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Ultimate Chicken Horse für Nintendo Switch

Ultimate Chicken Horse ist der Titel, auf den ich das ganze Jahr über hingefiebert habe. Nun ist er endlich für die Nintendo Switch erschienen. Ob das Spiel meine hohen Erwartungen erfüllt, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Eine lange Reise

Ich verfolge die Entwicklung von Ultimate Chicken Horse nun schon eine ganze Weile. Zunächst habe ich es auf dem Mac gespielt und schon damals war klar, dass es sich dabei eigentlich um einen Konsolentitel handelt. Man musste, damit das Spiel wirklich spaß macht, Controller anschließen. Da es sich um einen Multiplayer Titel handelt, brauchte man nach Möglichkeit 4 davon und war darüber hinaus gezwungen das ganze an den Fernseher anzuschließen. Ich habe das tatsächlich einige Male gemacht, bis es mir einfach zu lästig wurde.

Ende 2017 ging dann alles ziemlich schnell, Release Dates für die PS4 und eine Woche später für die Xbox wurden bekannt gegeben. Leider die beiden Konsolen, die ich aktuell nicht zu Hause rumstehen habe. Doch es hieß Ultimate Chicken Horse erscheint “as soon as possible in 2018”. Mir war nur nicht klar, dass das September 2018 bedeutet. Liest man jedoch die Blogeinträge der Entwickler muss man fairerweise sagen, dass ihnen das wohl auch nicht klar war.

Ultimate Chicken Horse

Lange Rede, kurzer Sinn. Das Spiel ist endlich für die Nintendo Switch verfügbar und viele fragen sich wahrscheinlich, worum es überhaupt geht. Im Kern ist es ein Multiplayer Jump’n’Run bei dem die Spieler versuchen von der einen Seite der Karte auf die andere zu kommen. Zu Beginn einer Runde kann man aus einer Box ein Bauteil auswählen und es auf der Karte platzieren.

Der Clou ist nun Bauteile und Fallen so zu platzieren, dass man zwar selbst ans Ziel kommt, die anderen aber auf dem Weg sterben. Für das Abschließen eines Levels, in die Falle gelockte Spieler und andere Erfolge, bekommt ihr Fortschritt auf der Gewinnleiste.

Gespielt wird für eine bestimmte Anzahl an Runden oder bis der erste den Gewinnmarker erreicht. Der Launch Trailer gibt euch einen besseren Überblick über das Spielgeschehen:

Die Steuerung

Die Steuerung ist eigentlich relativ simpel. Ihr könnt euch in beide Richtungen bewegen, euch ducken und springen. Zudem könnt ihr noch tanzen. Dabei hat jeder Charakter seine eigene Animation. Beim Springen könnt ihr mit dem richtigen Timing an senkrechten Gegenständen emporklettern. Einige Level haben darüber hinaus auch bewegliche Teile wie Fahrstühle oder ähnliches, mit denen ihr euch passiv über das Level bewegen könnt.

Die Steuerung ist sehr intuitiv und Flüssig. Ich springe immer genau dahin, wo ich hin will. Die Steuerung mit dem Steuerkreuz empfinde ich persönlich als einfacher, das ist aber vermutlich Geschmacksache.

Die Charaktere

Zu Beginn des Spiels habt ihr nur 4 Standardcharaktere freigeschaltet, die ihr im Baumhaus auswählen könnt. Im Verlauf des Spiels schaltet ihr immer mehr Charaktere frei. Darüber hinaus bekommt ihr nach und nach immer mehr “Verkleidungen” mit denen ihr eure Figuren individualisieren könnt. Einige der Teile gefallen mir richtig gut, andere sind nicht ganz so mein Fall, sodass bestimmt für jeden etwas dabei ist.

Charakterauswahl im Baumhaus

Die Level

Auch hier gilt, dass ihr zu Beginn nur wenige Level zur Verfügung habt und im Laufe des Spiels immer mehr freischaltet. Das Leveldesign bietet euch immer wieder andere Herausforderungen. Zu Beginn habt ihr Level, auf denen ihr nicht einmal herunterfallen könnt. Dann wieder gibt es Level, die bei jeder Berührung mehr und mehr auseinander bröckeln, oder Level, bei denen ihr von einer tödlichen Welle erfasst werden könnt oder von herunterfallenden Eiszapfen erschlagen werdet. Das alles ist wirklich gut gemacht und bietet extrem langen Spielspaß.

Die Spielmodi

Neben dem Standard Partymodus, der wie oben beschrieben funktioniert, habt ihr auch noch weitere Möglichkeiten. Der Kreativmodus ist dem Partymodus sehr ähnlich. Mit dem Unterschied, dass ihr eure Items nicht aus der Partybox auswählt, sondern jeder frei aus dem Inventar auswählen kann, welches Item er platzieren möchte.

Im freien Modus könnt ihr euch so richtig austoben und testen.

Im freien Modus könnt ihr ähnlich wie bei Super Mario Maker das Level nach euren Vorstellungen anpassen, indem ihr die verschiedenen Elemente frei platziert. Wenn ihr damit fertig seid, erhaltet ihr einen Code, den ihr Freunden zusenden könnt oder im Levelloader laden und spielen könnt. Diesen Levelloader könnt ihr über den Brunnen eures Baumhauses im Keller erreichen.

Der Levelloader

Ein weiterer Spielmodus, den ihr nur im Keller spielen könnt, ist der Herausforderungsmodus. Hier könnt ihr Herausforderungen anderer Spieler laden und versuchen, ans Ziel zu kommen. Dieser und der freie Modus sind super Varianten, wenn ihr einmal alleine Ultimate Chicken Horse spielen wollt.

Fazit

Ich bin begeistert, dass ich endlich Ultimate Chicken Horse auf der Nintendo Switch spielen kann. Nachdem Overcooked 2 meine Erwartungen an ein Partyspiel nicht erfüllt hat, bin ich mehr als froh, nun eine Alternative zu haben. Darüber hinaus ist der Preis von 14,99€ sehr fair, um nicht zu sagen sehr gut. Ich kann das Spiel jedem Partyspieler nur empfehlen.

Zur Zeit gibt es übrigens noch Probleme mit der deutschen Sprachausgabe, die mit dem nächsten Update behoben werden sollen. Daher empfiehlt es sich aktuell in englischer Sprache zu spielen.

Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

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