konto gesammelt werden. Überschreiten die Gesamt-EP eine bestimmte Grenze, steigt der Clan im Rang auf. Pro Rang gibt es einen bestimmten Bonus, der sich gleichermaßen auf alle Mitglieder auswirkt.

Darüber hinaus ist der Clan, wie oben erwähnt, eigentlich unerlässlich für einige Aufgaben. Vor allem bei den Trials und auch bei den Raids ist man auf ein gut funktionierendes Teamplay angewiesen. Mit Random-Spielern sind diese Spielmodi meiner Meinung nach kaum meisterbar. Je besser man sich kennt, je mehr man miteinander spielt, desto besser.

Open World-Charakter

Darüber hinaus könnt ihr wieder mit weiteren Spielern in der Open World-Map an öffentlichen Events teilnehmen. Fantastisch finde ich persönlich die Möglichkeit die Events in der Schwierigkeit zu steigern. Je nach Teilnehmerzahl kann man, die sonst recht einfachen Events, nun auf einem heroischen Modus spielen und somit die Wahrscheinlichkeit von besserem Loot steigern. Hierfür muss man bei den Events bestimmte Dinge tun, um sie heroisch zu triggern – z. B. ein sich näherndes Flugzeug abschießen oder Kristalle zerstören.

Natürlich stehen den Spielern auch wieder Patrouillen zur Verfügung, die nach Belieben angenommen werden können. Neu sind tägliche Herausforderungen, die ihr auf den verschiedenen Planeten absolvieren könnt. Hier erntet ihr neben Glimmer auch mal immer wieder legendäre Engramme. Auch neu sind die verlorenen Sektoren, in denen ihr nach einem kurzem Boss-Kampf auch immer eine extra Kiste mit Loot erhaltet. Erwähnenswert sind außerdem noch die neuen Abenteuer, die ihr auf den einzelnen Planeten immer wieder absolvieren könnt, die jedoch für mein Empfinden teilweise sehr langatmig sind und daher schnell langweilig werden.

  • Strike: mit zwei weiteren Hütern (random möglich) tretet ihr an und bekämpft erneut die Bosse aus der Story. Habt ihr den Boss besiegt, winkt euch eine Beutekiste mit Loot.
  • Dämmerungsstrike: Bungie wählt pro Woche einen Strike aus und modifiziert diesen. Er erlangt durch die Modifikationen besondere Schwierigkeit. Zu dritt und guten Skills ist der Dämmerungsstrike nach ein paar Anläufen im Normalfall machbar. Auch hier winken mächtige Engramme und Clan-EP.

  • Raid: Der Raid ist die besondere Herausforderung für einen Destiny Spieler. Als 6er Team stellt ihr euch in verschiedenen Etappen besonders schweren Aufgaben und einem wirklich schweren Boss. Neben Ruhm und Ehre sammelt ihr bei Gelingen richtig dickes Loot ein. Dafür kämpft ihr im Raid auch mehrere Stunden und der Erfolg hängt stark vom Team und den bisherigen Erfahrungen ab. Aus dem Nähkästchen geplaudert kann ich euch sagen, dass ich selbst in Destiny 1 in meinem Team keinen Durchmarsch im Raid hinlegen konnte. Der Raid erfordert wirklich gute Skills und Konzentration bei allen sechs Spielern. Wem das immer noch zu einfach ist, widmet sich einfach dem Raid auf Schwierigkeitsstufe Prestige.
  • Schmelztiegel: Im Schmelztiegel stehen euch mehrere Spielmodi zur Verfügung. Ein Schnellspiel und ein kompetitiver Modus. Beim Schnellspiel werden die Spieler random – ohne Matching – zusammengeworfen. Erfahrungsgemäß gewinnt man entweder Haus hoch oder man wird dem Erdboden gleich gemacht. Mein Favorit im PVP ist daher der kompetitive Modus. Hier gibt es ein halbwegs akzeptables Matching der Skills. Die Spiele sind insgesamt ausgewogener und meiner Meinung nach spannender. Der kompetitive Modus ist außerdem eine gute Vorbereitung auf die Trials. Gespielt wird in beiden Playlists immer ein Random-Spielmodus auf einer Random-Karte. Spielmodi sind beispielsweise: deathmatch, Kontrolle, Bomben entschärfen, Überleben und einige mehr. Zusätzlich wurde bereits das altbekannte Eisenbanner angekündigt, das eine temporäre (7 Tage lang, einmal im Monat) Herausforderung darstellt. Hier gibt es exklusive Beute, die man ausschließlich hier bekommt.
Strike
  • Trials: Dies ist der PVP Modus für die Cracks unter euch. Wer denkt, er hätte gute Skills, sollte sich – mit drei weiteren ausgewählten Spielern im Fireteam – in den Trials versuchen. Euer Equipment wird bei beginnt gesperrt. Ihr könnt also keine Waffen mehr wechseln. Ich garantiere euch, man wird euch auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Es gilt drei, fünf oder sieben Matches zu gewinnen.  Je mehr ihr gewinnt, desto besser die Beute. Nach drei verlorenen Spielen wird eure Karte genullt und ihr beginnt von vorne. Die Profis streben flawless (7 Siege in Folge) an… ich persönlich bin hier von Meilen weit entfernt und freue mich, wenn ich mal 2 Spiele gewinne. ;-)
PVP, kompetitiver Modus

