Schlagwort: zelda

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Ein Disclaimer vorab: Ich war nie wirklich ein „Nintendo-Kind“. In einem SEGA-Haushalt aufgewachsen, war ich meist eher der Sonic-Mensch, auch wenn ich die Faszination der Klempner und Prinzessinnen immer zu einem gewissen Teil nachvollziehen konnte. Das letzte Zelda-Spiel, das ich gespielt habe, war Windwaker (nicht Remastered).

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The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D

The Legend of Zelda: Majora’s Mask wurde erstmals im Jahr 2000 auf dem N64 veröffentlicht und war der insgesamt 6te Teil der Reihe. Ich war damals gerade 14 Jahre alt und der Zelda-Reihe schon völlig verfallen. Mit Majora’s Mask 3D erlebt der nächste Nintendo Klassiker (wie Ocarina of Time bereits zuvor) ein Revival für eine Konsole bzw. einen Handheld der neuen Generation. Im Februar erschien der Teil zusammen mit dem New 3DS und spaltet seit dem – wie schon vor 15 Jahren – die Nation.

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The Legend of Zelda: A Link Between Worlds

Schon lange nicht mehr habe ich so ausdauernd an einem Spiel am Stück gespielt. Doch jetzt verfalle ich wohl in eine Videogame-Depression: Was soll man denn bitte nach The Legend of Zelda: A Link Between Worlds als nächstes Zocken? Wo das neue Zelda für den 3DS es doch gerade geschafft hat meine Kindheitserinnerungen in das Jahr 2013 zu beamen und auf ein neues Level zu bringen.

Zelda Link Between Worlds ist der offizielle Nachfolger von MEINEM Zelda, dem Zelda auf dem Super Nintendo „The Legend of Zelda – A Link to the Past„. Was habe ich das Spiel damals geliebt bzw. liebe es auch immer noch. Da sollte es seinen Nachfolger nicht einfach werden mich zu überzeugen, doch er hat es geschafft.

Bei A Link between Worlds begibt man sich abermals in die Welt von Hyrule um mit dem kleinen Jungen mit den Elfenohren Prinzession Zelda und das ganze Land zu retten. Die Geschichte ist also eigentlich nicht neu. Auch der grundsätzliche Anlauf ist beim alten geblieben – zum Glück! Ihr lauft mit Link durch das Königreich und besucht verschiedene Dungeons. Langsam aber sicher vervollständigt ihr eure Ausrüstung und könnt so weitere Dungeons und Schätze entdecken. Die Ausrüstungsgegenstände findet man übrigens nicht mehr in den Dungeons selbst sondern ihr könnt sie bei einem Händler, der sich in eurem Zuhause einquartiert hat, entweder leihen oder kaufen.

Diesmal spielt das Ganze nicht nur in Hyrule sondern auch in einer parallelen Schattenwelt namens Lorule. Ihr müsst den Bösewicht „Yoga“ besiegen, der die Nachfahren der sieben Weisen in Gemälde verwandelt und verschleppt hat. Um an alle Schauplätze in Lorule zu gelangen müsst ihr clever zwischen den Welten hin- und herspringen.

Es gibt noch zwei Neuerungen die das Gameplay im Vergleich zum Vorgänger vereinfachen und ihr extrem viel weniger durch die Gegend renn müsst. Um von einem Platz zu einem anderen zu kommen, könnt ihr jetzt jeder Zeit eine kleine Hexe rufen, die euch mit ihrem Besen zu eurem vorher entdeckten Wunschort bringt. Außerdem werden Pfeile und Bomben nicht mehr wie früher gezählt und ihr müsst entsprechend welche finden oder kaufen. Stattdessen gibt es für alle Ausrüstungsgegenstände einen gemeinsamen Ausdauerbalken. Dieser schrumpft bei Benutzung der Waffen und steigt dann langsam wieder an.

Ich bin wirklich fasziniert wie sehr mich das Spiel motiviert hat. Es ist wohl die perfekte Mischung bei Zelda aus Action, Kampf, Puzzle und ein bisschen Geschick mit einem Hauch von Ausrüstung-Upgraderei als Metroid, die einen in seinen Bann reißt. Die Dungeons sind alle samt einem bestimmten Thema und einem passendem Ausrüstungsgegenstand gewidmet, den man nutzen muss um voranzukommen. Allen gemein ist, dass man Links neue Fähigkeit nutzen muss sich in ein lebendes Gemälde zu verwandeln und an Wänden entlang zu laufen. Dies eröffnete den Entwicklern viel Raum für neue Idee bei Rätseln, die liebevoll umgesetzt wurden.

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Bewertung

Mir hat das neue Zelda durchweg Spaß gemacht. Frust kam keiner auf, das Spiel war meiner Meinung nach fast schon ein bisschen zu leicht. Die Rätseln sind ebenfalls nicht zu schwer und nicht zu leicht. Manchmal legt man den 3DS einfach kurz weg, wenn man nicht weiterkommt und schaut nach einem Kaffee frisch nochmals auf die Map und findet dann einen Weg. Die Kämpfe und auch gerade die Bossfights waren mir schon zu leicht, ich hatte im ganzen Game gerade mal drei Game Overs. Insgesamt ist The Legend of Zelda: A Link Between Worlds ein mehr als würdiger Nachfolger, der den Charme seinen Vorgänger neuen Wind gibt und bei mir zu einem neuen Klassiker geworden ist. Allein für dieses Spiel hat sich der Kauf des 3DS gelohnt.