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Sanyo eneloop Akkus

Betreibt ihr wirklich noch Gadgets, Fernbedienungen, Controller, Blitzgeräte und so weiter mit normalen Batterien? Wahrscheinlich nicht. Ihr habt wohl genauso wie ich quasi alles auf Akkus umgestellt. Seit einigen Jahren habe ich mich dort auf eine Marke eingeschworen und das einfach weil sie mich bisher noch nicht enttäuscht hat. Die Sanyo eneloops sind meine Wahl was Akkus angeht. Hier seht ihr einmal die neue Version der Standard eneloop und einmal die eneloop XX.

Eneloop Akkus 8

Warum nutze ich eneloops? Selbstentladung, Ladezyklen, Selbstentladung. Die drei zwei wichtigsten Standbeine bei der Auswahl von Akkus. Wie oft hat es mich früher bei anderen Akkus genervt, dass ich diese aus der Schublade gezogen habe und diese leer waren. Gefühlte vier bis acht Wochen nach dem letzten Laden waren sie einfach durch die Lagerung leer. Realistisch sollten auch einfach Akku anderer Hersteller nach einem Jahr noch 50% geladen sein, doch nach mehreren Ladezyklen nahm dieses bei mir immer rapide ab.

Habe ich schon erwähnt das ich Selbstendladung für einen wichtigen Faktor halte?

eneloops haben zwar auch eine gewisse Selbstentladung, doch diese ist so gering, dass man sie eigentlich auch direkt unter den Tisch fallen lassen könnte. Nach einem Jahr der Lagerung haben die Akkus noch 90% ihrer Leistung, nach fünf Jahren noch 70%.

Gerade wegen dieser geringen Selbstentladung sind die Akkus super geeignet für alle Geräte, die man nur gelegentlich nutz bzw. die sehr wenig Strom verbrauchen. Ich nutze sie in Fernbedienungen, Controllern, Tastaturen, Mäusen, Funkblitzauslösern und so weiter.

Die neuste Variante der eneloops bietet zusätzliche 20% Ladezyklen zu ihrem Vorgänger, womit sie auf bis zu 1800 Ladevorgänge kommen. Die wiederaufladbaren Ni-MH Akkus der Größe AA verfügen über eine Minimumkapazität von 1900 mAh, die der Größe AAA haben eine Minimumkapazität von 750 mAh.

Übrigens auch Apple vertraut höchstwahrscheinlich den Sanyo eneloops Akkus und verkauft diese umgelabelt unter seinen Namen, nur eben teurer ;)

Eneloop Akkus 10

Wie erwähnt eignen sich die eneloops besonders gut für Geräte mit unregelmäßigem Stromverbrauch bzw. geringem Stromverbrauch. Doch auch für Geräte, die viel Strom verbrauchen hat Sanyo mit den eneloop XX was passendes im Angebot.

Die eneloop XX haben mit 2450 mAh genug Power für Videospiele, Digitalkameras, Blitzgeräte, mobile Aktivlautsprecher und Co. Auch sie besitzen die geringe Selbstentladung, kommen aber mit weniger Ladezyklen daher. Sie schaffen laut Hersteller leider nur 500 Ladungen.

Überlegt euch also vorher wofür ihr die Akkus gebrauchen wollt und wie lange sie am Stück halten müssen. Ich habe mich für bestimmte Geräte eben für die eneloop XX entschieden. So möchte ich z.B., dass meine Blitzgeräte auf dem Fotowalk möglichst lange an dem einen Tag halten und da funktionieren die eneloop XX einfach besser.

Fotos

Shopping

Zu kaufen gibt es die verschiedenen eneloop Akkus bei Amazon ab etwa 10 €.

Bewertung

sehr gut
eneloops verbinden die beiden positiven Eigenschaften von Batterien und Akku – geringe Selbstentladung und viele Ladezyklen. Ich nutze die eneloops nun schon seit Jahren. Die geringe Selbstentladung ist einfach DER Pluspunkt. Die neue Version mit mehr Ladezyklen ist noch wirtschaftlicher und umweltschonender. Die eneloops XX sind die optimalen Unterstützer für kleine Stromfresser. Bei Amazon bekommt man die Akkus zu sehr guten Preisen.

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9 Comments

  1. Guter Artikel Jan. Benutze auch nur noch Eneloops, vor allem in meinem Blitzgerät für die 50D, sowie im Akkupack der 50D. Die Dinger lassen sich unglaublich schnell aufladen, halten ewig und liefern genug Dampf. Gerade bei Blitzen benötigt man Hochenergieakkus, da kann man eigentlich nur zu den Eneloops greifen. Das mit den umgelabelten Apple-Akkus wusste ich noch nicht, aber good to know :D

  2. Moin,
    ich habe mal mit den Eneloops (LSD-NiMH) einen Test mit meinem Blitzgerät gemacht. Ich hatte normale NiMH Akkus von Ansmann mit 2850 mAh und die Sanyos mit 2000 mAh Stunden (stand damals so drauf, inzwischen steht min. 1900 mAh drauf). Der Unterschied war extrem deutlich: die Ansmann gaben nach 5 Minuten alle 10 Sekunden Blitzen auf. Bei den Sanyo habe ich nach 10 Minuten aufgegeben. Vor allem auch die geringe Selbstentladung ist Gold wert – immer wenn man den Blitz mal benötigte, waren die Akkus alle, das kann mir jetzt nicht mehr passieren.
    Aufladen kann man die Sanyo mit allen übliche Ladegeräten, mit denen man auch die normalen NiMH auflädt. Ich verwende übrigens Ladegeräte von Ansmann, die sind auch recht gut.

    Gruß
    Wolfram

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