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Hinkeldein & Winkelmann Das Salzprojekt

Das Salzprojekt kenne ich schon seit einigen Jahren, vor ein paar Tagen stand bei mir eine Nachbestellung an. Salz und Pfeffer sollten es wieder sein. Gleichzeitig flatterte ihr Newsletter in mein elektronischen Postfach – perfektes Timing. Beworben wurde das kommende Weihnachtspaket zum Vorbestellen. Was ich auch gleich tat, sowie eine Ladung Salz und Pfeffer vorab.

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Aber was ist das Salzprojekt überhaupt?

Gestartet ist das Projekt mit dem Verkauf von Salz, daher natürlich auch der Name. Die beiden Initiatoren wollten qualitativ hochwertiges Fleur de Sel zu einem günstigen Preis anbieten. Und das tun sie! Wenn man sich die Preise bei Amazon anschaut dann kostet dort ein Kilo Fleur de Sel schnell mal zwischen 40 und 80 €. Beim Salzprojekt bekommt man ein Kilo für 22 €, man muss allerdings auch ein ganzes Kilo nehmen. Doch das Salz wird bei entsprechender Lagerung nicht schlechter und ich verschenke gerne immer ein paar hundert Gramm an Bekannte und Verwandte, denn bisher waren alle immer von dem Salz begeistert.

Das Besondere an Fleur de Sel ist die feine Struktur. Während das normale, grobe Meersalz aus harten Kristallen Hagelkörnern gleicht, ist Fleur de Sel mit einer Schneeflocke vergleichbar: zart, individuell und knusprig.

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Das Salzprojekt kauft das Fleur de Sel direkt zur Ernte bei einem alten, traditionellem Salzbauern der Guérande in der französischen Bretagne. Hier wird das Salz seit dem achten Jahrhundert bis heute unverändert in Handarbeit gewonnen. Durch die großen Mengen, schlichte Verpackung, den Direkteinkauf und den Direktvertrieb bleibt der Preis niedrig.

Lieber etwas weniger, dafür besser. Lieber bewusst statt schnell.

Noch einmal kurz grundsätzlich zu Fleur de Sel: Die Fleur de Sel (Salzblume, Wikipedia) ist das teuerste Meersalz, es entsteht nur an heißen und windstillen Tagen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche und wird in Handarbeit mit einer Holzschaufel abgeschöpft. Das Salz besitzt Restfeuchtigkeit und muss daher entsprechend luftdicht gelagert werden. Durch die Feuchtigkeit kann man es auch nicht mahlen, sondern man verteilt es einfach mit den Fingern über die bereits fertigen Essen. Man sollte es nicht zum Kochen verwenden. Vielmehr wird das fertige Essen damit nochmal verfeinert und abgeschmeckt. Gerade die kleinen Salzhaufchen auf den Speisen machen den Reiz des Salzes für mich aus. Sie ergeben ein ganz anderes Geschmackserlebnis als das Würzen mit normalem Salz aus der Packung.

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Der Urwaldpfeffer (BIO) – ein weiteres Highlight

Frisch gemahlener Pfeffer kommt bei mir an jedes Essen, er schmeckt und rieht ganz anders als fertig gemahlene Produkte.

Die beiden Pfeffersorten des Salzprojektes stammen aus dem Dschungel des Periyar-Nationalparks im südindischen Hochland. Die Bioqualität wird vom Anbau über Ernte, Verpackung und Transport von der deutschen DE-003-Öko-Kontrollstelle zertifiziert.

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Die Wahl der Sorten und Verarbeitung durch Handlese und Sonnentrocknung lassen das volle Aroma dieses Pfeffers jedes Gericht verfeinern. Der Urwaldpfeffer stammt aus Urwaldgärten. Er ist etwas schärfer und kräftiger und laut dem Salzprojekt ideal für Fleisch und Gemüse. Ich benutze ihn einfach für alles.

Die 250 g Packung Tellicherry kostet 25 €,  der Urwaldpfeffer kommt auf 15 € und kann auch nur direkt beim Salzprojekt bestellt werden.

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Wer Salz und Pfeffer gerne verbinden und recht pur wahrnehmen möchte nimmt sich einfach ein guten Brot röstet es mit gutem Olivenöl (gibt es auch beim Salzprojekt), etwas Knoblauch, ein paar Tomaten und Salz und Pfeffer.

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Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

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