Kategorie: Videogames

Mr. Shifty

Früher war die GTA Serie für sein Top-Down Ansicht bekannt und in den letzten Jahren zeichnete sich Hotline Miami mit diesem Stil aus und man metzelte sich auf brutale Art durch das Gangster-Milieu. Was aber wenn man stattdessen einen Superhelden nimmt der sich durch Wände teleportieren (shiften) kann? Billige Kopie oder frischer Wind für die Indie-Shooter aus der Vogelperspektive? Weiterlesen

Lego Worlds

Würde man meine handwerkliche Begabung auf einer Skala von 1 – 10 bewerten und 1 wäre das schlechteste Ergebnis, würde ich mir eine 0 geben. Und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – bin ich absoluter Lego Fanboy. Und das bezieht sich bei mir nicht nur auf die Videospiele und Lego The Movie. Warum ich mich extrem auf Lego Worlds gefreut habe und ob die Freude nach vielen Stunden anhält, erfahrt ihr in meinem Test.

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This is the Police

Ich kann mich für alte Spieleklassiker auf einem Mega Drive ebenso begeistern wie für Amiga- und C64-Perlen. Wenn es dann einem Indie-Titel gelingt den Charme und Flair eben dieser Ära einzufangen und trotzdem seinen eigenen Charakter einzubringen, bin ich selbstverständlich sofort begeistert. This is the Police ist eines dieser Spiele.

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Mass Effect: Andromeda

Stellt euch vor, ihr würdet die Chance bekommen in eine andere Galaxie zu reisen um dort nach einem neuen Planeten für die Menschheit zu suchen und neue Kolonien zu gründen. Diese Galaxie ist übrigens „nur“ 2.537.000 Lichtjahre entfernt und heißt Andromeda. Für die Reise werdet ihr in einen über 600 Jahre langen Kryoschlaf versetzt und dort in der neuen Galaxie wieder aufgeweckt.

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Snipperclips

Zugegeben: Die Nintendo Switch ist nicht das Powerhouse der Konsolen und Grafikfreaks werden sicher lieber zu einer Xbox Scorpio greifen. Zum Launch der Konsole gab es zudem nicht gerade eine riesige Auswahl an Titeln. Aber wer Nintendo kennt, weiß: Es kommt nicht wirklich auf Grafik und massenweise Auswahl an. Nintendo punktet oft mit innovativen Ideen und tollem Gameplay. Ob das bei Snipperclips der Fall ist, erfahrt ihr bei uns.

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Tharsis

Die Bit.Trip Serie dürfte einigen von euch einBegriff sein. Von Tharsis werden aber wohl die Meisten noch nicht gehört haben. Kein Problem! Ich erzähle euch heute ein wenig von dem Titel, der ebenfalls von Choice Provisions entwickelt wurde und rein gar nichts mit Bit.Trip zu tun hat. Es geht (wieder mal) in den Weltraum – Scheint ja momentan ohnehin Trend zu sein. Ob Tharsis den Trend erkennt und außerdem ein gutes Spiel liefert, erfahrt ihr im Quickpick.

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2Dark

Nachdem Basti die letzten drei Folgen in unserer Indie Serie übernommen hat, bin ich heute mal am Zuge. Ich hab mir für euch mal 2Dark angeschaut. Ein Spiel vom französischen Entwickler Gloomywood. Das Unternehmen, welches als „Kopf“ den Entwickler Frederick Raynal hat. Bei einigen älteren Gamern könnte es nun Klick machen, denn Raynal war mitverantwortlich für das 1992 erschienene Spiel Alone in the Dark, was als einer der Wegbereiter für das Genre Survial-Horror Spiele gilt. Ob es sich bei 2Dark ebenfalls um ein Spiel aus dem Bereich handelt, erfahrt ihr jetzt und hier.

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Resident Evil 7

Es ist einige Jahre her das wir mit einem großen neuen Resident Evil Titel beglückt wurden. Mit Resident Evil 6 ist die Serie auch in nicht all zu positiver Erinnerung geblieben. Der letzte Teil der richtig gefeiert wurde war vermutlich Resident Evil 4. Danach wurde es immer mehr zu einem Action-Shooter was den Fans nicht ganz gefiel. Es war Zeit die Marke neu zu erfinden und Capcom präsentierte Resident Evil 7 mit einer Ego-Perspektive statt der zuletzt gewohnten 3rd Person Ansicht. Ob das der Reihe zugute gekommen ist?

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Sid Meier’s Civilization 6

Ich muss gestehen, dass ich ein absoluter Civilization Neuling bin. Ich liebe Aufbauspiele wie Die Siedler oder auch das gute Age of Empires. Vorgänger aus der Civilization-Reihe habe ich bisher nicht gespielt. Dennoch hat mich dieses Spiel von Anfang an gefesselt. Civilization 6 ist kein Echtzeitstrategiespiel, sondern rundenbasiert. Dies führt dazu, dass alle Spieler die gleichen Chancen haben und es nicht darauf ankommt möglichst schnell auf eine Situation zu reagieren, sondern überlegt zu handeln. Wem das Spiel vom Grundprinzip bekannt ist, der kann nun bis zum Abschnitt „Pro und Contra“ springen.

