Imhotep Brettspiel

Imhotep ist ein taktisches, interaktives Familienspiel für 2-4 Spieler ab 10 Jahren mit einer Spieldauer von 40 Minuten.

In Imhotep schlüpft ihr in die Rolle eines Baumeisters im alten Ägypten. Beschafft euch Steine aus dem Steinbruch, verladet die Steine auf die Schiffe und fahrt die Schiffe zu verschiedenen Orten, um Siegpunkte zu generieren.

Spielablauf

Imhotep wird über 7 Runden gespielt. Der Spieler, der an der Reihe ist kann eine von 4 möglichen Aktionen auswählen. Entweder er nimmt sich bis zu 3 Steine in seiner Farbe aus dem allgemeinen Vorrat auf das Spielertableau (das maximal 5 Steine fassen kann) oder er setzt ein Stein auf ein beliebiges Boot, oder er fährt ein Boot, dass die Mindestanzahl an Steinen erreicht hat, zu einem der 5 Orte. In jeder Runde stehen 4 Boote zur Verfügung, die von den Spielern mit Steinen beladen werden müssen. Ist die angegebene Mindestanzahl an Steinen erreicht, kann man das Boot zu einem der 5 Orte fahren. Somit wird ein Ort pro Runde nicht angefahren. Die letzte Aktionsmöglichkeit ist das Ausspielen einer Aktionskarte, die in vorherigen Runden gesammelt wurde. Wird in einer Runde das letzte Boot zu einem Ort gefahren, endet die Runde und die einzelnen Orte werden ausgewertet.

Auf dem Markt werden in jeder Runde 4 Karten angeboten, von denen man sich pro Stein eine nehmen kann. Diese Karten bieten entweder einen Soforteffekt, können bei einem beliebigen folgenden Zug einen Vorteil, oder Siegpunkte am Ende des Spiels bringen. Das Einsetzen von Steinen in die Grabkammer bringt für zusammenhängende Flächen Siegpunkte am Ende des Spiels. Je größer die jeweilige zusammenhängende Fläche ist, desto mehr Siegpunkte bringt diese.

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Der Tempel wird am Ende jeder Runde gewertet. Jeder eingesetzte Stein, der von oben sichtbar ist, bringt einen Punkt. Da hier Steine auch über längere Zeit liegen und sich ein Punkt pro Stein vergleichsweise wenig anhört, ist dies ein häufig unterschätzter Ort. In der Pyramide bringen die eingesetzten Steine sofort die aufgedruckte Punktzahl der jeweiligen Position. Die Obelisken werden am Ende des Spiels gewertet. Je nachdem wer den höchsten Obelisken gebaut hat, bekommt die meisten Punkte und so weiter.

Ist die siebte Runde beendet, endet auch das Spiel und eine letzte Auswertung des Tempels findet statt. Zusätzlich werden nun die Grabkammer, der Obelisk, sowie die eventuell gesammelten Aktionskarten des Marktes ausgewertet. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt das Spiel.

Fazit

Imhotep ist ein sehr schönes Familienspiel. Die Aktionsmöglichkeiten sind ausreichend beschränkt, dass sie mitspielende Kinder nicht überfordern. Gleichzeitig ist es sehr interaktiv mit einer guten Portion an „Ärgermöglichkeiten“ indem man Boote, die mehrheitlich andere beladen haben, an einen Ort fährt, der den anderen möglichst wenig Vorteile bringt. Die angegebene Spieldauer haben wir in unseren Partien auch nie überschritten und ist somit für Kinder auch gut geeignet. Für mich als großen Strategen und Kennerspiel-Spieler stört mich gerade diese Übersichtlichkeit der Interaktionen und die kurze Spieldauer. Für Familien und Gelegenheitsspieler ist es ein super Spiel, dass viel Freude bereiten wird.