Fitbit Alta HR – Die kleine Schwester des Charge 2

Nachdem wir hier im Blog schon das Fitbit Charge 2 im Test hatten, folgt nun ein Blick auf die kleine, schlankere Schwester, auf das Fitbit Alta HR. Seit fünf Wochen trage ich den Fitnesstracker nun fast 24/7 und dabei überwacht es mich – fast genauso wie der große Bruder – auf Schritt und Tritt. Dabei achtet es genau auf meine Schritte, meinen Schlaf und meinen Puls. Nicht vorhanden sind die Möglichkeiten automatisch diverse Sportarten zu erkennen oder die gestiegenen Stockwerke zuzählen. Diese Funktionen bietet nur der große Bruder.

Das Alta HR ist in der Breite fast 1/3 schlanker als das Charge 2 (15mm statt 21,45mm), was dafür sorgt, dass es eher einem Armband ähnelt. Außerdem ist es auch hier möglich die Armbänder zu tauschen. Da gibt es übrigens diverse Drittanbieter, so dass ihr euren Fitnesstracker in einem ganz anderen Glanz erstrahlen lassen könnt.

Das Alta HR verfügt über ein kleines Touchdisplay, welches euch über alle wichtigen Daten informiert. Im Gegensatz zum Charge 2 hat das Alta HR keinerlei Tasten, was aber nicht weiter tragisch ist, da die grundsätzlichen Dinge in der App eingestellt werden. Diese App führt einen auch durch die Ersteinrichtung. Hier muss man angeben, ob man Links- oder Rechtshänder ist, wie alt und wie groß der Träger ist, usw. Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Uhr dazustellen. Möchte man die Zeit waagerecht oder senkrecht?! Kein Problem.

Die Einrichtung war sehr einfach und schnell erledigt. Ab diesem Zeitpunkt hatte das Alta HR dann einen Blick auf mich und meine Gesundheit. Außerdem kann man sich über Anrufe, Erinnerungen aus dem Kalender und Nachrichten informieren lassen. Mit einem Android Handy kann sogar eine alternative Standard-App für Nachrichten gewählt werden. So hat man also die Wahl, ob man über SMS oder sogar WhatsApp-Nachrichten informiert werden möchte. Ich hab mich übrigens bewusst nur von Anrufen benachrichtigen lassen, habe die Nachrichten Funktion aber getestet und das klappte auch problemlos.

In der App legt ihr nun noch euer individuelles Schrittziel fest. Ist dies erreicht, bekommt ihr eine kleine, nette Animation und einen Vibrationsalarm auf euer Atla HR gesendet, damit ihr wisst, dass ihr euer Ziel erreicht habt.

Das Fitbit Alta HR ist übrigens nicht Wasserdicht, sondern nur gegen Spritzwasser geschützt. So sollte man es während man duscht oder badet definitiv nicht tragen. Diese Zeit kann man aber super zum Aufladen des Fitnesstrackers nutzen. Die Akkulaufzeit ist übrigens mit 7 Tagen durchaus ausreichend.

Das Herzstück eines jeden Fitbit Gerätes ist aber sicherlich die App, die die jeweilige Hardware erst zu dem macht, was sie ist. Nämlich  gewissermaßen eine eierlegende Wollmichsau. Hier könnt ihr nämlich nicht nur euren Puls, die Schrittzahlen oder eure Schlafphasen begutachten, sondern euch auch stündlich über das Alta HR an entsprechende Bewegung erinnern lassen, euren Ruhepuls auslesen, euer Gewicht, Flüssigkeitsaufnahme und euer Essen tracken. Zusätzlich könnt ihr Wettkämpfe gegen eure Freunde erstellen, bei denen es immer darum geht die meisten Schritte in einem bestimmten Zeitraum zu gehen. In sogenannten Soloabenteuern entdeckt ihr virtuell unter anderem den Yosemite Park, wo es in der App einiges zu entdecken gibt.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.