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Sicherst du deine Daten auch mit einem zweiten und dritten Backup?!

Ich habe in den letzen Wochen meine Backup-Strategie für mein NAS ein bisschen geändert. Ein Punkt war, dass ich ein externes Backup außer Haus aber quasi in greifbarer Nähe haben wollte. Hierfür habe ich mir eine weiter WD My Passport angeschafft, eine Backup-Aufgabe angelegt und ein bisschen Zubehör gekauft.

WD My Passport geht immer. Preis/Leistung passt. Den Stoßfänger muss man extra kaufen.
WD My Passport geht immer. Preis/Leistung passt. Den Stoßfänger muss man extra kaufen.

Eine kleine handliche externe Festplatte im 2,5″-Format mit 2 TB reichen mir um alle wirklich wichtigen Daten zu sichern. Eine rote WD My Passport schien mir eine gute Lösung. Eine weiße Variante besitze ich schon, damit habe ich gute Erfahrungen und dank der Farbe kann ich beide gut unterscheiden.

Synology Hyper Backup macht die Arbeit auf der DiskStation – total unkompliziertes Backup

Ich habe die Platte mit exFAT formatiert und damit das ganze an der DiskStation auch funktioniert das entsprechende Paket für 3 € gekauft.

Gesichert wird ein Teil des Datenbestandes meiner DiskStation: Zwei Home-Verzeichnisse und Fotos. Fotos sind wohl das Allerwichtigste bei meinem Backup. Ich habe zur Sicherung eine neue Aufgabe im Hyper Backup der DiskStation angelegt: Regelmäßig sichern wenn die Platte angeschlossen ist, 16 Versionen im Smart Recycle halten, das ganze mit Passwort verschlüsselt und nach dem Backup Festplatte auswerfen.

Die Verschlüsselung ist besonders wichtig, da ich die Platte nicht zu Hause angeschlossen lassen möchte, sondern diese extern platziert wird. Da ist ein schneller Diebstahl nicht ganz ausgeschlossen. Externe Platzierung ist mir wichtig, da ich einen sogenannten Disaster-Fall abdecken möchte. Bedeutet meine Daten sollen auch nach Diebstahl, Verwüstung, Brand, Explosion und so weiter noch irgendwo da sein. Die Festplatte parke ich dann an einem streng geheimen bewachten Ort. ;)

Die Wiederherstellung der Daten erfolgt im Bedarfsfall per DiskStation oder man schließt die Festplatte an einen Windows-Rechner oder Mac an und nutze den HyperBackupExplorer. Dank exFAT funktioniert die Platte an allen drei Systemen ohne Probleme.

Damit ich nicht vergessen die Sicherung auch regelmäßig auf einen aktuellen Stand zu bringen, habe ich mir noch eine wiederholende Aufgabe in 2Do angelegt.

Wie man auf den Fotos sieht habe ich meine kleine WD-Festplatte noch mit zwei Extras ausgestattet. Zum einen elastischen Gummisilikon-Stoßschutz und zum anderen ein Hardcase zur Aufbewahrung und Transport. Das passende USB-Kabel und ggf. ein paar USB-Sticks oder Speicherkarten finden dort auch ihren Platz. Keine Ahnung ob der Gummisilikon-Stoßschutz war bringt, er entkoppelt auf jeden Fall die Festplatte vom Untergrund, macht die Geschichte also in Benutzung marginal leiser. Das Hardcase macht einen ganz guten Eindruck. Ich habe die Sachen bei Aliexpress gekauft, haben zusammen keine 5 $ gekostet.

Wie und wo macht ihr euren Disaster-proof-Backups?

4 Kommentare

  1. Ich klone mein MacBook mit CarbonCopyCloner auf eine 750GB Partition meines NAS (2x 2TB Raid1) und zusätzlich noch mit Arq zu Amazon Drive (Unlimited).
    Nach dem Motto: „Nur ein Backup ist kein Backup.“

  2. Mein NAS sichere ich im Moment noch zu CrashPlan. Da die Software auf dem Synology aber nicht besonders rund läuft, ist gerade das erste Backup zum Amazon Drive in der Mache. Dauer insgesamt 33 Tage für das Erste, davon sind schon 6 Tage fertig.

    Als nächstes wollte ich noch ein oder vielleicht sogar zwei 2 TB WD Platte kaufen und darauf im Wechsel das gleiche Backup erneut machen.

    Fotos, die ich bereits einmal fast verloren hätte und auch bereits dachte, sie wären verloren, sind im Moment nur in der iCloud, was kein wirkliches Backup ist. Ich weiß im Moment nur nicht, wie ich auf Apple Fotos diese mit samt der Ordnerstruktur wieder als normale Dateien bekomme. Ich bin bereits an einem Apple Script dran, aber mir fehlt die Erfahrung. Wie auch immer, die Fotos sollen dann zusätzlich noch aufs NAS, auf die Platten und in die Amazon Cloud.

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