Fitbit Blaze

Blaze heißt das neue Wearable der Firma Fitbit und ist meiner Meinung nach das bisher beste Gadget dieses Herstellers. Es ist eine Mischung aus einer Smartwatch und einem Fitnesstracker – eine „Smarte Fitness Watch“. Ich habe mir das Blaze in den letzten Tagen mal genauer angesehen…

Smarte Fitness Watch

Das Blaze ist eine Mischung aus Smartwatch und Fitnesstracker. Es ist jedoch mehr Fitnesstracker, als Smartwatch. Auf ihr lassen sich beispielsweise keine Apps installieren und auch ein eigenständiges GPS hat die Uhr nicht verbaut. In Kombination mit dem Smartphone ergibt das Ganze allerdings eine perfekte Symbiose und macht das Blaze zu einem tauglichen Alltagsbegleiter in jeder Lage.

Ich mag es ja, wenn ich schon beim Auspacken den Eindruck bekomme, dass ich da etwas ganz Tolles in meinen Händen halte. Fitbit hat das mit einer hochwertigen und modern gestalteten Verpackung möglich gemacht und mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Alles ist ordentlich und aufgeräumt verpackt: so muss das sein!

Im Lieferumfang enthalten ist der eigentliche Tracker, eine Ladeschale, ein Armband und die Bedienungsanleitung. Mehr braucht es im Prinzip auch gar nicht, denn das Smartphone habt ihr bereits und die App könnt ihr euch auch bereits vorher im entsprechenden Store (iOS/Android) herunterladen. Alles, was ihr nun noch braucht, ist ein Benutzerkonto bei Fitbit.

Nach dem Auspacken und dem ersten Begutachten sollte das gute Stück erst einmal vollständig aufgeladen werden. Der Ladeprozess ist übrigens der größte Kritikpunkt, den ich am Blaze auszusetzen habe: ich finde ihn umständlich und nervig. Gott sei Dank hat das Blaze eine super Akkulaufzeit, so dass das Laden nur einmal pro Woche notwendig ist. Zum Aufladen muss der Sensor-Chip in die entsprechende Ladeschale gelegt werden und wird dann per USB aufgeladen. Das heißt er muss jedes Mal aus dem Armband herausgenommen werden und in die Ladeschale gelegt werden. Ein bequemes Aufladen per Auflegen – wie bei der Apple Watch oder beispielsweise der Moto 360 – ist hier nicht möglich.

Bereits während das Blaze zu seiner vollen Ladekapazität gelangt, könnt ihr es mit euerm Smartphone koppeln. Die Verbindung wird über Bluetooth aufgebaut. Wie das genau funktioniert erfahrt ihr in der Fitbit App, die euch Schritt für Schritt alles verständlich erklärt.

Bedienung und Menu

Habt ihr euch mein kleines Video schon angeschaut? Ich habe versucht euch die Menüführung und Steuerung in bewegten Bildern zu zeigen. Wie ihr sehen könnt spricht die Uhr ziemlich genau auf Touch- und Wischgesten an, was mir persönlich immer sehr wichtig ist. Trotzdem hat die Uhr aber auch drei manuelle Knöpfe, die ihr zur Steuerung verwenden könnt. Die Menüführung ist logisch und gut strukturiert. Alle Menüpunkte sind sinnvoll – das Menü wirkt nicht überladen und enthält nur sinnvolle Punkte. Ich finde, das sieht richtig gut aus so!

Dashboard und App

Im Grunde sind sich Web-Dashboard und App sehr ähnlich, daher zeige ich hier nur ein paar Screenshots der iOS Fitbit App und verzichte auf die Darstellung des Webinterfaces. Vor einigen Tagen gab es übrigens ein großes Design-Update (s.o.: links neu/rechts alt). Wer die Fitbit App bisher also schon im alten Gewand kannte, muss sich wahrscheinlich erst einmal neu orientieren. Aber keine Angst: das geht sehr schnell. Das neue Dashboard ist zweckmäßig, leicht verständlich und genauso minimalistisch und auf das Wesentliche reduziert, wie das Design vorher. Nur anders… :)

In der App könnt ihr zahlreiche Ziele einstellen: wie viele Schritte wollt ihr am Tag gehen? Wie viele Kilometer wollt ihr reißen? Wie viele Stunden hintereinander schafft ihr es, euch mindestens 250 Schritte zu bewegen? Wie viel möchtet ihr ab- oder zunehmen? Auf all diese Ziele könnt ihr nun hinarbeiten. Das Blaze speichert die Ziele bei erfolgreicher Synchronisation dann im Dashboard ab. So habt ihr eure Erfolge und den Weg dort hin stets im Blick.

