LEGO® Technic Unimog U400 – Das Spielzeug für große und kleine Kinder

Um mit LEGO® zu spielen, ist man nie zu alt.

Mit der Technic-Serie hat LEGO® seit Jahren Spielzeuge für große und kleine LEGO®-Fans im Angebot, die das normale Bauen mit etwas mehr Technik verknüpft. In dieser Serie sind viele Fahrzeuge zu finden, unter anderem auch der Mercedes-Benz Unimog, ein Allzweckfahrzeug mit Ladefläche, Seilwinde und Greifarm. LEGO® hat darauf geachtet, dass bei diesem Modell möglichst viele Teile beweglich und elektrisch oder pneumatisch bedienbar sind.

Damit das auch alles reibungslos klappt, hat LEGO® ein Akku-Gehäuse eingebaut, in das 6 AA-Batterien eingelegt werden müssen. Man sollte nach Möglichkeit auch wirklich Batterien und keine Akkus verwenden, da diese im Test sehr schnell leer gezogen wurden.

Aber von Anfang an: Der Unimog kommt in 2047 Einzelteilen, darunter ziemlich viele Hydraulikschläuche und Getriebeteile. Vor dem Aufbau ist man von der Anzahl der Teile erstmal etwas überwältigt. Fängt man an, geht der Aufbau dann jedoch relativ leicht von der Hand. Lediglich die Hydraulikschläuche sind etwas widerspenstig und erfordern beim Aufstecken Kraft und Geduld. Geduld muss man auch mit dem gesamten Aufbau haben. Wir haben zu zweit einen ganzen Abend an dem Modell „gebastelt“, bevor es komplett auf dem Tisch stand.

Die Unterkonstruktion besteht aus vielen kleinen Teilen die mit Hülsen miteinander verbunden werden. Die Ladefläche ist mit das einfachste Teil, da es aus wenigen, großen Teilen besteht.

Der Unimog hat in der Standardkonfiguration eine Seilwinde vorne und einen Heckkran. Dieser Kran kann jedoch auch abmontiert und vorne angebracht werden. In einer zweiten Version fallen Kran und Ladefläche weg und es kann vorne ein Schneeschild montiert werden. Auch eine ziemlich coole Sache. Wir haben uns für den Standardaufbau entschieden, nicht zuletzt weil wir auf die Ladefläche nicht verzichten wollten. Dazu später mehr.

Der Unimog ist laut LEGO® für „Kinder“ von 11 – 16 Jahren geeignet. Mit 11 Jahren kann man jedoch durchaus noch etwas Unterstützung brauchen.

Aus meiner Sicht ist der Unimog auch perfekt dazu geeignet mit 2 Personen aufgebaut zu werden. So kann einer schon mal etwas vorsortieren, und der andere baut. Dabei kann man sich auch super abwechseln.

Ursprünglich hatten wir den Plan den Aufbau in einem Stop-Motion-Video festzuhalten, dafür ist die Anzahl der Teile aber leider etwas zu groß, bzw. der Aufwand für die Aufnahmen sehr hoch.

Also haben wir während des Aufbaus ein paar Fotos gemacht, um das ganze etwas besser rüber bringen zu können.

Am Ende steht dann ein beeindruckend großer Unimog, der zum Spielen und Testen einlädt. Die Funktionen der Hydraulik sind sehr umfangreich, und man braucht eine Weile um zuordnen zu können, welcher Hebel was macht. 

Man kann zwischen der vorderen und hinteren Antriebsgruppe umstellen, kann die einzelnen Arme ansteuern und hoch bzw. runter bewegen, den Kran drehen, oder die Seilwinde betätigen. Dazu hat der Unimog an der Karosserie 4 Hebel und für den Kran noch einmal drei Hebel direkt am Kran.

Wenn man einmal raus hat, welcher Hebel was steuert, macht es riesig Spaß, kleine Lasten zu heben, und einfach nur zu spielen.

Unser Unimog hat eine allerdings ganz andere Funktion bekommen. Er dient uns seit einiger Zeit als „Schlüsselbrett“. Die Schlüssel liegen auf der Ladefläche, oder hängen an den Stützen. Der Unimog liegt dabei auf 2 Stangen auf, und hängt direkt neben der Eingangstür. Ein super Blickfang beim Hereinkommen und ungemein praktisch zugleich.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.