Philips EnergyUp EnergyLight

Boohhh… der Winter geht mir jetzt schon auf die Nerven und das meine ich wortwörtlich. Seit einigen Jahren merke ich, dass mir die Winterzeit nicht gut bekommt. Kälte kein Problem, aber das später Hellwerden, graues Wetter und die wenigen Sonnenstunden pro Tag sind in der Verbindung mit meinem Job im Büro ein Graus für meine Seele. Zeit im Freien gibt es kaum und davon besonders wenig tagsüber wenn es noch hell ist. Seit Jahren halte ich schon Ausschau nach Lichttherapie gegen diese Winterdepression. Nun hat Philips mit dem EnergyUp EnergyLight ein Gerät auf den Markt gebracht, dass meinen Anforderungen entspricht.

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Die Lichttherapie ist ein in der Wissenschaft anerkanntes Verfahren zur Behandlung verschiedener Symptome. Die Winterdepression lässt sich mit der Lichttherapie wirksam bekämpfen.

Empirisch am besten gesichert und uneingeschränkt anerkannt ist die Lichttherapie bei der saisonal bedingten Depression, die auch als Winterdepression bezeichnet wird.

Das EnergyUp ist ein ein kompaktes und transportables Lichttherapiegerät und erfüllt damit schon die wichtigste Anforderung, die ich an solch ein Gerät habe. Größe etwa 14 x 14 x 4 cm bei 400 g Gewicht. Ein Ständer sowie ein Akku, der bis zu eine Stunde Therapiezeit ohne Stromanschluss ermöglicht, sind integriert.

Das spezielle blaue Licht, das von LEDs erzeugt wird, hat eine Helligkeit von 200 Lux. Philips verspricht, das es allerdings die Therapiewirkung besitzt wie 10.000 Lux weißes Licht. Der Lichtanteil im blauen Spektrum ist für die Wirksamkeit der bedeutendste Bestandteil.

Mit dem Ausprobieren des EnergyUp habe ich gleichzeitig auch zum ersten Mal überhaupt Lichttherapie ausprobiert. Ich war anfangs verwundert wie hell die Lampe ist und empfand es ein bisschen unangenehm für die Augen. Doch mit zwei Tasten an der Vorderseite kann man die Helligkeit in fünf Stufen regulieren. Viel wichtiger ist es allerdings die Lampe auch korrekt nach der Anleitung aufzustellen. Etwa eine Armlänge weit entfernt und im 45–60° Winkel zu einem aufstellen. Man muss nicht direkt in das Licht schauen und sollte dies auch nicht tun. Die seitliche Einstrahlung des Lichts in die Augen genug völlig.

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Ich habe mich an die Anleitung gehalten und das Licht täglich etwa 20–30 Minuten benutzt, entweder vor dem Verlassen der Wohnung beim ersten Kaffee oder direkt auf der Arbeit beim Mails checken. Es ist völlig egal ob ihr das Licht während eures Frühstücks, beim Lesen der Zeitung oder eurer RSS-Feeds, Fernsehen oder Arbeiten am Computer nutzt.

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Eine mehrteilige LED-Anzeige auf dem Vorderseite zeigt euch an wie lange das Licht in der aktuellen Sitzung bereits eingeschaltet ist. Eine weitere einzelne LED darunter gibt euch eine Warnung, wenn der Akku bald leer ist.

Die ersten paar Tage wirkte das Licht bei mir bereits ganz gut, doch ich hatte bei der Behandlung immer ein komisches leicht unangenehmes Kopfgefühl, so etwa als wenn man bald Kopfschmerzen bekommen würde. Dennoch fühlte ich mich direkt wacher und aktiver.

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Mittlerweile nutze ich das Licht wirklich gerne und das auch schon mal mehrmals am Tag. Ich habe die Gewöhnungsphase hinter mir. Es ist nicht mehr unangenehm und ich spüre die vitalisierende Wirkung schnell.

Anfangs hatte ich noch die passende iPhone App von Philips ausprobiert. Hier gibt es nochmals eine Anleitung und man kann Erinnerungen stellen und Bewertungen zur Wirksamkeit sammeln. Wirklich bringen tut einem das aber nichts.

Die Leute schauen einen komisch an, wenn man sein Licht irgendwo aufstellt und sich blau beleuchten lässt. Meist kommt das Gespräch natürlich darauf und fast immer möchte der Gesprächspartner es auch direkt ausprobieren. Ich kenne jetzt schon den einen oder andern bei dem das EnergyUp EnergyLight auf der Weihnachtswunschliste steht.

Leider ist das Licht mit knapp 200 € nun wirklich kein Schnäppchen, aber wer im Winter regelmäßig das Lichtproblem bei sich diagnostiziert, bekommt hier eine Lösung, die transportabel und damit überall einsetzbar ist. Die kompakten Maße haben auch den Vorteil, dass man es in den sonnigeren Jahreszeiten gut in der Schublade verstauen kann. Wer das EnergyUp EnergyLight vielleicht nicht alleine nutzt und kauft, sondern es sich teilt, wird den Preis wohl eher verschmerzen können.

Ich bin auf jeden Fall froh einen guten Weg aus dem müden, schläfrigen Winter gefunden zu haben.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.