Was ich bei der Fitbit App früher schon immer ganz besonders toll fand, waren die Abzeichen, die man sich verdienen konnte. Auch hier hat Fitbit nochmal nachgerüstet und mittlerweile die sogenannten „Wettkämpfe“ eingeführt. Hier bekommt ihr spezielle Herausforderungen gestellt, die ihr annehmen könnt – aber nicht müsst. Eine mögliche Herausforderung ist beispielsweise die „Wochenend-Sieger“-Challenge. Hier geht es dann darum, dass ihr am Wochenende mehr Schritte geht, als eure Freunde. Selbstverständlich könnt ihr eure Freunde auch wieder kräftig anfeuern oder ihnen aufbauende Nachrichten schicken, nachdem ihr sie ordentlich verspottet habt.  ;-)

Manuelles synchronisieren

Ihr benötigt die App immer wieder zum Synchronisieren der Daten. Das Blaze synchronisiert sich nicht automatisch mit dem Smartphone. Ihr müsst hierfür die Fitbit App öffnen. Ist euer Blaze in der Nähe, synchronisiert die App dann automatisch die vorhandenen Aktivitäten und aktualisiert die Anzeige in euerm Dashboard. Da das Ganze manuell synchronisiert werden muss, ist es eine recht Akku sparende Angelegenheit und kommt der Gesamt-Akkulaufzeit zu Gute. Allerdings gehen euch so auch Daten verloren, falls ihr das Synchronisieren mehrere Tage hintereinander vergesst. Ich gehe davon aus, dass das Blaze die Daten so lange speichert, bis der Akku leer ist. Mir ist es bisher nicht passiert, dass ich Datenverlust hatte. Die Akku-Anzeige warnte mich rechtzeitig, so dass noch ordentlich Spielraum zum Synchronisieren war.

Kalorienzufuhr und -verbrauch

Ihr habt in der App außerdem noch die Möglichkeit verzehrte Lebensmittel aufzuzeichnen und euch eure zugeführten Kalorien bewusst zu machen. Da die App ebenfalls einen ungefähren Kalorienverbrauch errechnet, ist das Ganze eine sehr sinnvolle Angelegenheit für Menschen, die abnehmen wollen. Das Lebensmittel-Tracken funktioniert mittlerweile übrigens sehr einfach, da Fitbit bereits eine ganze Reihe von voreingespeicherten Lebensmitteln zur Auswahl anbietet. So findet ihr neben frischen Lebensmitteln zum Beispiel auch allerlei Fertiggerichte und sogar Fast Food für ganz schlimme Tage. ;-) Neben Nahrungsmitteln könnt ihr außerdem noch die täglich empfohlene Trinkmenge überwachen und in der App dokumentieren, was bzw. wieviel ihr zu euch genommen habt.

Apropos Abnehmen: selbstverständlich könnt ihr in der App auch euer aktuelles Gewicht und ein Wunschgewicht eingeben. Wie auch bei allen anderen Werten erstellt die App ein entsprechendes Diagramm und veranschaulicht euch die Ab-/Zunehmkurve. Ich erspare euch an dieser Stelle Screenshots von meiner Kurve… *hust*

Es ist kein Geheimnis, dass der Mensch sich jede Stunde ein bisschen bewegen soll. Gerade Berufstätige, die den ganzen Tag im Büro sitzen, klagen häufig über Rückenschmerzen. Auch Fitbit hat hier mittlerweile nachgerüstet und der App eine stündliche Aktivitätsanzeige spendiert. Zusammen mit der Blaze könnt ihr Rückenschmerzen nun tatkräftig entgegenwirken und auf euer tägliches Ziel hinarbeiten. Jede Stunde 250 Schritte sind das Ziel!

