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OSRAM LIGHTIFY Starter Kit – Intelligente kabellose Lichtsteuerung

Die Vernetzung, Konfiguration und Bedienung unserer Wohnräume wird heutzutage immer wichtiger und bequemer. Zahlreiche Hersteller bieten eine umfassende Beleuchtungssteuerung mithilfe von mobilen Apps via Smartphone oder Tablet. Mit LIGHTIFY möchte der Beleuchtungsspezialist unser Licht individualisieren, bereichern und hilfreich einsetzen. 

OSRAM möchte Spaß in die Heimbeleuchtung bringen. Und einen perfekten Start stellt dafür natürlich ein Starter Kit dar. Im LIGHTIFY Starter Kit ist eine LED-Lampe in handelsüblicher Tropfenform und ein Gateway zur Steuerung enthalten. Alles was wir sonst noch brauchen ist ein Smartphone oder Tablet mindestens mit iOS 7 oder Android 4.1 (es wird jedoch empfohlen die aktuellste Version zu nutzen), einen WLAN-Router und eine Internetverbindung. Dann schrauben wir die Lampe ein, stecken den Gateway in eine freie Steckdose und starten die LIGHTIFY-App. Nach dem Erstellen eines Benutzerkontos wird der Gateway mit diesem eindeutig verknüpft und letztlich der Gateway mit dem WLAN verbunden.

Das Starter Kit mit nur einer Lampe ist tatsächlich aber nur der Anfang. Auch hiermit lässt sich in kleinem Rahmen schon eine bestimmte Stimmung erzeugen. Man fügt die Lampe zunächst einer Gruppe zu, dabei ist es unerheblich, dass diese Gruppe nur aus einem Element besteht. Anschließend kann man verschiedene Beleuchtungsszenarien festlegen. Lichtfarbe, Temperatur und Helligkeit lassen sich separat einstellen oder man wählt aus verschiedenen Vorschlägen das Passende aus. Aber das Sortiment von OSRAM umfasst durchaus noch unterschiedliche Leuchtmittel zur persönlichen Gestaltung der individuellen Heimbeleuchtung. Ob man nun Reflektorlampen, LED-Einbauspots, flexible LED-Streifen, Reihen-Gartenleuchten, herkömmliche Lampenformen als Birne oder Kerze oder gar komplette Wand- oder Deckenleuchten sucht, beinahe für jeden Zweck findet man das passende Leuchtmittel.

Einerseits ist es schade, dass unter iOS das Home-Kit nicht verwendet wird, andererseits ist die App des Herstellers schön und relativ leicht zu verstehen. Einige Punkte erschließen sich allerdings auch nicht sofort, manch andere Hersteller haben da durchaus ein wenig nutzerfreundliche Umsetzungen gefunden. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach einiger Zeit im Einsatz die App nur noch äußerst selten nutze. Denn durch die Voreinstellungen geht meine Wohnzimmerbeleuchtung jeden Tag zur selben Zeit mit einer vorbestimmten Lichtfarbe, Helligkeit und Temperatur an. Und nach einigen Stunden dimmt sich das Licht wieder automatisch fließend bis es jeden Abend zur selben Zeit ausgeht. Nur zur spontanen Anpassung der Helligkeit oder gelegentlich für ein anderes bereits vordefiniertes Szenario wie einen atmospährischen  Filmeabend nutze ich die App.

Rundherum ist OSRAM mit LIGHTFY eine schöne Technologie für die Heimautomation gelungen. Wer über ein Produkt der Echo-Reihe besitzt, kann seine Beleuchtung auch mit dem Amazon-Sprachassistenten steuern, wie gesagt fehlt bislang lediglich eine Integration in Apples Home Kit, was mich persönlich ein wenig stört. Was ich ebenfalls etwas kritisieren muss, ist der durchaus hohe Anschaffungspreis und die vergleichsweise teilweise hohen Kosten für Erweiterungen. Investiere ich in ein Starterset von der weit verbreiteten und gefühlt auf allen Plattformen integrierten Philips Hue, dann spare ich rund 20,00 € und erhalte dafür sogar sofort zwei Lampen im Set. Brauche ich nur eine Lampe, die ich anpassen möchte, liegt die Elgato Avea Bulb mit dem Listenpreis gleich 60,00 € unter dem Starterset von OSRAM und ich muss nichtmal eine Steckdose dauerhaft belegen. Durchaus sind die Marktpreise für die LIGHTFY mittlerweile deutlich unter die Listenpreise gesunken, wenn auch nicht unbedingt für zusätzliche Erweiterungen. Aktuell kostet das OSRAM LIGHTIFY Starter Kit mit dem Gateway und einem Leuchtmittel auf Amazon bei 63,99 €.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

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