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Jawbone Up

Das Jawbone Up ist den meisten von euch wahrscheinlich schon ein Begriff. Es ist einer der mittlerweile zahlreich erhältlichen Fitness-Tracker, in diesem Fall in Form eines Armbandes. In dem Designer-Armband aus medizinischem Silikon steckt ein Gyroskop wie im iPhone, dass eure Bewegungen erfasst, ein Vibrationsalarm, eine LED, ein Akku und ein Klinkenanschluss.

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Das Band wiegt um die 20 g und ist komfortabel genug, damit man es quasi 24 Stunden am Tag tragen kann. Passend dazu ist das Band wasserabweisend, so dass es beim Sport oder bei der Dusche keinen Schaden nimmt. Vorsicht: Es ist nicht wasserdicht, also nicht zum Schwimmen nehmen. Auch wenn es eigentlich recht bequem ist, hat mich das Armband auf Grund seiner Dicke zum Beispiel beim Arbeiten am Notebook doch gestört. Aber dies ist eine der wenigen Ausnahmen.

Das Band überwacht rund um die Uhr eure Bewegungen und ermöglicht so ein paar nette Funktionen. Es zählt eure Schritte, überwacht euren Schlaf und eure Bewegungsphasen. Sinn macht das Band natürlich erst im Zusammenspiel mit der entsprechenden App für iPhone oder Android.

App starten, Band per Kopfhöreranschluss mit den Smartphone verbinden und das Band synchronisiert seine Daten mit der App. Einstellungen kommen ebenfalls so auf das Band.

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Morgens nach dem Aufstehen schaltet ihr das Band mit der Taste in den Tag-Modus. Das Band zeichnet nun eure Schritte auf. Tagsüber habt ihr neben der reinen Zählung euer Schritte noch die Möglichkeit euch von dem Band per Vibrationsalarm darauf aufmerksam machen zu lassen, dass ihr euch zu lange nicht bewegt habt. Außerdem könnt ihr euch Alarmzeiten einstellen zu dem sich der Vibrationsalarm ebenfalls bemerkbar macht.

Solltet ihr Sport machen könnt ihr per Doppel-Druck der Taste die Zeiterfassung starten nach eurem Lauf oder euer Radtour stoppt ihr die Erfassung wieder. In der App werden euch dieses erfassten Sport-Zeiten später angezeigt und ihr könnt eine Aktivität zuweisen. Hier werden dann auch die verbrannten Kalorien ausgerechnet.

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Ihr könnt euch auch einpersönliches Tagesziel setzen, das ihr erreichen möchtet – also zum Beispiel: “täglich 10.000 Schritte”. Wenn ihr das Band dann zwischendurch mal an das Handy ansteckt, seht ihr wie viele Schritte ihr am Tag schon gemacht und wie viele Kalorien ihr verbrannt habt. Die Grafik zeigt euch auch die zeitliche Verteilung der Schritte an.

Wie bereits erwähnt bietet das Band auch die möglich euren Schlaf zu überwachen. Abend schaltet ihr es also mit Hilfe der Taste in den Schlafmodus. Dabei benutzt das Up die Bewegungsdaten um eure Schlafphasen zu ermitteln. Die App ermöglicht es nicht nur eure Schlafphasen hinterher visuell zu begutachten, sondern ihr habt in den Einstellungen auch die Möglichkeit einen intelligenten Wecker zu stellen. Dieser versucht euch dann in einer passenden Schlafphase zu wecken, damit ihr euch direkt zum Start des Tages fit fühlt. Natürlich ist das Wecken durch eine späteste Weckzeit bei der die Schlafphasen ignoniert werden abgesichert.

Fotos

Shopping

Zu kaufen gibt es das Jawbone Up bei Amazon für ca. 120 €.

Bewertung

Ich konnte mich mit dem Jawbone Up nicht ganz anfreunden. Die Idee eines Fitness Trackers ist ein interessanten Geek Gadget um Daten über euch zu  sammeln. Ich glaube für den wirklich sportbegeisterten bringt es in der Zusammenstellung des Up nicht viel. Die App schaut schick aus und funktioniert gut. Die Schritte werden relativ präzise erfasst. Der Schlafphasenwecker hat bei mir nicht wirklich gut funktioniert, aber vielleicht habe ich zu seltsame Schlafphasen ;) Grundsätzlich ist das Band angenehm und komfortabel zu tragen doch leider gibt es doch die eine oder andere Situation in der es störend ist und man es deshalb ablegt und gerne vergisst wieder anzulegen. Die App bietet mit eintragen von Speisen und auch IFTTT Anbindung viel wenn nicht sogar einfach zu viel. Jawbone will ein All-In-One Paket abliefern, dass mich aber nicht ganz überzeugen kann. Man kann sich in der App zwar mit anderen Connecten und so ein Social Fitness Network aufbauen, aber ich vermisse die Herausforderungen die sich daraus ergeben. Dies soll bei anderen Plattformen wie dem Nike Fuel Band sehr viel besser gelöst worden sein.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

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