Das alles ist für alte Fitbit Hasen aber wahrscheinlich gar nichts wirklich Neues. Das Blaze nutzt die selbe Dashboard-Oberfläche, wie all die anderen Fitbit Geräte. Daher zurück zur Uhr und ihren Fähigkeiten:

20160529_fitbit-blaze-10

Fitness-Tracking und Workout

Mit dem Blaze bekommt ihr nicht nur einen vollwertigen Fitness Tracker, der eure Schrittzahl und die Anzahl der gegangenen Etagen (Dank Beschleunigungs-Sensor & barometrischer Höhenmesser) ziemlich genau erkennt und für euch trackt – darüber hinaus ist im Blaze auch noch ein durchaus praktischer 24/7-Aktivitätsmesser eingebaut, der permanent oder in eingestellten Intervallen den Puls misst und eine vollautomatische Schlafanalyse durchführt. Die Werte der Pulsmessung sind stellenweise etwas ungenau und bei mir tendenziell etwas flacher, als mein tatsächlicher Puls gerade ist. Aber im Großen und Ganzen kommt es schon hin. Je dynamischer und wilder eine Aktivität wird, desto ungenauer wird die Messung in meinen Augen. Wer exakte Pulswerte benötigt, der sollte vielleicht besser zu einem Brustgurt greifen.

20160529_fitbit-blaze-21

Zusätzlich ist das FitStar-Feature in der Uhr inbegriffen, dass es euch ermöglicht jeden Tag Trainingseinheiten zur Stärkung eurer Muskulatur durchzuführen. Es beinhaltet ein Warm Up und einen 8-Minütigen Workout mit unterschiedlichen Übungen. Die Übungen werden euch jeweils auf dem LCD Display der Uhr anhand von animierten Männchen verdeutlicht. Start und Ende einer jeden Einheit wird durch einen stummen Vibrationsmodus kenntlich gemacht. Außerdem erkennt ihr auf dem Display die noch verbliebene Zeit der jeweiligen Übung sowie euern aktuellen Puls. Ihr könnt die Übungen jeder Zeit pausieren und auch abbrechen. Am Ende bekommt ihr eine Übersicht, die unter anderem auch den ungefähren Kalorienverbrauch beinhaltet.

20160529_fitbit-blaze-11

Training

Selbstverständlich lassen sich auch eure eigenen Trainingseinheiten in verschiedenen Sportarten tracken. So ist die Uhr beispielsweise beim Fahrradfahren oder im Fitness-Studio auch ein treuer Begleiter. Über die Uhr wird bei allen gestarteten Touren das das GPS getrackt. Ein eigenständiges GPS fehlt der Uhr leider. Nicht geeignet ist sie übrigens zum Schwimmen: wasserdicht ist sie nämlich nicht!

Ring, Ring…

Ein weiteres Feature der smarten Fitness Watch ist die Benachrichtigung bei eingehenden Textbenachrichtigungen, Anrufen oder Kalendereinträgen. Während das Blaze zuverlässig Kalendereinträge der jeweiligen Standard-App und auch eingehende Anrufe zuverlässig anzeigt, lassen die Benachrichtigungen von Textnachrichten bei mir noch Wünsche offen. Auch hier weist das Ganze – in meinen Augen – eine deutliche Schwäche auf: denn anders als der Name „Smarte Fitness Watch“ vermuten lässt, ist das Blaze gar nicht so smart, wie es scheint. Es kann lediglich nur Text-Benachrichtigungen einer einzigen App weiterleiten. Unter iOS leitet es nur SMS Benachrichtigungen weiter, während man bei Android immerhin die Auswahl zwischen SMS, WhatsApp und Hangouts hat.

Das Fitbit Blaze ist „stumm“ und hat keine Audioausgabe. Alle Benachrichtigungen und Hinweise werden auf dem Display und mit einem deutlichen Vibrieren ausgegeben. Das funktioniert soweit auch ganz gut. Das Vibrieren ist stark genug um Aufmerksamkeit zu erregen, aber schwach genug, um es auch mal zu ignorieren. Es besteht übrigens auch die Möglichkeit einen Wecker zu stellen oder einen Countdown einzustellen.

