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The Division 2

Nach New York führt uns der Nachfolger von The Division sieben Monate später nach Washington D.C.. Ob der zweite Teil des Open World Loot-Deckungsshooter aus dem Vorgänger gelernt hat und ob es sich lohnt mal reinzuschauen, davon möchten wir euch heute berichten.

Story

Sieben Monate nachdem ein Gegenmittel gegen die Dollar-Grippe entwickelt wurde ist die staatliche Ordnung kollabiert. Ihr, als Agent der Division, sollt in Washington mit für Ordnung sorgen. Die Story-Kampagne hat mit ca. 24 Stunden ungefähr die selbe wie im ersten Teil, allerdings wirken die Storymissionen qualitativ wertiger als noch im ersten Teil. Wer sich mehr mit der Open-World und dem ganzen Loot darin beschäftigt, der wird aber sicherlich länger unterwegs sein. Und es gibt Abseits der Story, wie schon fast von Ubisoft gewohnt, allerhand Nebenmissionen und Aufgaben, die ihr erledigen könnt.

Spielwelt

Die Spielwelt von The Division 2 ist lebendiger als im ersten Teil. Der Detailgrad ist sehr hoch und es macht immer wieder Spaß durchs sommerlich und zerstörte Washington zu laufen. Aber Vorsicht! Überall können Überraschungen und Gefahren lauern. Ein wenig erinnerte mich das Setting an den Film I am Legend mit Will Smith, aber im positiven Sinne und nur auf das Setting bezogen, denn Monster gibt es in The Division 2 nicht. Dafür aber unterschiedliche Fraktionen, denen ihr euch stellen müsst.

Gameplay

Wer den ersten Teil gespielt hat, wird sich relativ schnell in The Division 2 zurecht finden, denn an der Steuerung und dem Inventar wurde nicht viel geändert. Klar, es gibt hier und da ein paar Anpassungen, aber man findet sich schnell zurecht, auch, meiner Meinung nach, als Neueinsteiger. Story, Nebenmissionen, Atmosphäre sind viel stimmiger als noch im ersten Teil und entfalten nach Beendigung der Story mit Level 30 erst ihre wahre Größe, denn das Endgame bietet noch viel mehr, aber dazu verraten wir aus Spoilergründen nichts. Manchmal wünscht man sich mehr Loot von den Gegnern, aber wer mit guten Augen durch die Welt geht, findet mehr als genug Möglichkeiten zu looten.

Eins der größten Probleme vom Vorgänger war sicherlich das Problem mit dem Levelunterschied, wenn man mit Freunden gespielt hat. Hattet ihr zu Beispiel Level 5 und eure Freunde beispielsweise Level 20, so wart ihr eher Kanonenfutter und richtete kaum Schaden an. Dies hat Ubisoft in The Division 2 geändert, denn ihr werdet auf das Level Niveau der Freunde gehoben. Allerdings hätte man sich hier, ab Level 30 ein wenig am Gearscore halten sollen. Mit Level 15 und einem Freund mit Level 30 und ’nem Gearscore von 500 sieht das Ganze fast wie bei The Division 2 aus.

Fazit

The Division 2 ist ein netter taktischer Lootshooter, bei dem Deckung und Taktik das A und O sind, denn gerade die stärkeren Gegner haben nachher Rüstungsteile, die erstmal zerstört werden müssen, bevor ihr Ihnen schaden könnt. Die Welt, die Steuerung, eigentlich alles ist sehr, sehr stimmig. Für mich persönlich ist The Division 2 ein gelungener Nachfolger zum ersten Teil, der sogar noch eine Schippe drauflegt.

The Division 2 erschien für PC, Xbox One und PlayStation 4. Als Retail Version ist das Spiel aktuell bei Amazon für unter 40 Euro zu bekommen. Digital zahlt man etwas mehr. Ich selbst habe Washington auf der PlayStation 4 Pro nach Loot durchforstet.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

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