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MiFi 2352 – der persönliche Hotspot

Wer meinen Blog liest, hat mitverfolgt das ich mir einen mobilen Spot gekauft habe. Nun hat mir novatelwireless freundlicherweise einen MiFi 2352 zukommen lassen. Wer persönliche Hotspots noch nicht kennt, einfach ausgedrückt: SIM Karte in das Gerät und egal wo man ist, Knopf drücken, es wird eine Verbindung zum Mobilfunknetz hergestellt – ab sofort können sich bis zu 5 WLAN Geräte an dem Hotspot anmelden. Man hat somit WLAN egal wo man ist ( natürlich muss ein Mobilfunk Netz vorhanden sein ) und mit jedem WLAN fähigen Gerät, egal ob iPod Touch, Notebook oder iPad.

Die Verfügbarkeit von solchen MiFi’s hat es mir ein leichtes gemacht mich beim iPad für die WiFi only Version zu entscheiden. Aber auch für Reisen wo das MacBook Pro mit muss ist es natürlich sehr angenehm. Ein Druck auf den Knopf und los gehts. Sehr erfreut war ich von der Einfachkeit in der Anwendung.

Mifi Verbindungen

Von Haus wird das MiFi 2352 so geliefert das man nur die SIM-Karte einsteckt, Akku lädt und schon gehts los. Mein MacBook Pro hatte sofort das MiFi erkannt und mit einem Klick war ich am surfen. Das war mir natürlich suspekt. Momentmal es wurde nach keinem Passwort gefragt?! Das kann doch nur bedeuten – keine Verschlüsselung aktiv. Wie so oft versuchen die Hersteller es dem Anwender so einfach wie möglich zu machen, damit man sofort loslegen kann. Genau wie viele Router Hersteller WLAN von Haus aus aktiviert haben ( ohne WEP, WPA2, etc. ) so hat sich also das MiFi verhalten – nicht gut! Es gibt genügend Leute die es dann einfach so lassen. Ich gehöre allerdings nicht dazu – also ab ins Webinterface und erst einmal die Verschlüsselung auf WPA2 gestellt.

Mifi 2352 Front

Entgegen dem Huawei e5830, den ich auch habe, gibt es am MiFi 2352 nur einen Knopf. Lange gedrückt schaltet das Gerät an und es wird automatisch ins Netz eingebucht, das empfand ich als sehr angenehm. Beim Huawei muss man mehrere Knöpfe für den Vorgang (Anschalten, Netz einbuchen, WLAN bereitstellen) drücken.

Statuslichter zeigen einem was das MiFi gerade macht. Der Powerknopf selbst wechselt die Farbe je nachdem was er gerade macht ( Netz einbuchen, bereit, Netzstatus ). An der Frontleiste des MiFi sind ebenfalls Statuslichter – so sieht man wenn WLAN aktiv ist und man sich verbinden kann.

Mifi 2352 von oben

In meinen bisherigen Tests in Zusammenspiel mit dem iPad war es ein Traum. Natürlich hatte ich beim ersten Mal erst die WPA2 Daten des MiFis im iPad eingegeben – aber von nun an muss ich nichts mehr machen. MiFi Knopf gedrückt – mein iPad hat sich sofort und ohne mein Zutun verbunden. Ich konnte surfen/mailen, etc.

Rein theoretisch kann das Gerät bis zu 7.2MBps Download und 5,76Mbps Upload – ich sage theoretisch da es vom Empfang eures Netz abhängig ist. Hier in Höchberg und Umgebung erhalte ich trotz HSPA 3,8Mbps – was bei einem Download Test ca 400KB/s entspricht. Die Geschwindigkeit ist aber mehr als angenehm zum surfen, mailen und sonstige Internet Aktivitäten.

Verbindet man das MiFi 2352 per USB an einen Computer ( Mac oder PC ) erscheint ein Laufwerk auf dem jeweiligen Rechner. Hier bekommt man die Möglichkeit eine Software zu installieren ( um das MiFI als “Kabel-Modem” am Rechner zu benutzen ) oder das Benutzerhandbuch zu lesen.