Fraktionen

Neu interpretiert wurde das Gameplay bei den Fraktionen. Während man in Destiny 1 eine Fraktion wählen konnte und für den Rest des Spiels seinen Rang innerhalb der Fraktion durch bestimmte Aktionen verbessern konnte, gibt es hier nun einen Kampf zwischen den drei bereits bekannten Fraktionen: Toter Orbit, Kriegskult der Zukunft, Neue Monarchie.

Ihr wählt nun also eine Fraktion und habt im Zeitraum X Zeit für die Fraktion zu arbeiten. Selbstverständlich erhaltet ihr auch während eurer Zeit in der gewählten Fraktion permanent Loot vom Fraktions-Vorsitzenden. Das Gesamtergebnis aller Hüter einer Fraktion wird schlussendlich zusammen gezählt und eine Gewinner-Fraktion wird gekührt. Mitglieder der siegreichen Fraktion bekommen eine besondere Waffe oder einen besonderen Rüstungsgegenstand zu einem Sonderpreis. Alle anderen Hüter können zwar ebenfalls in Besitz dieses Gegenstands kommen, müssen aber deutlich(!) tiefer in die Tasche greifen.

Die erste Runde der Fraktionskämpfe verlief… naja – wenig überraschend. Man munkelte bereits vorher, dass ein Großteil der Spieler sich dem Toten Orbit anschließen würde, da dieser die interessantesten Shader (für Farbanpassungen von Rüstung, Waffen und Transportmitteln) hat. Letztendlich war es dann auch so. Der Tote Orbit ließ alle anderen Fraktionen weit abgeschlagen hinter sich. Für kommende Runden heißt das für Bungie, dass sie hier noch optimieren müssen…

Waffen & Rüstung

Die Jagd nach hochwertigen Items – das ist es, worum es in Destiny 2 eigentlich geht. Wer seine Sammlung von exotischen Gegenständen vervollständigen möchte, der benötigt viele, viele, viele Spielstunden und vor allem eines: Geduld.

Das Waffensystem wurde überarbeitet. Es gibt jetzt Kinetik- und Energiewaffen. Die Energiewaffe ist im Prinzip eine zweite Primärwaffe, mit besonderer Stärke gegen Schilde mächtiger Gegner. Außerdem gibt es noch eine Powerwaffe, die deutlich weniger Munition fasst, aber dafür eine spürbar höhere Schlagkraft hat. Die Gegner lassen regelmäßig Munition droppen. Munitionssynthesen (Reserve-Munition) für’s Inventar, wie in Destiny 1, gibt es nicht mehr.

Unfassbar gut ist das Gunplay der Waffen. Bungie hat mit Spielen wie HALO und Destiny 1 bereits gezeigt, dass sie ihr Handwerk verstehen und in der Lage sind gute Shooter für Konsoleros zu entwickeln. Destiny 2 steht dem in nichts nach. Das Anvisieren geht flüssig und schnell. Es macht einfach richtig Spaß! Zudem „fühlt“ sich jede Waffe ganz besonders und einzigartig an und es macht Spaß sich durch die verschiedenen Waffen durchzuprobieren.

Wie auch in Destiny 1 lösen wieder einige Waffen richtige Hypes aus – aktuell beispielsweise das MIDA MULTITOOL, welche die am häufigsten gespielte Waffe in PVP Spielen ist.

Vertonung und Grafik

Die Grafik in den Videosequenzen ist überzeugend. Die Grafik beim Gameplay auf der Konsole ist sicherlich keine Glanzleistung – hier gibt es bereits eindrucksvollere Spiele mit anspruchsvollerer Grafik. Allerdings soll die Grafik für die PS Pro und die PC-Version, die Ende Oktober auf den Markt kommt, um einiges besser sein und HD-Qualität haben. Die Umwelt ist stellenweise atemberaubend schön – man merkt, dass das Entwicklerteam hier eine ordentliche Portion Liebe zum Detail reingesteckt hat.

