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Mammut Super-Kleber

Letztens beim Auspacken meines Foto-Equipments hat es einmal ganz leise Knack gemacht. Ich habe erst eine Stunde später gemerkt was es war. Das Feststellrädchen meines Olympus Blitzgeräts war gebrochen. Der Blitz funktionierte weiterhin einwandfrei, war allerdings ziemlich absturzgefährdet. Wie sich nach einer kleinen Internetrecherche herausstellte scheinen viele Besitzer dieses Problem zu haben.

Ich wollte den Blitz natürlich gerne weiter nutzen und fragte bei Olympus an, was die Reparatur kosten würde – ca. 120 € plus Versandkosten. Puhh… soviel hatte ich für den gebrauchten Blitz nicht mal bezahlt und es ist nur ein kleines Plastikrädchen gebrochen. Eine andere Lösung musste her. Erste und einfachste Idee war: Kleben. Doch einen einfachen Haushaltsalleskleber oder Sekundenkleber konnte ich vergessen. Die Klebestellen sind zu unsauber, zu unstabil und halten die Kräfte, die auf das Rad wirken nicht aus. Ein Kumpel hatte mir vor Jahren mal etwas in der Firma geklebt mit einem „Industriekleber“. Dies hielt jetzt immer noch und war unverwüstlich.

Mammut Kleber 6

Ich machte mich auf die Suche nach diesem Kleber und bin beim Mammut gelandet, der mir dann auch beste Dienste geleistet hat. Der Kleber ist flüssiger als Wasser, zieht sich also selbst in den Riss, klebt nach einer Sekunde Druckkontakt und härtet 100% klar aus. Genau diese Kombination wollte ich. Nachdem ich das folgende Marktschreier-Video gesehen hatte, war ich erst sehr skeptisch. Doch ich wurde nicht enttäuscht.

Den Mammut-Kleber auf Cyanacrylat-Basis gibt es bei eBay in unterschiedlichen Varianten ab etwa 11,50 €. Ich denke es wird bestimmt noch günstigere Varianten geben von anderen Herstellern, vielleicht kann jemand von euch da einen Namen in den Kommentaren empfehlen.

Von Jan Kampling

Ich bin der Betreiber dieses kleinen Gadget-Tagebuchs. Tagsüber findet man mich als Medienfachwirt und Mediendesigner arbeitend hinter einem Berg von Displays. Der NerdCave ist mein Rückzugsort.