Kategorien
Videogames

Max: The Curse of Brotherhood

Lange hat es gedauert bis das vom dänischen Entwickler-Team Press Play entwickelte Spiel Max: The Curse of Brotherhood in Deutschland erschienen ist. Mittlerweile ist es inklusive des neuesten Patches erschienen und als Downloadtitel für Xbox One und Xbox 360 erhältlich.

Das Spiel beginnt damit, dass ihr Max und seinen kleinen Bruder Felix kennen lernt. Felix tollt herum und Max fühlt sich davon belästigt und wünscht sich, dass sein kleiner Bruder verschwindet. Felix wird in eine andere Welt gezogen und ihr müsst ihn aus den Fängen des bösen Mustacho retten.

Bewaffnet mit dem Magic Marker, macht ihr euch auf den Weg durch eine Welt voller Monster und anderen Gefahren. Mit Hilfe des Markers könnt ihr die Erde anheben, Ranken, Lianen und Wassersträhle zeichnen, wieder zerstören oder Feuerbälle schießen.
Zusätzlich kann Max auch Objekte wie kleinere Felsen oder eine abgeschnittene Ranke bewegen.

Immer wieder kommt ihr in hektische Situationen: Ein großes Monster verfolgt euch, oder ihr stürzt einen steilen Abhang hinunter. In diesem Momenten müsst ihr schnell mit dem Magic Marker reagieren um Max zu helfen. Dank der Zeitlupe in den kritischen Momenten habt ihr hierfür genügend Zeit, dürft aber auch nicht unnötig herumtrödeln und vor allem keinen Fehler machen.

Die Gegner, die euch im Laufe eures Abenteuers begegnen, könnt ihr nur mit Hilfe von kleinen Rätseln besiegen oder in eine Falle locken. Ein draufspringen ala Super Mario bringt euch hier nicht weiter.

Die Steuerung mit dem Gamepad klappt sehr gut. Ihr steuert Max wie jeden Charakter in einem Jump’n’Run. Wenn ihr den Rechten Trigger (Schultertaste) gedrückt haltet, könnt ihr den Magic Marker benutzen. Der Cursor des Markers springt automatisch an die passenden Punkte sobald ihr ihnen nahe kommt. An das Zeichnen der Äste in passenden Formen muss sich der ein oder andere sicherlich gewöhnen, allerdings muss man nie 100%ig präzise Formen zeichnen.

Max: The Curse of Brotherhood wurde mit Hilfe der Unity Engine in 3D aufgelegt und ist für Xbox One und Xbox 360 erhältlich. Press Play ist hier ein wirklich schönes Spiel gelungen, welches leider hin und wieder von leichten Rucklern geplagt ist. In manchen Situationen können die recht störend sein. Ich hoffe hier wird noch der ein oder andere Patch nachgeliefert.
Die Checkpoints innerhalb der Level sind aber gut platziert worden und somit ärgert man sich nicht zu sehr, sollte man mal von einem kleinen Aussetzer erwischt werden.
Die Sprachausgabe ist in Englisch mit deutschem Untertitel.

Screenshots

Shopping

Max: The Curse of Brotherhood bekommt ihr in den passenden Stores für Xbox One und Xbox 360 auf euren Konsolen. Beide Versionen kosten je 15€. Für den PC erscheint das Spiel im Laufe des Monats Mai auf Steam. Unter folgendem Link könnt ihr es euch schonmal auf die Wunschliste schreiben: Max im Steam Store

Bewertung

Max: The Curse of Brotherhood ist ein super Spiel für den kleinen Geldbeutel. Allerdings merkt man, dass es etwas mehr auf die jüngere Spieler-Generation oder Casual-Gamer ausgelegt wurde. Für meinen Geschmack hätten manche Rätsel noch etwas schwieriger sein dürfen. Hat man die Story durch, kann man sich noch etwas die Zeit damit vertreiben, alle versteckten Amulett-Teile und die bösen Augen von Mustacho zu finden. Für die reine Story braucht ihr vielleicht 7-8 Stunden.

Getestet wurde Max: The Curse of Brotherhood für die Xbox One

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

Von Christopher Beloch

Technik-begeisterter Gamer, selber App-Entwickler aus dem Münsterland der gerne neues ausprobiert