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QNAP NAS Ersteinrichtung

Gestern erfolgte die erste Inbetriebnahme meines neuen NAS dem QNAP TS–251. Um Testen und aus Ermangelung von weiterer Hardware erstmal nur mit einer Platte – einer 3 TB Hitachi aus meinem alten NAS-Server. Festplattennachschub ist unterwegs.

QNAP Ersteinrichtung 9

Ein Aufkleber auf der Gehäuseoberseite der QNAP gibt Aufschluss über die Einbaureihenfolge der Festplatten in die Slots. Da der Aufkleber mein ästhetisches Empfinden störte, wurde er entfernt und statt dessen beide Schächte am Gehäuse und die Käfige jeweils mit kleinen Nummer aus dem Etikettendrucker versehen. Davon sehen tut man dann nichts mehr wenn die Käfige im NAS stecken.

Einbau der Platte was ein Kinderspiel. Platte in den Käfig legen und mit den mitgelieferten Schrauben festmachen. Werkzeugempfehlung wie immer, das für den Hausgebrauch mehr als ausreichende iFixit-Set.

Das erste Setup des NAS im Browser ging schnell und unproblematisch. Einmal den gewünschten Gerätenamen und Admin-Passwort vergeben und fertig. Ich habe dann erstmal den Block Check der Festplatte laufen lassen, man weiß ja nie und ich wollte nicht mit defekter Platte durchstarten. Dies dauert leider seine Zeit. Ich hab mir die Zeit mit Lernen und zwei Folgen Dexter vertrieben.

Ich erstelle mir am Mac immer eine App für meine Netzwerkserver mit Fluid. Dies sind dann Standalone-Browser, die unabhängig vom Safari laufen und die ich nur fürs NAS nutze. Tipp: Zwei grundlegende Einstellungen ändere ich in den Fluid-App-Einstellungen dafür immer – Statusleiste ausblenden (hide Status Bar) und Schließen des letzten Fensters blendet dies nur aus (hide windows instead of close). Heißt ihr habt ein bisschen mehr Platz auf dem Monitor und die Fluid-App wirkt noch ein bisschen mehr wie eine native QNAP-App und ein Klick zeigt euch den letzten Status eurer NAS-Oberfläche wieder an ohne das ihr euch andauernd einloggen müsst.

Nach dem ersten Setup fällt mir direkt auf, wie leise das System ist und wie schnell QNAP-Weboberfläche ist. Hier merkt man den modernen und schnellen Intel-Prozessor.

Die GUI ist funktionell und einfach zu bedienen, leider wirkt sie im Gegensatz zur DiskStation unschön und altbacken. Ich habe aber bereits gehört, dass mit einem der nächsten Firmware-Updates auch das Design überarbeitet werden soll.

Grundsätzlich finde ich die Bedienung aktuell noch nicht so durchdacht wie bei der DiskStation. Tut den Funktionen aber keinen Abbruch.

Ich habe die vorinstallierten Apps Photo Station, Music Station und die Video Station erstmal deaktiviert und deinstalliert. Für den Anfang habe ich keine Verwendung dafür. Dafür habe die Virtualization Station und den CloudLink nachinstalliert.

Ich werden die Tage mal nach und nach langsam alles Einrichten und mich durch die Systemeinstellungen, Freigaben und Apps wühlen. Mal schauen was man alles findet.

Von Jan Kampling

Ich bin der Betreiber dieses kleinen Gadget-Tagebuchs. Tagsüber findet man mich als Medienfachwirt und Mediendesigner arbeitend hinter einem Berg von Displays. Der NerdCave ist mein Rückzugsort.

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