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Wiko RAINBOW UP

Vor ein paar Wochen habe ich mir mit dem Wiko Rainbow Lite wieder einmal ein Android-Phone – und ein günstiges dazu – angeschaut und darüber berichtet. Nun hat Wiko im Gegensatz zu anderen Herstellern wie zum Beispiel Apple recht viele verschiedene Modelle im Angebot, die sich auf den ersten Blick meist wenig durch Preis und Funktionsumfang unterscheiden. Ganz neu im Angebot ist das Rainbow Up, das sich schon beim Namen zu zwei weiteren Modellen von Wiko gesellt.

Wiko Rainbow UP 8

Von außen merkt man den Geschwistern die Verwandtschaft direkt an. Doch auch im Inneren gibt es ähnliche Werte zu finden. Wie schon das Rainbow Lite kommt das Up mit 5-Zoll-Display, 1,3 GHz-Quad-Core Prozessor, 1 GB RAM und 8 Gigabyte internem Speicher. Android 5.0 Lollipop, DUAL-SIM-Slot und Mirco-SD-Kartenslot sind eben falls mit dabei. Durchweg gute Ausstattung.

Wiko Rainbow UP 4

Also wo unterscheiden sich die Geräte?

Mit 8,5 Millimetern ist das Rainbow Up weitaus dünner und mit 125 Gramm sehr viel leichter als sein Geschwister-Modell. Die Verschlankung ist mir aber persönlich nicht so wichtig, aber den Gewichtsunterschied nehme ich gerne mit. Die Leichtigkeit lässt das Gerät dabei nicht billig erscheinen. Es liegt gut in der Hand und man kann es lange ermüdungsfrei nutzen. Die Kunststoffoberflächen fassen sich angenehm an und sind griffig.

Wiko Rainbow UP 3

Bedenkt man den Größen und Gewichtsunterschied so ist es bemerkenswert, dass Wiko es geschafft hat in das Rainbow Up nun einen starken 2800 mAH Akku zu verbauen. Dieser sorgt für Standby-Zeiten von bis zu 380 Std.

Wiko Rainbow UP 9

Weitere Verbesserungen sind die Kamera und das Display. Die Kamera hat in diesem Modell jetzt nicht nur 8 Megapixel, sie ist auch einfach besser als die des Rainbow Lite. Zu der höheren Auflösung kommen noch bessere Farben und besseres Rauschverhalten hinzu. Hier merkt man den verbauten Sony-Sensor. Vielen wird die Kamera mehr als ausreichen für Facebook- und WhatsApp-Schnappschüsse. An eine halbwegs gute Kompaktkamera oder Kamera von HighEnd-Modellen wie im iPhone oder Samsung Galaxy kommt sie aber bei weiterem nicht heran. Die Selfie-Cam bleibt bei 5 Megapixeln.

Wiko Rainbow UP 5

Beim Display wurde ebenfalls ordentlich nachgelegt. Statt des FWVGA-Displays (480 x 854 Pixel) des Rainbow Lite findet man im Up ein gutes fein auflösendes HD-Display (720p, 1280 x 720 Pixel). Mit der Auflösung komme ich persönlich super klar. Alles ist schön scharf und selbst kleine Schriften lassen sich gut lesen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Helligkeit und die Farbwiedergabe ebenfalls vom besseren Display profitieren.

Wiko Rainbow UP 7

Allerdings hat das Mehr an Auflösung auch einen kleinen Minuspunkt. Da die Prozessorleistung bei beiden Geräten gleich ist, dass Rainbow Up aber mal eben mehr als doppelt so viele Pixel auf dem Display bedienen muss, habe ich den subjektiven Eindruck, dass das Gerate bei der Bedienung öfters mal in straucheln Gerät und die eine oder andere Animation schon ein bisschen ruckelt. Dennoch würde ich die höhere Auflösung vor flüssigeren Animationen bevorzugen.

Wiko Rainbow UP 6

Lohnt der Mehrpreis zum Rainbow Lite?

40 € Preisunterschied trennen die Modelle Lite und Up. Für 40 € mehr bekommt man ein schlankeres Geräte mit mehr Akkuleistung, besserer Kamera und sehr viel besserem Display. Ob sich der Mehrpreis für euch lohnt, müsst ihr selbst entscheiden. Meine Meinung: Ja, lohnt sich.


Das Rainbow Up ist schon ein kleines Highlight. Für den günstigen Preis bekommt man viel geboten. 5″-HD-Display, Quad Core, 8 Megapixel Sony-Kamera dazu noch DUAL-SIM, MicroSD und Android 5 sind im Einstiegssegment nicht überall zu finden. Für 159 € kommt man ein ordentliches Smartphone. Genau dieser Aspekt führt mich auch zu einem weiteren Artikel, den ich gerade plane: „Was kann ich mit einem günstigem Smartphone und kostenlosen Apps alles erledigen“

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Ich bedanke mich beim Hersteller für die Bereitstellung des Testmusters. Informationen zu ethischen Grundsätzen.

Von Jan Kampling

Ich bin der Betreiber dieses kleinen Gadget-Tagebuchs. Tagsüber findet man mich als Medienfachwirt und Mediendesigner arbeitend hinter einem Berg von Displays. Der NerdCave ist mein Rückzugsort.