Die Synchronisierung ist in meinen Augen ganz großes Kino. Die Synchro wird von professionellen Sprechern übernommen. Die Stimmen der Charaktere sind weitestgehend gut gewählt und die Synchro ist authentisch gemacht. In der Originalvertonung finden wir bekannte Stimmen, wie beispielsweise die von Nathan Fillion (Castle, Firefly), der die Einheit Cayde-6 spricht. Die Dialoge sind stellenweise richtig lustig, so dass man es auch nicht leid wird, sich die unzähligen Videosequenzen der Story anzuschauen.

Wie oben bereits erwähnt, ist der Soundtrack unfassbar gut und unterstreicht von Anfang bis Ende die emotionale Stimmung der Story. Bungie hat den kompletten Soundtrack übrigens kostenlos auf YouTube bereit gestellt, falls auch ihr davon nicht genug bekommen könnt.

Auch die anderen Sounds, wie beispielsweise die Waffen- oder Charaktersounds im Kampf sind gut gelungen und verschaffen dem Spiel eine einzigartige Vertonung. Im PVP Modus macht sich der Sound besonders gut bemerkbar: so erkennt ihr nahende Gefahr frühzeitig und könnt euch besser darauf einstellen.

Öffentliches Event

Fazit

Die Aufbereitung der Story ist viel hochwertiger und schlüssiger als in Destiny 1. Zwischen den spielbaren Teilen der Kampagne gibt es immer wieder schöne und aufwändige Videosequenzen, die durch die Geschichte führen. Man verliert nie den roten Faden und ist stets mitten im Geschehen. Man merkt, dass Bungie sich in den letzten 3 Jahren der Kritik der Spieler angenommen hat und eine große Entwicklung hinter sich hat.

Auch Activision hat bei Destiny die Finger im Spiel: es wundert daher nicht, dass man große Parallelen zwischen Call of Duty und Destiny finden kann. Besonders beim PVP merkt man die Einflüsse stark. Mir persönlich gefällt der PVP Modus aufgrund des wirklich exzellenten Gun- und Gameplays unfassbar gut.

Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal den „Social Effect“, den das Spiel hat. Durch verschiedene Herausforderung ist man gezwungen sich mit anderen Spielern zu verbünden. Kommunikation und kooperatives Spielen sind einfach unerlässlich, wenn man sich in Destiny allen Aufgaben stellen möchte.

Destiny 2 ist – wie auch Teil 1 – ein Loot-Shooter. Ihr spielt, um eure Ausrüstung zu verbessern und eure Sammlung zu vervollständigen. Ganz besonders toll finde ich, dass man mit anderen Spielern – die man vielleicht gar nicht näher kennt – große Sympathien entwickelt und sich mit ihnen freut, wenn sie das langersehnte Exemplar einer Waffe/Rüstung erhalten… oder mit ihnen leidet, wenn sie wieder einmal leer ausgegangen sind. Freudenschreie in Destiny gehören einfach dazu – man gönnt sich einander. Eine wirklich großartige Community!

Die Destiny Welt hat in meinen Augen unfassbares Potenzial. Es gibt viel zu tun und viel zu entdecken. Das Loot-System ist ausgewogen und der PVP-Modus macht sehr großen Spaß.

Natürlich beinhaltet das Spiel in seinen Kinderschuhen aktuell hier und da noch kleinere Bugs, die aber wohl bald verschwunden sein sollten. Ich hatte bisher kaum Probleme beim Spielen. Aktuell gibt es daher jede Woche Updates, Bugfixes und Neuerungen für’s Spiel – einige Spieler meckern da gerade auf ganz hohem Niveau…

Wichtig für Bungie wird es nun jedoch sein, noch mehr Neuerungen in das Spiel zu bringen. Denn das ist eigentlich der einzige wirkliche Kritikpunkt in dieser frühen Phase des Spiels, den ich äußern kann. Abgesehen von geänderten Maps und dem ein oder anderen Spielmodus unterscheidet sich Destiny 2 bisher kaum von Destiny 1. Wir haben die selben Feinde, (fast) die selben Aufgaben. Spannend wird es sein, wie die Story mit den zu erwartenden Erweiterungen weiter geht und was Bungie noch aus dem Hut zaubert.

Ich für meinen Teil, kann es kaum erwarten, dass das erste DLC auf den Markt kommt und kann allen Konsoleros da draußen nur empfehlen: werdet Teil der Destiny-Welt! Für mich ist Destiny 2 der aktuell beste Shooter auf der Konsole!

…und hey: angeblich soll die bevorstehende PC Version auch grafisch ein richtiger Kracher werden!

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.