Samsung 840 EVO mSATA SSD

Normalerweise verbaut man mSATA-Festplatten bzw. -SSDs in Notebooks verschiedener Hersteller. Als Apple-User, so wie ich, kann man damit eigentlich nichts anfangen. mSATA nutzt Apple meines Wissens nach in keinem seiner Produkte und grundsätzlich gestaltet sich das Nachrüsten von Festplatten und SSDs mittlerweile in quasi allen Apple-Produkte eher als schwierig und auch nicht gewollt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich diese Samsung 840 EVO mSATA SSD gar nicht für einen Rechner gekauft habe, sondern wie fast alle SSDs und Festplatten, die ich in den letzten Jahren als Einzelteile gekauft habe, für ein Raid-System.

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So findet die Samsung 840 EVO ihr neues zu Hause in meinem Drobo Mini als Caching-SSD für schnelleres Lesen und Schreiben. Einfach Klappe auf, mSATA SSD rein und Klappe wieder zu. Drobo hat eine Kompatibilitätsliste deren Aussage eigentlich ist: „Nimm keine SSDs mit Sandforce-Controller„. Nun ja, so ein großes Problem ist das eigentlich nicht, da es genügend Alternativen gibt. Intel, Plextor und Samsung waren bei mir oben auf der Auswahlliste. Dabei waren mir die maximalen Transferraten gar nicht so wichtig. Bei einem Arbeits-Raid-System kommt es vielmehr auf die maximale Anzahl der Eingabe/Ausgabe-Operationen an (IO). Hier lagen Plextor und Samsung weit vorne und da die Samsung dann gerade einen kleinen Preissatz machte, habe ich einfach zu dieser gegriffen.

Zum Drobo Mini schreibe ich in den nächsten Tagen noch ausführlicher etwas.

Technische Daten

  • lesen: 530 MB/s, schreiben: 520 MB/s
  • IOPS 4k lesen/schreiben: 95k/37k
  • Cache: 256 MB (LPDDR2)
  • Anschluss: mSATA 6Gb/s
  • Leistungsaufnahme: 0.1W (Betrieb), 0.03W (Leerlauf)
  • NAND-Typ: TLC Toggle (19nm)
  • MTBF: 1.5 Mio. Stunden
  • Controller: Samsung MEX (400MHz)
  • Besonderheiten: 256bit AES-Verschlüsselung, 3GB Turbo-Write-Buffer
  • Herstellergarantie: drei Jahre

Shopping

Zu kaufen gibt es die Samsung 840 EVO gibt es bei Amazon schon ab 82 €.

Bewertung

Nun ja eine SSD bewerten ist heut zu tage nicht einfach bzw. es ist vielleicht auch zu einfach: Eigentlich liefern fast alle Markenhersteller ordentliche Qualität und Leistung. Man muss je nach Hardware in der die SSD verbaut werden soll nur aufpassen ob der Controller der SSD auch kompatibel ist. Die SandForce-Controller haben dort wohl öfters Probleme. Samsung verbaut auf seiner 840 EVO SSD aber einen eigenen Controller mit hoher Kompatibilität, der dazu auch noch leistungstark ist und daher mit ordentlichem Datendurchsatz auf die SSD-Chips schießt. Ich bin mit meiner Kaufentscheidung sehr zufrieden. Jeder Notebook Besitzer, der sein Notebook upgraden möchte wird es auch wohl sein.