Übersicht über den Spielplan

Zu Beginn erschlagen einen die schier unendlichen Möglichkeiten, die einem das Spiel bietet. Zunächst habt ihr natürlich die Möglichkeit eure Einheiten zu bewegen. Siedler gründen neue Städte, Kundschafter erforschen das Land und decken die Karte sehr schnell auf, Militäreinheiten werden zum Kampf und zur Verteidigung benötigt. Während des ganzen Spiels treibt ihr eure Forschung im Technologiebaum voran. Im Ausrichtungsbaum wählt ihr eure Politik, die euch in bestimmten Bereichen Boni gibt. Ihr gründet im Laufe des Spiels eine Religion und schickt Missionare und Apostel über die Karte, um eure Religion zu verbreiten. Ihr könnt mit anderen Städten und Völkern Handel treiben und ihr könnt eure Kultur so ausbauen, dass sie Touristen anlockt. Im Laufe des Spiels baut ihr eure Städte immer weiter aus, gründet Bezirke, baut Weltwunder oder heilige Stätten. Alle eure Aktionen im Spiel haben Einfluss auf eure Beziehung zu den anderen Kulturen und locken zudem bestimmte Persönlichkeiten an, die euch spezielle Boni geben. Ihr könnt euch mit anderen Kulturen anfreunden, sie Ausspionieren, offene Grenzen vereinbaren oder ihnen den Krieg erklären und sie vernichten.

Worauf muss ich dabei achten? Welchen Weg zum Sieg wähle ich? Habe ich überhaupt eine Wahl?
Zur letzten Frage ein ganz klares JA! Es gibt insgesamt 5 Siegmöglichkeiten. Anhand dieser möchte ich euch einen Einblick in das Spiel geben.

Wissenschaftssieg

Die Forschung, die ihr im Technologiebaum betreibt ist einer der Eckpfeiler des ganzen Spiels. Durch Forschung gelangt ihr in neue Zeitalter. Plant ihr den Wissenschaftssieg zu erlangen, müsst ihr nichts weiter tun, als als erstes Volk eine Kolonie auf dem Mars zu errichten. Ihr erforscht dazu die Raketenwissenschaft, baut Raumhäfen, startet das Mond- und das Marsprojekt und erforscht natürlich die Satelliten-Technologie, Nanotechnik, Kernspaltung und Robotik. Das klingt zunächst kompliziert, ist dann doch aber einfacher als gedacht, wenn man sich an einige Regeln hält. Wichtig ist, dass man sein Spiel weitgehend auf die Forschung ausrichtet, indem man Bibliotheken und andere Gebäude und Bezirke baut, die die Forschungsproduktivität steigern. Zudem habt ihr auch über die Politik, die ihr im Laufe des Spiels ausbaut, die Möglichkeit eure Forschungen zu beschleunigen.

Hier kann die nächste zu erforschende Technologie festgelegt werden

Religionssieg

Auch hier klingt die Siegbedingung zunächst einfach. Verbreitet euren Glauben, sodass alle Zivilisationen euren Glauben teilen. In euren Städten glauben eure Bürger zunächst an euren Glauben. Dadurch generiert ihr Glaubenspunkte, mit denen ihr Missionare und Apostel kaufen könnt. Ihr könnt euren Glauben zu Beginn des Spiels frei wählen und euch dabei entweder an bekannten Weltreligionen orientieren oder euren völlig eigenen Glauben kreieren. Wenn ihr versucht einen Religionssieg zu erzielen, müsst ihr vor allem Heilige Stätten, Gebäude und Bezirke bauen, die viel Glauben generieren. Diese Glaubenspunkte investiert ihr dann in Missionare und Apostel, um den Glauben zu verbreiten. Passt jedoch auf, Missionierung kann als Kriegerischer Akt gewertet werden und eure Diplomatie negativ beeinflussen.

Herrschaftssieg

Diese Siegbedingung ist etwas kompliziert. Denn Ziel ist es nicht sämtliche anderen Kulturen auszulöschen, sondern als einziger noch die Kontrolle über die eigene Hauptstadt zu haben. Man kann die Diplomatie hier geschickt einsetzen, damit sich Gegner gegenseitig bekriegen. Passt jedoch auf, denn je weniger Völker noch über eine eigene Hauptstadt verfügen, desto mehr rückt ihr mit eurer Hauptstadt ins Fadenkreuz der anderen Spieler. Um den Herrschaftssieg zu erringen müsst ihr natürlich über eine große Streitmacht verfügen. Darüber hinaus solltet ihr eure politische Ausrichtung so wählen, dass sie euer Militär bestmöglich verbessert. In der Forschung sollte man schon früh auf fortschrittliche militärische Einheiten setzen, um rückständige Gegner aus dem Feld zu schlagen.

