Gesellschaftsspiele

Escape Room – das Spiel

Mit Escape Room – das Spiel bekommt ihr wieder mal ein Escape Spiel auf den Tisch, welches sich an den Exiträumen orientiert, die ihr in diversen Städten real besuchen könnt. Wie in diesen Räumen habt ihr bei dieser Variante aus dem Hause Noris Spiele 60 Minuten Zeit um eine entsprechende Story abzuschließen. Escape Room – das Spiel bietet im Grundspiel vier Storys mit unterschiedlichen Geschichten an.

Inhalt

Im Grundspiel von Escape Room – das Spiel befinden sich vier unterschiedliche Geschichten – Prison Break, der Virus, Nuclear Countdown und der Tempel der Azteken. Außerdem findet ihr in der Packung 16 unterschiedliche Schlüssel und das Herzstück des Spiels, den Chrono Decoder. In diesen müsst ihr vor dem ersten Spiel noch 3 AA Batterien einlegen, welche nicht enthalten sind. Das Spiel ist auf zwei bis fünf Spieler ausgelegt.

Spielverlauf

Als Erstes müsst ihr euch natürlich für eine der Geschichten entscheiden, wobei Prison Break die einfachste und Tempel der Azteken die schwerste Story sein soll. Ihr nehmt den Umschlag mit Teil 1 drauf und lest die Geschichte vor. Diese ist unterschiedlich lang. Ich persönlich fand sie teilweise etwas zu lang. Anschließend startet ihr per Knopfdruck den Countdown am Chrono Decoder und nehmt die ersten Hinweise aus dem Umschlag.

Nun ist es an euch die Rätsel des ersten Teils zu lösen und so einen Code zu ermitteln. Dieser muss mithilfe der Schlüssel in den Chrono Decoder eingegeben werden. Gebt ihr einen falschen Code ein ertönt ein Ton und ihr bekommt von eurer Zeit eine Minute abgezogen. Dadurch erübrigt sich die Möglichkeit einfach wahllos die Schlüssel in den Decoder zu stecken. Ist euer Code korrekt erklingt eine kleine Fanfare und ihr könnt zum Umschlag für den zweiten Teil greifen.

Der Ablauf beim zweiten und auch beim dritten Umschlag ist identisch wie beim ersten Durchgang.

Hilfestellungen

Das Spiel bietet euch unterschiedliche Hilfestellungen. Auf der einen Seite gibt es in gewissen Zeitabständen ein Piepton aus dem Chrono Decoder. Dieser erinnert die Spieler daran eine der acht Hinweiskarten für die jeweilige Story zu nehmen und mit Hilfe des Hinweis Decoder vorlesen. Wenn ihr den Schwierigkeitsgrad noch zusätzlich erhöhen wollt, lasst ihr eine, mehrere oder alle Hinweiskarten weg.

Außerdem bietet der Chrono Decoder Unterstützung um gewisse Rätsel zu entschlüsseln. Diese sind entsprechend mit einem ER gekennzeichnet.

Wiederspielbar

Im Gegensatz zu den Exit Spielen aus dem Hause Kosmos kann man Escape Room – das Spiel erneut gespielt werden. Die geknickten oder beschriebenen Unterlagen können neu ausgedruckt werden, was auf der einen Seite gut ist. Auf der anderen Seite sind diese Hinweise mit einem Druckersymbol versehen, so dass man weiß, dass man diese entsprechend bearbeiten kann.

Fazit

Es ist schwierig zu sagen welches der beiden Escape Spiele ich besser finde, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die Idee mit dem Chrono Decoder ist super, auch dass man wirklich nur 60 Minuten Zeit hast ist klasse und erhöht den Druck. Aber auf vielen Dingen findet man zu deutliche Hinweise, wie das ER oder das Druckersymbol. Das ist irgendwie schade. Dies ist bei den Exit Spielen von Kosmos dann besser gelöst, weil man so deutliche Hinweise nicht bekommt. Wir hatten die vier Geschichten an einem Abend durch, allerdings passt in unsren Augen die Schwierigkeitseinstufung nicht.

Ob ich das Spiel dennoch empfehlen würde? Ja, denn wir hatten viel Spaß und wenn man nicht weiterkommt bleiben immer noch die Hinweiskarten, die allerdings auch mit Vorsicht zu genießen sind, weil sie euch vielleicht auch mal zu viel verraten.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

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