Videogames

Tumble VR

Tetris VR oder doch nur ein Aufräum-Simulator? Tumble VR gehörte zu den Launch Titeln der PlayStation VR bei dem ihr Bausteine in verschiedenen Formen und Materialien auf einer Platform platzieren müsst. In unterschiedlichen Aufgaben dürft ihr wie wild in die Höhe stapeln, müsst Brücken bauen oder kleine Rätsel lösen.

In Tumble VR braucht ihr eigentlich nur eine Hand. Wahlweise an dem regulären DualShock Controller oder einem Move Controller. Damit steuert ihr eure virtuelle Hand und könnt Objekte greifen. Im Spiel sehr ihr eine virtuelle kopie eures Controllers an dem ihr unter anderem auch Informationen über das festgehaltene Objekt ablesen könnt. Neben dem Material könnt ihr auch das Gewicht ablesen um eure Stapelkünste zu perfektionieren.

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Das Tracking mit dem DualShock Controller fand ich etwas problematisch da man schnell dazu geneigt ist den Controller so zu drehen, dass die Kamera die Position eurer Hand nichtmehr tracken kann. Man kann zwar hier die Objekte mit dem Analogstick in der Hand um je 90° auf einer Achse drehen, allerdings fühlt sich das nicht natürlich an.

Vor euch habt ihr in der Regel eine Platform auf der ihr stapeln müsst. Je nach Modi wahlweise in die Höhe oder ihr müsst es einfach nur schaffen alle Bausteine unterzubringen. Ab und zu machen z.B. bewegliche Limbo-Stangen oder Kanonen euch diese Aufgabe etwas schwerer. Verhältnismäßig etwas ganz anderes bieten euch die Spiegelrätsel, bei denen ihr mit Hilfe von Spiegel- und Farb-Blöcken Laser umlenken und einfärben müsst um alle Sensoren zu aktivieren und das Level zu lösen.

Es gibt 3 Zonen + die Demo Zone mit jeweils 8-9 Level bei denen ihr neben Bronze., Silber. und Gold-Medaillen auch Zeitrekord- und Kombination-Medaillen sammeln könnt. Letztere erhaltet ihr wenn ihr mehrere zusammengehörige Steine korrekt zusammenlegt damit sie zum Beispiel ein Bild ergeben.

Die Level sind sehr kurzweilig und relativ einfach. Das Tracking ist manchmal nicht gut genug um die Steine exakt genug zu platzieren was gerade beim hochstapeln am Ende problematisch werden kann. Das ganze Spiel fühlt sich durchweg wie eine Tech-Demo an. Ihr habt nur einen Controller der getrackt werden kann und simple Formen die ihr stapelt. Ein Alibi-Roboter der wie eine schlechte Kopie von Wheatley aus Portal 2 daherkommt und euch volltextet trägt auch nicht viel zum Spiel bei.

Auch wenn das Spiel nur 10€ kostet, könnt ihr hier wohl getrost verzichten und das Geld in andere VR-Titel stecken. Am besten schaut ihr euch aber selbst die Demo von Tumble VR auf der PSVR Demo-Disk an und entscheidet anschließend selbst ob es euch vielleicht doch Spaß machen könnte.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.