Praktisch finde ich, dass man die Armbänder wechseln kann. Zwar ist das Standard-Band für den Otto Normalverbraucher sicherlich die beste Option, jedoch trägt man ja auch manchmal ein etwas gehobeneres Outfit. Zum Beispiel für Business (oder einfach modebewusste) Menschen gibt es daher die Möglichkeit ein Lederarmband oder ein Metallarmband zu kaufen. Zwar ist das Ganze nicht ganz günstig, aber optisch macht es sicherlich einen gewaltigen Unterschied. Die Armbänder gibt es übrigens in zwei Größen: S und L.

Das Standard Armband ist sehr pflegeleicht, wird aber auch schnell staubig. Einmal kurz unter Wasser gehalten, ist es aber wieder sauber. Staubig wird übrigens auch der Sensor beim Tragen. An den Rändern lagern sich Hautschuppen und Schmutz ab, so dass man ihn am Besten immer mal sauber machen sollte, wenn man den Sensor zum Aufladen aus dem Gehäuse nimmt. Ich mache es zumindest so, da mich die Ablagerungen an der Seite stören… aber Achtung: der Sensor ist nicht wasserdicht und sollte nicht unter Wasser gehalten werden.

Optik und Alltagstauglichkeit

Ich mag das Blaze sehr gerne. Im Vergleich zur Apple Watch ist es um einiges größer und wirkt dadurch insgesamt etwas mächtiger. Das Blaze wirkt aber definitiv wie eine Smartwatch und nicht, wie ein einfacher Fitnesstracker. Mich stört allerdings der Rahmen, in den der Sensor eingelegt wird: dieser ist anscheinend aus Titan und damit wohl stabil – er wirkt aber, als sei er aus billigem Plastik. Ich finde das ist ein kleiner Stilbruch, der eigentlich sehr schlichten, modernen und hochwertig wirkenden Uhr. Aber das ist sicherlich eine reine Geschmackssache – ich steh ohnehin nicht so sehr auf „silberne“ Sachen. Für mich hätte der Rahmen dezenter sein dürfen.

Im Alltag macht sich das Blaze ziemlich gut. Ich habe meine Vitalwerte jeder Zeit im Blick und kann jeder Zeit meinen aktuellen Stand einsehen. Die App motiviert mich dazu meine täglichen Herausforderungen und Ziele zu meisten und ich freue mir jedes Mal einen Keks, wenn ich wieder ein neues Abzeichen bekommen habe. Hier noch einmal die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente:

POSITIV
  • super Akkulaufzeit
  • sensibles Touch-Display
  • täglicher Workout: FitStar-Feature
  • 24/7-Pulsmessung
  • signalisiert SMS, Termine und Anrufe
  • Steuerung der Musik auf dem Smartphone
  • Web-Dashboard und Smartphone-App
  • verschiedene Watchfaces
  • Armbänder können getauscht werden
  • leicht zu reinigen
  • angenehm zu tragen
NEGATIV
  • keine Benachrichtigungen für alle Apps
  • kein eigenständiges GPS
  • billig wirkendes Gehäuse
  • umständlicher Ladeprozess
  • fest verbauter Akku
  • nicht wasserfest

20160529_fitbit-blaze-20

Fazit

Ich bin während meiner Testphase mehrfach von den unterschiedlichsten Leuten auf das Blaze angesprochen worden. Es scheint vielen direkt ins Auge zu springen und neugierig zu machen. Die meisten hatten sogar bereits selbst einen Fitbit Tracker und waren sehr zufrieden damit. Dass Fitbit eine „Smarte Fitness Watch“ auf den Markt gebracht hat, haben allerdings die wenigsten gewusst.

Mein Testurteil ist durchaus positiv. Insgesamt finde ich die Optik des Fitbit Blaze sehr gelungen und auch der Tragekomfort ist angenehm. Man vergisst die Uhr trotz ihrer Größe recht schnell und spürt sie kaum. Etwas stört mich jedoch der silberne Rahmen in den der Sensor eingelegt wird. Mir persönlich ist er zu dominant. Bei der Uhr selbst hat man dann die Möglichkeit das Watchface zu ändern. Aktuell gibt es hier vier unterschiedliche Oberflächen für die Uhr – denkbar ist, dass der Hersteller hier nochmal ein paar Watchfaces nachrüstet. Meinen persönlichen Favoriten seht ihr oben. Modern. Schlicht. Bunt.

