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Markdown everywhere, aber wie?

Endlich habe ich mal wieder ein bisschen Zeit mich mit Blog-Themen zu beschäftigen und dazu gehört auch die Tätigkeit des Schreibens selbst.

Aktuell habe ich verschiedenste Geräte auf denen ich Schreiben kann und eigentlich möchte ich mich auch nicht auf eines der Geräte festlegen müssen. Diesen Post schreibe ich gerade direkt im WordPress Backend am Macbook. Doch ich frage mich ob dies so optimal ist. Die vielen Fenster, Tools und Co lenken ab, außerdem habe ich natürlich die Abhängigkeit der Onlineverbindung während ich schreibe.

Ich habe eine Zeitlang in meinem geliebten Ulysses Blogartikel geschrieben. Dort gibt es aber neuerdings ein monatliches Abo als Pricing und das möchte ich aktuell nicht mitmachen auch wenn ich 4,99 € für die App auf allen Geräten (iOS und Mac OS) schon okay finde. Ich möchte beim Schreiben und beim Sync aber weder von irgendeinem bestimmten Betriebssystem nach von bestimmten herstellereigenen Cloud-Diensten abhängig sein. Schon alleine damit ich die Texte auch unter Windows 10, Arch Linux oder Android im Zugriff habe.

Meine aktuelle Überlegung geht daher aktuell in Richtung Git. Hier kann ich meine Texte recht einfach versionieren, auf jedem System abrufen und sogar mergen. Git und Git Clients gibt es für alle Plattformen und gute Texteditoren gibt es auch für alle Plattformen.

Es gibt verschiedenste Punkte die Git zu einer coolen Lösung machen

  1. Versionskontrolle
  2. Zugangskontrolle für mehrere Autoren
  3. Gemeinsames Arbeiten an einem Text
  4. Sync auf jeder Platform
  5. Lokales Weiterarbeiten ohne Internet
  6. Merge Möglichkeit
  7. Branches
  8. Unabhängig vom Texteditor
  9. Bearbeitung sogar per Terminal
  10. Ist total nerdy.

Ich weiß Git für Texte ist ziemlich over-the-top, aber einfach die Möglichkeit meine Texte überall im Zugriff zu haben mit einem einfachen Git Checkout ist schon eine coole Sache.

Wie macht ihr es mit euren Artikeln und Texten? Wie haltet ihr die Sachen im Sync? Welche Text-Editoren, Apps und Co. nutzt ihr?

5 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Ich nutze dafür meistens Evernote. Dort „lagern“ meine Entwürfe so lange, bis sie reif genug sind in den Blog oder sonst wo hin umzuziehen.
    Komme mit der Lösung eigentlich gut klar und kann mich nicht beklagen.

  2. Also ich verwende einfach ein Word Dokument und gebe dann den Text auf der WordPress Oberfläche ein, oder aber in der WordPress App / im Programm, welches es für OSX u. Windows gibt. Aktuell genügt es mir.
    Jedoch muss ich mir jetzt unbedingt mal Ulysses anschauen. Das Programm scheint doch einiges zu können. Du hast mich neugierig gemacht.

  3. Ich nutze Typora unter macOS / Windows als Editor und lege die Markdown Dateien in die iCloud und/oder synce sie mit Resilio Sync zwischen mehreren Geräten (auch als Backup).

    In Typora kann man mit verschiedenen Layout Templates arbeiten (z.B. mit einem Dark-Theme), dann Full-Screen komplett auf das Schreiben konzentrieren.

    Hinterher einfach den Text in WordPress rüber kopieren. Wird dann vom HTML her passend formatiert, dann werden nur die Bilder eingepflegt.

    Der Weg mit Git wäre mir atm zu aufwendig für Artikel, da ich dort keine Versionierung und Historie brauche, sondern eher einfach ein simples Backup

  4. Ich tippere auch immer gleich in das Backend. Nutze aber auch nicht mehr WordPress sondern Kirby und das arbeitet grundsätzlich mit Markdown.

    Zwei Punkte zum Blog hier: Sehr interessante Themen hier, aber warum ist bei vielen die Kommentarfunktion zu? Und: Das mit den Emojicons als Beitragsbild ist eine gute Idee – mir fällt nämlich auch manchmal kein gutes Motiv ein. ;)

  5. Huhuu,

    wofür braucht man Markdown überhaupt? Ich tippe das auch meist direkt in WordPress auf dem iPad oder dem Notebook. Wenn es nicht ganz soviel wird auch gelegentlich mit der WordPress App auf dem iPhoneX.

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