Eufy RoboVac 11 – Staubsaugerroboter

Seit einigen Wochen verrichtet bei uns ein Staubsaugerroboter seinen Dienst. Bisher haben wir immer alle paar Tage den großen Staubsauger herausgeholt um “klar Schiff” zu machen. Diesen Job erledigt jetzt der Eufy RoboVac 11.

Der RobVac 11 kommt eigentlich von Anker, Eufy ist deren Smart-Home-Marke. Für ca. 200€ bekommt man einen Staubsaugerroboter, der eine gute Saugleistung, eine Stufenerkennung, einen Dauerfilter und diverse Saugmodi hat. Meistens nutzt man jedoch den Automatikmodus zur Reinigung.

Lieferumfang des RoboVac11

Die Programmierung des RoboVac erfolgt über eine Infrarotfernbedienung. Damit eine Automatisierung auch ohne App möglich ist, kann man die Infrarotfernbedienung in die Ladestation des Roboters einsetzen.

Saugmodi

Der RoboVac 11 verfügt über 4 Saugmodi, der Automatikmodus ist dabei der am häufigsten genutzte. Zusätzlich gibt es noch die Modi “Single Room”, “Edge” und “Spot”. Beim Einzelraummodus muss man den Roboter allerdings im Raum “einsperren”, da er über die integrierten Sensoren nur Hindernisse erkennt, aber keine “Karte” der Wohnung anlegt oder besitzt. Zusätzlich zu den Modi kann man mit der Taste “Max” den Roboter zu maximaler Saugleistung verhelfen. 

Mit den Pfeiltasten der Fernbedienung kann man den Roboter noch manuell steuern um ihn an den gewünschten Ort zu fahren.

Die rotierenden Bürsten sorgen für eine Erhöhung des Schmutzaufnahmeradius

Die Saugleistung ist im normalen Modus vollkommen ausreichend. Man wundert sich, wie viel Staub der eufy nach nur 2 Tagen wieder einsammelt und das bei einer Saugleistung von “nur” 50 Watt. Diese kann man jedoch nicht mit einem normalen Staubsauger vergleichen, da sich der Robovac durch seine rotierenden Bürsten quasi ins Maul schaufelt. Bei uns fährt der Staubsauger mittlerweile automatisiert alle 2 Tage. Nach Bedarf wird er auch mal nach einer Party manuell gestartet. Damit der Roboter ungestört fahren kann, sollte man jedoch lose Kabel entweder hochbinden, oder zu einem Strang zusammenfassen.

Die Eingewöhnungszeit

In der ersten Woche muss sich der Staubsauger erst einmal an seinen neuen Einsatzort gewöhnen. Vorsichtig fährt er um Regale herum, unter die er eigentlich fahren könnte. Nach einigen Tagen “traut” er sich dann auch dort drunter und kommt so in fast jeden Winkel der Wohnung. Einzig die Ecken werden manchmal eher rund gesaugt. 
Der Roboter erkennt auch die meisten Hindernisse ohne große Probleme. Lediglich schmale Stangen (Stuhlbeine) oder niedrige Hindernisse (ca. 2-3 cm) fallen ihm nicht auf. Dann kommt der integrierte Stoßsensor zum Einsatz, der dann eine Umkehr auslöst. 

Wenn sich der Saugroboter trotz aller Sensoren einmal festfährt (lose Kabel oder zu niedrige Durchfahrtshöhe, gibt er ein Signal von sich. Da das Signal nur für kurze Zeit ertönt, muss man ihn danach in der ganzen Wohnung suchen. Nachdem er sich bei uns ein paar Mal unter dem Sofa festgefahren hat, haben wir ihm jetzt den Weg dorthin versperrt.

Insgesamt ist das Reinigungsergebnis durchaus positiv. Der Roboter fährt chaotisch durch die Wohnung, und erwischt so beim Reinigungszyklen fast alle Stellen. Zum Ende der Akkulaufzeit sucht sich der RoboVac die Ladestation und kehrt automatisch heim. Dies klappt in den meisten Fällen problemlos.

Auf nach Hause

Fazit

Wir möchten den RoboVac 11 keinesweg mehr abgeben. Mit ein wenig Spielerei und einem Harmony Hub bekommt man den Roboter dann auch noch etwas smarter. So startet unser Roboter nicht, wenn jemand zu Hause ist, oder wir länger im Urlaub sind. Die gute Reinigungsleistung, der geringe Stromverbrauch und der niedrige Preis lassen mich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.