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Outlast

In den letzten ein bis zwei Jahren sind einige Grusel/Horror Indie Games entstanden. Allen voran “Slender”, das Spiel zum Slender Man Mythos. Am weitesten verbreitet hat sich allerdings Outlast. Zuerst für den PC erschienen, ist es mittlerweile auch inklusive des “Whistleblower” DLC für die Playstation 4 und Xbox One erhältlich.

In Outlast steigt in die Rolle von Miles Upshur, einem unabhängigen Journalisten auf dem Weg zum Mount Massive Asylum, einer Irrenanstalt in den Bergen von Colorado. Ursprünglich verlassen, sollen dort nun wieder im geheimen Experimente der Murkoff Corporation durchgeführt werden. Eure Aufgabe ist es herauszufinden, was dort geschieht und was die Murkoff Corporation für Pläne hat.

Ihr habt nur ein Notizbuch, eine Kamera mit Nachtsicht-Funktion und ein paar Akkus im Gepäck. Mit der Kamera wird alles aufgenommen und wenn ihr interessante Dinge gefilmt habt, werden automatisch Notizen gemacht, die ihr lesen könnt.

Wie es sich für ein Grusel-Spiel gehört, trefft ihr nach Sonnenuntergang bei der Anstalt ein und müsst erstmal einen Weg hinein finden. Ihr hört jeden eure Schritte und aus der Ferne kommen Schreie und das Klingeln von Telefonen. Ihr merkt schnell, dass ihr nicht alleine seid. OutlastScreenShot-02

Die Steuerung ist sehr typisch für einen Ego-Shooter, allerdings habt ihr keine Waffen und könnt auch nicht rennen. Die meiste Zeit bewegt ihr euch langsam und vorsichtig um die Ecken, könnt Türen langsam öffnen um einen vorsichtigen Blick in den nächsten Raum zu werfen, oder ihr öffnet sie schnell und macht dabei mit Geräuschen auf euch aufmerksam. Des weiteren könnt ihr mit der Umgebung interagieren und weitere Dokumente aufheben.
Im Grunde läuft man die ganze Zeit mit der aktivierten Kamera herum, denn die Akkus entladen sich nur, wenn ihr den Nachtsicht Modus aktiviert.
Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade, aber bereits der einfachste hat es in sich und darum kann ich jedem empfehlen erstmal klein anzufangen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich jeder Zeit direkt im Spiel anpassen.

Das Szenario ist wirklich gruselig und man erschreckt sich häufig vor den plötzlichen Attacken. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber auch daran und erahnt den nächsten Schreckensmoment bereits im Voraus. Es dauert etwas, bis man die Tricks heraus hat, wie man sich vor den Patienten und “Bewohnern” der Anstalt verstecken kann und oft habe ich viele Versuche benötigt um einen Abschnitt zu beenden.

Outlast bekommt ihr für Windows auf Steam oder im Humble Store oder für die Konsolen Spieler im PS4 Store und Xbox One Marketplace für etwa 20 €. Der Whistleblower DLC kostet weitere 9 €.

Getestet wurde Outlast für die Xbox One

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

Von Christopher Beloch

Technik-begeisterter Gamer, selber App-Entwickler aus dem Münsterland der gerne neues ausprobiert