Kultursieg

Auch die Siegbedingung für den Kultursieg ist beim ersten Lesen etwas umständlich. Ihr müsst mehr Touristen aus anderen Zivilisationen in euer Land locken, als die Einwohner der anderen Staaten Urlaub in ihrem Land machen. Das hört sich zunächst kompliziert an, ist aber in der Anzeige sehr gut verständlich dargestellt. Um einen Kultursieg zu erreichen, braucht ihr ein gutes Handelsnetz, viele kulturelle Erzeugnisse und offene Politiken und Bündnisse. Handelsrouten, offene Grenzen, Weltwunder, Artefakte und große Werke sind alles Dinge, die Touristen in euer Land locken.

Ein Weltwunder

Punktsieg

Die letzte Siegmöglichkeit ist der sogenannte Punktsieg. Solltet ihr das Jahr 2050 erreichen und keine der oben genannten Siegbedingungen erreicht haben, so endet das Spiel und es werden Punkte für die Faktoren Anzahl der Städte, Bevölkerungszahl, Religion, Technologien, Weltwunder, große Persönlichkeiten und militärische Erfolge vergeben. Dabei ist 2050 nur der voreingestellte Endpunkt des Spiels, diesen könnt ihr individuell anpassen und somit z.B. nur bis zum Mittelalter oder bis in eine ferne Zukunft spielen.

Pro und Contra

Ich denke dies gibt euch zumindest einen ersten Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten, die einem Civilization 6 bietet. Ich möchte nun noch einige Worte zur technischen Umsetzung anhand von positiven und negativen Aspekten geben.

Zunächst einmal einige Worte zur Grafik. Diese ist im Comicstil gehalten, mir persönlich gefällt sie sehr gut. Sie wirkt weder zu bunt, noch zu verspielt. Im Laufe des Spiels fallen einem immer wieder kleine Veränderungen in den Animationen auf. Laufen die Händler zunächst noch mit Handkarren durch die Gegend so fahren sie im Informationszeitalter schon mit LKWs über die Karte.

Die verschiedenen Völker, die man im Spiel spielen kann sind auch sehr gut durchdacht. Jedes Volk hat seinen eigenen Anführer, Städtenamen passen zum jeweiligen Volk und jedes verfügt über Spezialeinheiten, die ebenfalls Typisch für ihre Vorlage aus der Realität sind.

Der Soundtrack verdient auf jeden Fall ein besonderes Lob! Er schafft eine wundervolle Atmosphäre und lässt einen, zusammen mit der stimmigen Grafik, tief ins Spiel eintauchen. Es fängt bereits mit der herrlichen Musik im Hauptmenü an und geht mit den Kompositionen für die verschiedenen Völker weiter. Im Laufe des Spiels schwillt die anfangs sehr dezente Musik zu einem kleinen Orchester an. Einfach ein Hörgenuss.

Ich persönlich Finde das Forschungs-, das Ausrichtungs- und das Religionssystem sehr gut gemacht. Im Forschungsbaum fehlt mir durch die horizontale Anordnung zwar manchmal der Überblick, man kann jedoch einfach auf das Klicken, was man erforschen will und der Computer plant den Weg dahin. In der speziellen Glaubensansicht hat man einen guten Überblick über noch zu bekehrende Städte, die wirklich gut gemacht ist.

Die zwei Dinge, die mir nicht so gut gefallen sind zum einen das Diplomatiesystem. Hier ist es sehr schwierig positive Beziehungen zu anderen Völkern aufzubauen, wenn einem Sätze wie „Du hast mehr Technologien als ich“ um die Ohren gehauen werden. Zum anderen agiert die KI im Kampf bisweilen sehr konfus und nicht wirklich nachvollziehbar. Warum greift mich ein Gegner, der ein nur halb so starkes Militär hat, an? Das muss man nicht verstehen…

Auswahl der Politischen Ausrichtung

Fazit

Ich finde Civilization 6 insgesamt sehr gelungen. Gelungen ist vor allem die sehr gute Grafik mit vielen kleinen Details und Schmankerl, die sich im Laufe des Spiels immer weiterentwickeln. Auch der Soundtrack trägt wesentlich zum guten Spielgefühl bei. Einziger Wermutstropfen ist die mäßige KI, bei der der Hersteller bereits Verbesserungen angekündigt hat. Ich kann das Spiel guten Gewissens weiterempfehlen. Für den PC ist es bei allen Fachhändlern frei verkäuflich als Box Version oder Steam. Mac User müssen auf den Mac App Store oder Steam zurückgreifen.