Ich habe mehrfach über kurze und auch längere Strecken die Genauigkeit der Schritt- und Kilometermessung überprüft und finde die Messgenauigkeit sehr beeindruckend. Aber kein Wunder – in all den Generationen von Fitbit Geräten war hier ja reichlich Zeit und Raum, um das Ganze zu perfektionieren. Die Pulsmessung finde ich persönlich ebenfalls als sehr angenehmen Zusatz – auch, wenn sie nicht ganz genau ist und bei zunehmender Intensität immer ungenauer wird. Im Vergleich zur Apple Watch unterscheiden sich die Werte bei mir zum Beispiel nur unwesentlich. Ein hochwertiger Brustgurt würde hier sicher deutlich genauere Werte liefern.

Das FitStar Feature finde ich ebenfalls sehr gut. Durch den integrierten Workout gibt es hier keine Ausreden mehr. Man hat ständig Übungen parat und kann diese überall und zu jeder Zeit ausführen. Die paar Minuten am Tag sollte man aufbringen können, wenn man bewusster und gesunder leben möchte.

Das Blaze ist aktuell leider nur in der Lage Benachrichtigungen einer einzigen App an die Uhr weiterzuleiten. Schade finde ich wieder einmal die Unterscheidung zwischen Android und iOS: während man unter Android nämlich immerhin zwischen drei Optionen (WhatsApp, Hangouts, SMS) wählen kann, bleibt unter iOS nur die Benachrichtigung bei eingehenden SMS. Ansonsten ist die Benachrichtigungsfunktion aber praktisch und informiert auch über bevorstehende Kalendereinträge und eingehende Anrufe. Telefonieren über die Uhr kann man übrigens nicht… eine Sprachausgabe gibt es auch nicht. Alles funktioniert visuell über das Display und wird durch Vibration unterstützt.

Der wohl größte Schwachpunkt ist für mich die Prozedur der Aufladung. Zum Laden muss der Sensor aus dem Armband herausgenommen werden und in eine spezielle Ladeschale platziert werden. Dies funktioniert nicht, wenn der Sensor noch im Armband ist. Außerdem ist damit ein Aufladen unterwegs praktisch unmöglich, wenn man die Ladeschale mal vergessen hat. Nur gut, dass der Akku eine sehr gute Lebensdauer hat: rund 5 Tage konnte ich ohne Aufladen all meine Aktivitäten aufzeichnen lassen. Allerdings handelt es sich auch um einen festverbauten Akku, so dass das Fitbit Blaze sicherlich nicht ein Leben lang halten wird.

Wer bisher keine Smartwatch hat, der kann bei diesem Fitness Wearable von Fitbit zugreifen und bekommt einen wertvollen Begleiter für Fitness-Aktivitäten und auch den normalen Alltag. Wer allerdings bereits eine Smartwatch hat, die in der Lage ist Fitnessdaten zuverlässig zu tracken, der braucht das Blaze meiner Meinung nach nicht zwingend. Ich fand die Tage mit dem Blaze gelungen und auch wirklich sehr motivierend. Mir hat das Tragen, die Beschäftigung mit der Uhr und die daraus entstehenden Aktivitäten sehr großen Spaß gemacht – aber meine Apple Watch könnte das Blaze für mich nicht ersetzen.

Ich sehe das Fitbit Blaze vor allem bei modebewussten Menschen, die fit und gesund leben möchten. Vor allem im Businessbereich dürfte der als Smartwatch getarnte Fitnesstracker große Beliebtheit finden. Für Leistungssportler ist es aufgrund seiner Messungenauigkeiten meiner Meinung nach nicht geeignet. Schaut euch das Ding mal an… ich finde es lohnt sich!

Das Fitbit Blaze gibt es bei Amazon aktuell für 199 €.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters.
Informationen zu ethischen Grundsätzen.