Mifi 2352 Größenvergleich mit iPhone
links iPhone – rechts Mifi 2352

Das Gerät hat ebenfalls GPS eingebaut. Dies funktioniert, soweit ich es erlesen konnte, jedoch nur per USB. Diesen Aspekt habe ich komplett ignoriert und nicht getestet.

Das Gerät ist aus Kunstoff, wirkt aber sehr wertig. Die Rückenpartie ist teilweise gummiert, so kann man das Gerät auch auf glatten Oberflächen platzieren, speziell für die Nutzung im Auto oder Zug ist dies von Vorteil. Im direkten Vergleich zum Huawei schneidet es vom Design auf jeden Fall bei mir weitaus positiver ab!

Akkulaufzeit waren bei mir im Durchschnitt 5 Stunden, also ähnlich wie der Huawei e5830. Kostenpunkt für das Gerät um die 250,- €

Lieferumfang MiFi 2352

  • 1x MiFi 2352 Gerät
  • 1x Akku
  • 1x Netzteil + diverse Stecker
  • 1x USB Kabel zum Laden am Mac/PC
  • 1x Schnellstart Anleitung

Mifi 2352 Lieferumfang

Technische Daten

Wer sich für die technischen Daten im Detail interessiert kann hier das Datenblatt (als PDF) ansehen.

Fotos

Screenshots Webinterface

Video zum Artikel

Das Video zum Artikel findet ihr hier in meinem YouTube Channel

Fazit

Für mich ist der MiFi 2352 der ideale Begleiter. Sehr leicht zu konfigurieren, extrem einfach in der Anwendung und wertig verarbeitet. Es erfüllt alle meine Anwendungszwecke zur vollsten Zufriedenheit. Sicherlich wird ein mobiler Hotspot nicht für jeden geeignet sein, für mich ist es allerdings die perfekte Wahl.

5 Comments

  1. 2350 is wirklich nuetzlich vor alley wen man so wie ich viel I’m Ausland unterwegs bin, man waechselt nur eine SIM und micht drei pro Land

    Einziges manko ist die verbindungs info I’m web configuration welche sic die gesamt verbindungs infos niche merkt

    1. Die Logik ( bei mir ) ist das ich damit nicht nur das iPad ins Netz schicke sondern auch mein MacBook Pro – ohne das ich Karten/Sticks, etc. wechseln müsste.

      Wer natürlich NUR das iPad damit benutzen will, nun ja, für den dürfte es weniger Sinn ergeben/machen.

  2. Vor einiger Zeit habe ich ebenfalls einen WLAN Router gesucht, der den Internet-Zugang per 3G ermöglicht. Aus Preisgründen entschied ich mich für ein Gerät des Herstellers EDIMAX. Es weist die komplette Funktionalität eines WLAN Routers auf und zusätzlich kann man einen Drucker anschließen und somit via WLAN drucken. Neben der Möglichkeit, per DSL die Internetverbindung bereit zu stellen, lässt sich am USB-Port ein UMTS Surfstick anschließen. Das Gerät stellt die Verbindung automatisch her, per WLAN kann man sie gleichzeitig vom MacBook, iPhone usw. nutzen.
    Die Administration erfolgt mittels Browser völlig problemlos. Auch die gängigen Sicherheitsstandards (u.a. WPA2) werden unterstützt. Das Gerät wird mit einem 9V Netzteil ausgeliefert, alternativ passen Universalnetzteile (z.B. von Conrad) ebenfalls an den Anschluss. Ich bin viel unterwegs und nutze das Gerät mit SIM-Karten für D, A und CH, was ohne Probleme funktioniert. Einmal in Betrieb genommen entfällt die ansonsten lästige Einwahlprozedur.
    In meiner Wohnung hängt auch noch eine Airport Express im Client-Modus dahinter, das geht auch wunderbar. Und das Beste: Der Edimax kostet nur rund € 50,- !!! Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!
    Mittlerweile gibt es weitere Geräte des Herstellers, auch ein sehr kleines und dadurch besonders mobiles Gerät. Meine Beschreibung bezieht sich auf den EDIMAX 3G-6200n.

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