Sturmkind Dr!ft

„Echte Rennsimulation auf deinem Schreibtisch“ so bewirbt Sturmkind seine Dr!ft. Wie gut sie wirklich sind, erfahrt ihr in meinem Bericht.

Was ist Dr!ft?

Bei Dr!ft handelt es sich um über das Smartphone ferngesteuerte Autos im Maßstab 1:43. Dieser Maßstab gilt jedoch nicht nur in der Größe, sondern auch im Tempo. Sturmkind hat bei der Umsetzung nicht nur auf maßstabsgetreue Gestaltung geachtet, sondern simuliert mit seinen kleinen Flitzern auch echte Fahrphysik. Damit driften die Autos fröhlich über den Boden, wenn man die Handbremse anzieht. Natürlich werden sie dabei nicht durch die Fliehkräfte aus der Kurve getragen. Möglich macht dies die spezielle Bauweise. Dazu später mehr

Hands on

Ich habe mich ja schon ziemlich gefreut, als ich die Pakete meiner beiden neuen Dr!ft in der Hand hatte. Bereits von Außen macht alles einen guten Eindruck.

Cooles Sketchdesign der Verpackung

Öffnet man diese dann, erwartet einen ein aufgeräumtes und ansehnliches Inneres. Sturmkind wirbt mit 100%iger Herstellung in Deutschland. Die Handschriftlich beschriebene Karte lässt meine Vorfreude nur größer werden.

Daniela hat meinen Dr!ft montiert.

Das Kästchen in Karbonoptik enthält die sorgfältig in Vlies eingeschlagenen Autos. Endlich kann ich also loslegen!

Die Autos selber sind sehr gut verarbeitet. Leider, ich denke um Gewicht zu sparen, ist die Karosserie und der Unterboden komplett aus Plastik. Der erste Wermutstropfen im bisher sehr guten Eindruck. Durch die Bauweise sind die Dr!ft sehr leicht. Ich hätte sie schwerer erwartet. Sehr positiv ist dafür aber die Fahrzeit der kleinen Flitzer, sie halten eine halbe Stunde durch, bevor sie erneut geladen werden wollen. Der eingebaute Lithium Polymer Akku braucht ebenfalls eine halbe Stunde bis er wieder voll geladen ist. 

Die App

Im die Dr!ft zu steuern wird die Dr!ft App für iOS oder Android benötigt. Die Einrichtung ist kinderleicht. Einfach ein Konto anlegen und schon kann es losgehen. In der App hat man dann auch die Möglichkeit die einzelnen Steuerelemente individuell anzupassen. Für den vollen Fahrspaß solltet ihr übrigens euren Sound aktivieren. Denn eine eigene Soundausgabe haben die Dr!ft nicht. Dieser kommt aus den Lautsprechern eures Steuergerätes.

In der App könnt ihr nach dem Verbinden mit eurem Fahrzeug den Motor starten, Gas geben, Bremen, die Handbremse ziehen und das Licht an- und ausschalten. Durch das drehen des Smartphones fahrt ihr Kurven.

Reale Fahrphysik

Wie soll denn das auf unterschiedlichen Untergründen funktionieren? Das habe ich mich zuerst auch gefragt. Ich kann euch schonmal verraten, es Funktioniert! Möglich macht dies der Antrieb der Dr!ft. Diese werden nämlich nicht durch die vier Reifen angetrieben, sondern durch eine drehbare Achse mittig unter dem Auto.

Das funktioniert in der Tat extrem gut. Sowohl auf kurzflorigem Teppich, als auch auf Laminat, Parkett und Fliesen. Natürlich kann auch der Schreibtisch für ein paar Donuts benutzt werden. Wie ich bereits erwähnt habe beschleunigen die Autos im Maßstab 1:43, damit sind sie nicht Turbo schnell, sie verhalten sich aber echt cool. Die Handbremse ist mittlerweile mein größter Freund.

Im nachfolgenden Video könnt ihr euch anschauen, wie sich die Autos verhalten.

Fazit

Die kleinen Dr!fter sind eindeutig etwas für Nerds. Liebhaber von Rennsimulationen kommen hier bestimmt auf ihre Kosten. Ich persönlich nutze sie nur, um damit Rennen zu fahren. Da die Dr!ft aber nur einzeln verkauft werden, muss man dann bereit sein 400€ auf den Tisch zu legen. Hier trennen sich dann wohl die Liebhaber des Rennsports von den „nur“ technikafinen Menschen. Spaß machen sie auf jeden Fall, ob es einem die Investition wert ist, muss jeder selbst entscheiden.