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Feuerwear Scott N13 – Tasche mit Geschichte und mehr

Nachdem Bernd seinen Feuerwear Mitch Test geschrieben hatte, musste ich ja meinen Feuerwear-Test auch langsam mal fertigstellen. Ich laufe mit der Messenger Bag von Feuerwear jetzt bestimmt schon ein halbes Jahr durch die Weltgeschichte. Aber so ist das bei den besonders guten Produkten wahrscheinlich, sie gehen direkt in das Tagesgeschehen über und man vergisst leicht, dass sie etwas neues waren über das man ja noch berichten wollte.

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Das Label Feuerwear zeichnet sich durch sein besonderes Material aus, das auch für den Namen Pate gestanden hat. Die Produkte, zu denen Taschen, Gürteln, Portemonnaies, Schlüsselanhänger, Schreibmappen und mehr gehören, werden allesamt aus gebrauchtem ausgemusterten Feuerwehrschlauch hergestellt. Die Schläuche, die den Feuerwehrmännern gute Dienste geleistet haben und viele Menschenleben gerettet haben erhalten durch Feuerwear eine neue Heimat.

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Die von Schlamm und Matsch verdreckten Schläuche werden von dem Label gereinigt, zugeschnitten und in Handarbeit zu ihren Produkten verarbeitet. Jedes Produkt hat dabei seine eigene Geschichte und seine eigene Gestaltung – jedes ist ein Individuum. Bei der Bestellung sucht man sich genau sein Produkt aus – es gibt zu jedem entsprechende Fotos und genau dieses bekommt man, niemand anderes außer dir hat genau dieses Modell.

Bei der Verarbeitung der Schläuche werden zwar die ausgemusterten Schläuche genutzt, was nicht heißt, dass man etwas kaputtes bekommt. Es wird darauf geachtet, dass die Produkte zwar eine Geschichte erzählen können, aber dennoch nicht defekt sind. Es werden nur Schlauchstücke genutzt, die noch die volle Haltbarkeit leisten können. Sie müssen also sowohl reißfest als auch wasserdicht sein.

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Und dies ist die Tasche wirklich. Das Material ist natürlich absolut wasserdicht als auch super stabil. Ich habe die 13″ Notebookumhänge Scott N in Benutzung. Die Aufteilung der Tasche ist recht simpel, aber genau dies mag ich auch besonders. Es gibt hinten ein dünn gepolstertes Fach für das Macbook. Dann ein großes offenes Fach für alles Mögliche. Ich habe dort immer Portemonnaie, Wasserflasche, Kopfhörer, Notizbuch, Netzteil und Co. Mein Schlüssel findet am Schlüsselfinder sein Zuhause. Die beiden Innenfächer für Accessoires werden bei mir mit iPhone, Stiften, USB-Sticks und Kabeln gefüllt. Abschließend habe ich manchmal Papierunterlagen wie Karten, Tickets und Post in dem großen Flachen, dass mit Reißverschluss versehen ist.

Die Nähte sind alle sehr sauber verarbeitet. Der Umhängegurt ist aus dem bekannten Autohaltegurtmaterial, und lässt sich einfach verstellen. Die Arretierung ist leider nur aus Plastik, hier hätte man ich vielleicht Metall gewünscht, sieht aber dennoch sehr haltbar aus.

Eigenschaften

  • 25 cm x 13 cm x 35 cm
  • Feuerwehrschlauch, recycelte PVC-Plane (ähnlich LKW-Plane), Autosicherheitsgurt
  • herausnehmbares Notebook-Fach (Maße: 32,5 x 23,5 x 3-4,5 cm), zwei Innenfächer für Accessoires, großes Fach mit Reißverschluss, längenverstellbarer Gurt, Schlüsselfiner

Shopping

Kaufen kann man die Scott Notebooktaschen ab 129 € für das 13″ Modell direkt bei Feuerwear im Shop. Wer lieber ein bestehendes Kundenkonto nutzen möchte, kann auch über Amazon kaufen.

Fotos

Bewertung

sehr gut
Ich liebe meine Feuerwear Tasche einfach. Sie hat für mich die perfekt Größe, ist super stabil, haltbar und langlebig. Unterwegs muss ich mir keine Gedanken machen, ob sie auch bei stärkstem Regen noch Innen trocken ist. Außerdem stehe ich auf individuelles Design und mag den Gedanken an ein Produkt mit Vorgeschichte. Mit 129 € ist die Tasche bestimmt kein super Schnäppchen, aber wenn man die Arbeit bei der Materialbeschaffung, -aufbereitung und Verarbeitung in Handarbeit bedenkt, die komplett in Deutschland geleistet wird, lohnt es sich doch.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

Von Jan Kampling

Ich bin der Betreiber dieses kleinen Gadget-Tagebuchs. Tagsüber findet man mich als Medienfachwirt und Mediendesigner arbeitend hinter einem Berg von Displays. Der NerdCave ist mein Rückzugsort.